Alle Beiträge von Alexia Bernard

Ankündigung Tag der offenen Tür des Löschbezirks Lisdorf

Der Löschbezirk Lisdorf lädt ein

Am 10. und 11. August 2019 stehen die Tore der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis, Lbz. Lisdorf wieder einmal für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger offen.

Komm zum Tag der offenen Tür zur Feuerwache Lisdorf, bring deine Kinder mit, habt Spaß, für jeden ist an diesem Tag etwas dabei.

Samstag, den 10.08.19 ab 18:00 Uhr

Sonntag, den 11.08.2019 ab 11.00 Uhr

Am Samstag um 18 Uhr findet die Eröffnung des diesjährigen „Tag der offenen Tür“ der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis Löschbezirk Lisdorf statt.

Dazu hat sich der Löschbezirk ein ganz besonderes Highlight ausgedacht… in der Zeit von 19 bis 21 Uhr findet ein „Gummistiefel Weitwerfen“ statt, bei dem sich jeder sportlich betätigen und kleine erfrischende Preise erzielen kann.

Ab 20 Uhr erfreut uns mit ihrer Live Musik die Band Wishing Well.

Bei leckeren Gegrilltem, kühlen Getränken und erfrischenden Cocktails lässt sich der Abend genießen.

Am Sonntag treten die aktiven Feuerwehrleute, in einem nicht ganz so ernst gemeinten Leistungsmarsch, gegeneinander an.

Ab 11 Uhr findet ein Frühschoppenkonzert mit der Spielgemeinschaft Lyra Lisdorf Picard, statt.

Wertvolle Tipps in Sachen Brandschutz (Rauchwarnmelder) und Brandschutzerziehung gibt es dann ganztägig in der Bootsgarage.

Informationen über unsere Feuerwehr werden mittels Schautafeln gegeben, hierzu die Struktur, der Aufbau sowie die aktuelle Ausstattung und Übungs- bzw. Einsatzstatistik.

Es können an der Feuerwache die Fahrzeuge und Boote, sowie das neue Löschfahrzeug HLF10, besichtigt werden.

Vorstellung der einzelnen Schutzausrüstungen der Feuerwehr von leichten Technischen Hilfe bis zur speziellen Wasserüberlebensanzügen Helly Hansen.

Auch können Sie mittels Feuerlöscher selbst am sog. Fire Trainer offene Flammen bekämpfen.

Eine besondere Schauübung rundet den ereignisreichen Tag ab.

Auch den Kleinen wird es natürlich nicht langweilig werden! Für unsere kleinen Gäste gibt es viele Dinge zu Erkunden und Bestaunen, wie Mal- und Bastelstraße, Hüpfburg, Zielschießen und vieles mehr….  Auch besucht uns das Puppentheater der Brandschutz-Erziehung der Feuerwehr Saarbrücken.

Für das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt.

Auf Ihr Kommen freuen sich die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis Löschbezirk Lisdorf

Was mache ich, wenn es brennt und keiner kommt?

Liebe Lisdorfer Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ehrlich gesagt möchte ich mir das nicht vorstellen und so viel auch vorausgeschickt, dies wird nicht passieren. Dafür hat der Gesetzgeber im Saarland Sorge getragen.

Seit fast 200 Jahren finden sich in Lisdorf Menschen, die diese Aufgabe freiwillig übernehmen. Welchen Wert dieses für alle Bürger unseres Ortes und unserer Stadt Saarlouis hat, wird immer wieder dann deutlich wenn Ihre Feuerwehr gefordert wird. Brände, Hilfeleistungen und vieles mehr leisten die Kameradinnen und Kameraden. Jeden Tag, sicher nicht selbstverständlich.

Das Leben in unserem Ort verändert sich. Die beruflichen Anforderungen der Menschen werden größer, der Faktor „Stress“ spielt eine immer größere Rolle. All dies sind Dinge, die unser Leben beeinflussen. In Folge ziehen sich Menschen zurück, das Gemeinschaftsleben geht zurück.

Auch die Feuerwehren spüren diese Entwicklung. Zwar werden die vorgegebenen Mindeststärken erreicht, doch bereits Werktags werden immer öfter die Löschbezirke aus dem Umfeld alarmiert um annähernd ausreichend Einsatzkräfte zur Verfügung zu haben. Diesem Trend wollen wir uns als Feuerwehrleute und Bürger unseres schönen Ortes entgegenstellen.

Haben Sie einmal darüber nachgedacht sich in der Feuerwehr aktiv zu engagieren? Warum haben Sie diese Frage für sich mit „nein“ beantwortet?

Geben Sie uns doch einmal eine Chance! Sie werden vielleicht überrascht sein. In den letzten Jahren haben einige Quereinsteiger den Weg zur Feuerwehr gefunden und sind mittlerweile mit Eifer dabei.

Der technische Fortschritt hat auch in der Feuerwehr Einzug gehalten, nicht nur am Strahlrohr ist Know-How gefragt. Modernste Fahrzeugtechnik und Brandbekämpfung sind interessante Themengebiete. Das Spektrum der Technischen Hilfeleistung ist groß und unwahrscheinlich spannend.

Ein ausgeglichenes Altersverhältnis ist für eine Feuerwehr sehr wichtig, nicht nur Einsatz- sondern auch Lebenserfahrung wird transportiert. Unterschiedliche Berufsgruppen sind wichtig im Einsatz bestehen zu können. Vom Handwerker bis zum Akademiker, Ärzte und Pflegekräfte. Alle Berufsgruppen steigern die Effizienz der Freiwilligen Feuerwehr.

Zu alt ist man nie. Neben dem beruflichen Alltag ist das Engagement als Mitglied der Feuerwehr durchaus eine willkommene Abwechslung. Auch Sport können Sie in der Feuerwehr betreiben, unsere Sportgruppe trifft sich regelmäßig.

Helfen Sie mit, die Sicherheit für unser Dorf zu erhalten, für unsere Mitmenschen und unsere Kinder.

Geben Sie uns als Feuerwehr die Chance ein Teil Ihres Alltags zu werden. Natürlich können Sie unsere Arbeit fördern durch einen Eintritt in unseren Förderverein.

Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Lisdorf

Das beste und teuerste Feuerwehrfahrzeug nützt nichts, wenn sich keiner reinsetzt und mit ihm ausrückt. Die Feuerwehr ist immer auf neue ehrenamtliche Mitglieder angewiesen.

Sollten Sie also Interesse an einer Mitgliedschaft haben, waren aber bisher zu schüchtern oder es fehlte der richtige Moment, können Sie an unserem „Tag der offenen Tür“, sich über die Organisation „Freiwillige Feuerwehr“ informieren.

Bei uns wirst DU gebraucht!” Informieren Sie sich und werden Sie Mitglied bei uns!

Mitmachen kann man bereits aber einem Alter von 6 bis 10 Jahren in unserer Kinderfeuerwehr „Drachenbande“. Im Alter von 8 bis 17 Jahren ist unsere Jugendfeuerwehr der geeignete Ansprechpartner. Ab 17 Jahren geht es dann in die aktive Wehr.

Natürlich ist auch Frauenpower gefragt, Mädchen und Frauen sind sehr willkommen.

Unser Tag der offenen Tür findet statt am:

10. und 11. August 2019  Feuerwache Lisdorf Großstraße 54

Wir freuen uns auf Sie!

Hitzewelle: „Achten Sie auf sich und Ihre Umwelt!“

Die Feuerwehr informiert:

„Temperaturen weit über 35 Grad, Waldbrandgefahr sowie eine hohe Belastung für Mensch und Tier: Passen Sie auf sich und Ihre Umwelt auf!“, appelliert Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), angesichts der aktuellen Wettersituation.

Er gibt sieben Tipps zu den größten Gefahren bei Hitze.
– Besonders gefährdet durch die heißen Tage sind ältere Menschen und Kinder: Achten Sie auf Ihre Mitmenschen, die nicht selbst für sich sorgen können!
– Lassen Sie weder Menschen noch Tiere in abgestellten Fahrzeugen eingeschlossen – auch nicht „für kurze Zeit“!
– Die tägliche Trinkmenge sollte bei gesunden Menschen mindestens drei Liter betragen. Feuerwehrkräfte im Atemschutzeinsatz sollten mindestens eineinhalb weitere Liter trinken.
– Vermeiden Sie möglichst pralle Sonne; verlegen Sie Aktivitäten im Freien auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden.
– Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote (zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten) und werfen Sie keine brennenden Zigaretten weg.
– Achten Sie bei Aktivitäten im Freien auf die Witterung. Informationen können hier auch Warn-Apps für Mobiltelefone bieten.
– Melden Sie Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112.

DFV Logo
Deutscher Feuerwehr Verband

http://www.feuerwehrverband.de

Kindergarten zu Besuch in der Feuerwache Lisdorf

Vorschulkinder mit Feuereifer dabei

Fahrzeugaufstellung  Feuerwehr Lisdorf

Im Rahmen der Brandschutzerziehung besuchten am Mittwoch, den 05. Juni, vierundzwanzig Vorschulkinder und zwei Erzieherinnen des Kindergarten „Herz Jesu“, die Feuerwache Lisdorf.

In zwei Gruppen geteilt, konnten sie sich die Kinder einen Teil der Feuerwache ansehen. Neben der ganz modernen Ausrüstung von heute, konnten sie sich auch die alten Pumpen und Schlauchwagen, aus längst vergangener Zeit anschauen. Mit vielen Fragen zeigten sie reges Interesse an der Geschichte der Feuerwehr.

Einmal in einem Feuerwehrauto oder Rettungsboot zu sitzen, war für die wissbegierigen Besucher sehr aufregend und faszinierend. Nach einer kleinen Stärkungspause ging es dann mit Feuereifer weiter.

Auch bereits erlerntes, aus dem Besuch der Brandschutzerzieher im Kindergarten, wie zum Beispiel: „einen Notruf abzusetzen“, wurde zwischendurch wieder besprochen, und somit weiter gefestigt.

Bei den Hochsommerlichen Temperaturen durften auch Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen.

Nach dem Absichern der Straße, dem Setzen eines Standrohres und dem Aufbau einer Wasserversorgung, konnten schließlich die Kinder mit den eigens von den Brandschutzerziehern selbst gebauten Minifeuerwehrautos, kleine Wettrennen fahren.

Das Spritzen mit dem Feuerwehrschlauch und das Erklettern der Boote und großen Feuerwehrautos, waren absolute Höhepunkte des Tages.

Auch den Kameraden der Brandschutzerziehung und Kinderfeuerwehr waren begeistert, mit welcher Lebensfreude und Interessen die Kinder bei der Sache waren. Für ein paar Stunden konnten sie den manchmal eher nicht so schönen Feuerwehralltag vergessen.

Mit dem Versprechen wieder kommen zu wollen, verabschiedeten sich schließlich die zukünftigen Schulkinder von ihrer Feuerwehr.

Wir sagen „Danke“ für diese schönen Stunden und freuen uns auf unsere nächsten Treffen.

(Fotogenehmigung vom Kindergarten erhalten)

https://www.kita-saar.de/unsere-einrichtungen/unsere-einrichtungen/landkreis-saarlouis/saarlouis/herz-jesu-lisdorf/

Löschbezirk Lisdorf begrüßt sein neues HLF mit vielen Gästen

Mit einer feierlichen Übergabe an den Löschbezirk Lisdorf wurde das HLF 10 am Samstagabend offiziell in Dienst gestellt. Auf dem Platz vor der Feuerwache hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden und erwarteten die Präsentation des Fahrzeuges. Nach einer kurzen Einleitung durch Löschbezirksführer Albert Bernard lüftete sich das Hallentor und durch den Nebel erschien das HLF 10.

Die Abkürzung HLF bezeichnet ein Hilfeleistungslöschfahrzeug, ein Feuerwehrfahrzeug, das sowohl für Brände, als auch bei der Technischen Hilfe zum Einsatz kommen kann. Das Fahrgestell stammt von MAN mit einem 4×2 Straßenantrieb und fast 300PS Motorleistung. Den feuerwehrtechnischen Aufbau fertigte die Firma Ziegler im Werk Mühlau. 1600 Liter umfasst der Wassertank, zusätzlich gibt es einen 120 Liter Tank für Schaummittel, welcher über die Schaumzumischanlage direkt zum Erzeugen von Netzmittel oder Löschschaum verwendet werden kann. Die Leistung der Feuerlöschpumpe beträgt in der Spitze 2000 Liter pro Minute.Damit bereits während der Anfahrt zum Einsatzort die Besatzung sich mit Atemschutz ausrüsten kann, wurden vier Geräte im Mannschaftsraum untergebracht.

Neben der feuerwehrtechnischen Beladung für eine Löschgruppe wurden auch ein hydraulischer Rettungssatz sowie zahlreiche Spezialgeräte, u.a. auch für die Wasserrettung, auf dem Fahrzeug untergebracht. Zudem verfügt es über einen Lichtmast mit Hochleistungs-LED Scheinwerfern, einer Tragkraftspritze und Überdrucklüfter.

Durch den Oberbürgermeister Peter Demmer wurde ein symbolischer Fahrzeugschlüssel an Wehrführer Knut Kempeni und Löschbezirksführer Albert Bernard überreicht. Danach segnete Pastor Frank Kleinjohann das HLF 10 ein. Die Gäste aus den befreundeten Feuerwehren Reinstorf (Niedersachsen) und Lüsen (Südtirol) ließen es sich nicht nehmen, nach ein paar Grußworten auch Geschenke zu überreichen.

Danach konnte das HLF 10 eingehend betrachtet und erkundet werden.

Text und Fotos: Stefanie Lange

Erwarteter Empfang des neuen HLF10

Lisdorfer Feuerwehr in Vorfreude

Bereits am Dienstag, den 07.05.2019 machte sich die erste Hälfte des 10-köpfigen Fahrzeugausschusses auf nach Mühlau in Sachsen, zur Firma Ziegler. Nach der 2-tägigen Abnahme wird das HLF am Donnerstag gegen 20 Uhr am Feuerwehrhaus in Lisdorf erwartet.

Aktuell findet gerade die Einweisung der Maschinisten statt, ab nächster Woche wird dann die restliche Mannschaft auf das Fahrzeug eingeschult.
Alsbald wird das neue HLF10 unser altes LF8 – welches uns seit 1993 treue Dienste leistete – ablösen und eine neue Ära der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis einläuten.
Die offizielle Indienststellung und Einsegnung findet am Samstag, den 11. Mai um 18 Uhr an der Wache Lisdorf statt.

Traditionelles Maibaumsetzen der Feuerwehr Lisdorf

Auch in diesem Jahr lud der Förderverein des Löschbezirkes Lisdorf, der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis, zum traditionellen Maibaumsetzen im Stadtteil Lisdorf ein.

Der Maibaum wurde, von der im letzten Jahr gegründeten Kinderfeuerwehr mit Unterstützung Jugendwehr des Löschbezirks Lisdorf, festlich geschmückt.

Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen, eröffnete Löschbezirksführer Albert Bernard nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste, mit einer festlichen Ansprache, das Maibaumsetzen. Unter den Ehrengästen befanden sich auch Kameraden der Feuerwehr Eisenhüttenstadt, sowie der Feuerwehr Rödenthal, Löschbezirk Unterwultzbach die es sich nicht nehmen ließen, trotz der doch sehr weiten Anreise, die Lisdorfer Wehr zu unterstützen.

Das Aufrichten des Maibaumes wurde durch die Grußworte des diesjährigen Festredners und Ehrenwehrführers Wolfgang Herrmann begleitet. Dieser griff in seiner feierlichen Rede die besondere Symbolik dieser Tradition auf:

„Das Maibaumsetzen hat insbesondere im Süden Deutschlands eine lange Tradition. Sie reicht zum Teil bis in vorchristliche Zeit bis zu den alten Germanen zurück.

Allerdings bot mir das Internet eine Vielzahl völlig unterschiedlicher Traditionen und Bräuche an. Selbst professionelle Volkskundler konnten eigentlich nicht so genau und verbindlich beschreiben, woher dieser Maibaum tatsächlich kommt.

Deshalb habe ich mir für diesen Lisdorfer Maibaum die folgende Tradition als die geeignete gedacht: Die Feuerwehr Lisdorf richtet diesen Maibaum traditionell als Einleitung zu einem fröhlichen Maifest auf. Übrigens fand ich in einer der Traditionsbeschreibungen die Aussage, dass der Baum stets von der örtlichen Feuerwehr aufgerichtet wird. Und da liegen wir also richtig mit unserer Kurzdefinition.“

Des Weiteren ging Herr Hermann in seiner Rede auf das bevorstehende 200jährige Jubiläum der Feuerwehr Lisdorf ein.

Rede von Ehrenwehrführer Wolfgang Herrmann

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch den Spiel-und Fanfarenzug Saarlouis-Neuforweiler und dem Männergesangsverein Lisdorf .

Auch für das leibliche Wohl sorgte der Förderverein des Löschbezirks Lisdorf, während der gesamten Veranstaltung. Unterstützt wurde dieser durch die vielen ehrenamtlichen Helfer der Lisdorfer Feuerwehr.

Nach dem Ende des offiziellen Teils wurde noch einige Stunden ordentlich in den Mai gefeiert.

 

Vorankündigung Neues Löschfahrzeug

Übernahme und Einsegnung des neuen HLF10

Die Feuerwehr Saarlouis, Löschbezirk Lisdorf stellt am 11.05.2019 sein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug offiziell in den Dienst. Somit wird ein wichtiger Schritt zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Modernisierung der technischen Ausstattung getan. Im Einsatzdienst kann dieses Fahrzeug sowohl bei der Brandbekämpfung wie auch für eine Vielzahl von technischen Hilfeleistungen, wie zum Beispiel bei Verkehrsunfällen, eingesetzt werden.

Hierzu laden wir die Bevölkerung recht herzlich ein, am

Samstag, 11.05.2019 um 18:00 Uhr

Feuerwache Lisdorf, Großstraße 54 die Übergabe in einem kurzen Festakt, mit Präsentation des neuen Feuerwehrautos, gemeinsam mit uns zu feiern. Für das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die Daten zum Fahrzeug:

  • HLF 10, Hilfeleistungslöschfahrzeug
  • MAN Fahrgestell mit 16 Tonnen, 4×2 Antrieb, 292 PS Motorenleistung
  • Feuerwehrtechnischer Aufbau Firma Ziegler, Standort Mühlau
  • Fahrer – /Mannschaftsraum Gruppenbesatzung 1+8
  • Pumpenleistung 2000 Liter/min bei 10 bar
  • Löschwasserbehälterinhalt 1600 Liter
  • 120 Liter Schaummitteltank
  • Schaumzumischanlage zur Erzeugung von Netzmittel und Löschschaum
  • Feuerwehrtechnische Beladung für die Brandbekämpfung
  • Hydraulischer Rettungssatz, alle Geräte sind AKKU betrieben, zur technischen Rettung nach Unfällen
  • Gerätschaften für die Wasserrettung, Überlebensanzüge usw.
  • 320 Meter B-Schlauch in Schlauchfächer, Auslegen der Schläuche während der langsamen Fahrt des Fahrzeugs möglich
  • Lichtmast mit Hochleistungsscheinwerfer LED, 4 Scheinwerfer á 168 Watt
  • Gesamte Beleuchtung des Fahrzeugs ist in LED Technik ausgeführt
  • Seitliche Blaulichter, verbesserte seitliche Kennzeichnung während der Alarmfahrt
  • Die komplette Funktechnik ist mit Digitalfunkgeräten ausgestattet

Die Feuerwehr Lisdorf freut sich auf Ihren Besuch!

 

Feuerwehr Lisdorf lädt ein


Traditionelles Maibaumsetzen in Lisdorf

Auch in diesem Jahr wird der Förderverein des Löschbezirkes Lisdorf der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis das traditionelle Maibaumsetzen im Stadtteil Lisdorf durchführen.

Die Veranstaltung wird am 30.04.2019 ab 18:30 Uhr vor der Feuerwache Lisdorf stattfinden.

Das Aufrichten des Maibaumes wird begleitet durch die Grußworte des diesjährigen Festredners und Ehrenwehrführers Wolfgang Herrmann. Die musikalische Umrahmung erfolgt durch Lisdorfer Vereine.

Für das leibliche Wohl, zu volkstümlichen Preisen, während der gesamten Veranstaltung sorgt der Förderverein des Löschbezirks Lisdorf, so dass auch nach Ende des offiziellen Teils noch einige Stunden zünftig in den Mai gefeiert werden kann.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Aus- und Fortbildungreihe “Brandbekämpfung in Gebäuden”

Feuerwehr Lisdorf – Jahresrückblick 2018

Von Christoph Jenal

Im vergangenen Jahr wurde im Löschbezirk Lisdorf wieder eine Blockausbildung zum Thema „Brandbekämpfung in Gebäuden“ durchgeführt. Diese Ausbildungsreihe bestand aus vier Terminen, die zusätzlich zum regulären, wöchentlichen Übungsdienst angeboten wurden. Ziel der Blockausbildung war es, die Grundlagen für die Brandbekämpfung in Gebäuden aufzufrischen und zu üben. So bestand jeder Termin zunächst aus einem kurzen theoretischen Teil, in dem die Grundlagen aus dem Aus- und Fortbildungskonzept „Atemschutz“ der Freiweilligen Feuerwehr Saarlouis noch einmal dargestellt wurden. Anschließend wurden diese Grundlagen praktisch geübt bzw. demonstriert. Im Rahmen der einzelnen Termine wurden auch immer wieder neue Ideen betrachtet und diskutiert, ob diese für den Löschbezirk einen einsatztaktischen Mehrwert bringen würden. So konnte z.B. das Schlauchmanagement mit der sog. „7-2-Go-Methode“ verbessert werden.

Insgesamt kamen an den 4 Terminen rund 350 Ausbildungsstunden zusammen. Dazu kommen ca. 100 Stunden Vorbereitung für die Ausbildungseinheiten wie Ausarbeiten der Szenarien, Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen und Ausbildungsunterlagen sowie das Bauen von Modellen für die Kleinmaßstabsversuche.

Die Ausbildung gliederte sich in folgende Blöcke, die nachfolgend näher beschrieben werden:

Grundlagen zu Bränden in Gebäuden – Kleinmaßstabsversuche

Aufbauend auf der theoretischen Ausbildungseinheit „Den Brand Lesen“ in den Wintermonaten 2017 begann die Ausbildungsreihe am 14.04.18 mit Versuchen an Kleinmodellen, um die physikalischen Grundlagen zu Bränden in Gebäuden anschaulich zu erklären. Hierbei lag der Fokus auf dem Brandverlauf, der Branddynamik (speziell den Strömungspfaden) und dem „Lesen“ des Brandrauchs.

Für diesen Block wurden zwei Kleinmaßstabsmodelle in Eigenleistung hergestellt: Ein Raummodell aus Holz mit einer Sichtscheibe und ein Gebäudemodell aus Holz mit vier Zimmern und einem Dachboden nach den Plänen von Captain Matt Palmer, Stamford Fire Department, CT, USA („Palmers Dollhouse“).

Im ersten Versuch, wurde mit dem Raummodell der typische Brandverlauf in Räumen simuliert. Durch die Glasscheibe konnte so u.a. beobachtet werden, wie sich die Rauchschicht im Raum aufbaut und sich die Schwerkraftströmung und die neutrale Ebene einstellen. Durch gezieltes Öffnen von Ausschnitten in den Seitenwänden und der Raumdecke konnte der Brandverlauf in Abhängigkeit verschiedener Ventilationsszenarien beobachtet werden und verschiedene Phänomene der extremen Brandausbreitung simuliert werden.

Im zweiten Versuch wurde mit dem Gebäudemodell die Brandentstehung und –ausbreitung in einem Gebäude simuliert. Auch hier konnte der Brand im Modell mit einem gezielten Öffnen und Schließen einzelner Außen- und Innenöffnungen gesteuert werden, wodurch sich die Brandausbreitung und die Branddynamik bei einem Gebäudebrand eindrucksvoll simulieren ließen. Insgesamt konnten so die Strömungspfade visualisiert, die Zustandsänderungen des Rauches (Volumen, Dichte, Geschwindigkeit/ Druck, Farbe) im Verlauf der Simulation beobachtet und die Brandphänomene Rauchexplosion (backdraft), Raumdurchzündung (flashover) und Rauchdurchzündung (rollover) simuliert und praxisgerecht erklärt werden.

Brandbekämpfung im Innenangriff

Der zweite Block der Ausbildungsreihe fand unter dem Überbegriff Brandbekämpfung im Innenangriff statt und beinhaltete die Themen Löschmethoden und –taktik, Vorgehen im Innenangriff, Schlauchmanagement sowie Hygiene und Regenration im Brandeinsatz. Um diesem komplexen Thema ausreichend Zeit beizumessen, wurde am 17.05.18 eine Tagesausbildung in einem feststoffbefeuerten Brandhaus durchgeführt.

Zu Beginn wurden die Grundlagen der einzelnen Themen noch einmal besprochen und dabei u.a. folgende Fragestellungen aufgegriffen: Welche Strahlrohreinstellungen für welche Art der Brandbekämpfung? Wie gehe ich im Innenangriff vor? Wie sieht die Türprozedur aus? Welche Arten der Schlauchvornahme gibt es und welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus diesen?

Anschließend wurden die Grundlagen durch alle Teilnehmer praktisch geübt.

Nachdem die Grundlagen aufgefrischt waren, wurden das Übungsfeuer im Brandhaus entzündet und Angriffsübungen in Gruppenstärke durchgeführt. Hierbei lag der Fokus auf der korrekten Vorgehensweise und dem korrekten Durchführen der Maßnahmen im Innenangriff und außerhalb des Gebäudes. Während und nach den Übungen wurde auch das wichtige Thema Hygiene und Regeneration bei Brandeinsätzen aufgegriffen und den Teilnehmern nähergebracht.

Anmerkung: Für die Übung in dem Brandhaus wurde eigens eine ausführliche Gefährdungsbeurteilung erstellt, auf deren Grundlage die Schutzmaßnahmen für die Übung festgelegt und dokumentiert wurden. Vor der Übung wurden alle Teilnehmer auf Basis der Gefährdungsbeurteilung unterwiesen.

Suchen & Retten

Im vorletzten Block beschäftigten wir uns am 22.12.18 mit dem Thema Suchen und Retten im Innenangriff, wobei der Fokus auf dem Suchen von Personen lag. Nach einem kurzen Theorieteil zu den Grundlagen der Personensuche wurden verschiedene praktische Übungen in verrauchten Räumlichkeiten durchgeführt. Schwerpunkte waren hierbei die Orientierung im Gebäude bzw. in der Wohnung, die korrekte Vorgehensweise mit der Rückwegsicherung sowie die Kommunikation im Trupp, mit anderen Trupps und nach draußen zum Einheitsführer.

Atemschutznotfallmanagement

Im letzten Block der Ausbildungsreihe wurde am 29.12.18 das Thema Atemschutznotfallmanagement behandelt. In einem Theorieteil wurden zunächst die Ursachen für Atemschutzunfälle behandelt. Hierbei gingen wir auf ausgewählte tödliche Atemschutzunfälle der letzten 20 Jahre ein: Was war damals passiert und was können wir daraus lernen? Anschließend wurden die Grundlagen für den Einsatz des Sicherheitstrupps, die verschiedenen Rettungsverfahren sowie das Verhalten bei Notfällen besprochen.

Im Anschluss an den Theorieteil wurden zwei Szenarien aus der Ausbildungsempfehlung „Atemschutz-Notfalltraining“ von Atemschutzunfaelle.eu vorbereitet: Zum einen das „Hamburger Roulette“ bei dem es Ziel ist, den verunfallten Atemschutztrupp anhand seiner Rückwegsicherung aufzufinden, die Lage zu beurteilen und anschließend zu retten.

Zum anderen ein verunfallter Atemschutztrupp im Kellerbereich. Hierbei besteht die Herausforderung, unter Nullsicht in sehr engen Räumlichkeiten zu arbeiten und den verunfallten Atemschutzgeräteträger die Kellertreppe hinauf zu retten.

Ausblick auf 2019

Die Ausbildungsreihe fand bei den Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks großen Anklang. Alle Teilnehmer waren hoch motiviert.

Zudem ist der Zugewinn an Routiniertheit und Sicherheit beim Vorgehen unserer Atemschutzgeräteträger auch in aktuellen, realen Einsätzen bereits deutlich zu erkennen.

Dies bildet die beste Basis dafür, die Ausbildungsreihe in 2019 fortzuführen und mit neuen Schwerpunkten weiter auszubauen.

An dieser Stelle sei allen Kameradinnen und Kameraden gedankt, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Ausbildungsblöcke mitgewirkt haben und so zur Qualität der Ausbildung beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt hierbei Alexander Jenal für das Bauen der Modelle für die Kleinmaßstabsversuche.