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SV 1929 Lisdorf: SFV gibt Informationen preis

…und zwar, dass das Vereinstraining nun unter Auflagen gestattet ist. Diese beinhalten beispielsweise maximal 5 Personen pro Gruppe, durchgängiger Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern, u.v.m.!
Wir warten immer noch, bis eine eindeutige Meldung des SFV kommt, ob die Saison nun abgebrochen wird oder nicht. Trotz dieser Corona-Krise treibt der SVL die Planungen für die nächste Saison voran. Der Platz und die Anlage werden gepflegt, Transfers wurden auch schon eingetütet, diese werden wir in naher Zukunft bekannt geben!

SV 1929 Lisdorf in der Warteschleife!

Immer noch finden keine Ligaspiele statt, der SFV tagt momentan, um die schwierige Situation für alle Vereine zu lösen. Die Auf- und Abstiegsfrage ist nicht immer einfach, der Saisonabbruch im saarländischen Amateur-Fußball rückt näher. Bei der Frage nach der Wertung wird es komplizierter. Warten wir ab, alle Vereine konnten an einer Meinungsumfrage teilnehmen. Der SV Lisdorf steht in den Startlöchern, auf und um den Platz werden Arbeiten getätigt, die Anlage wird gepflegt. Der Vorstand wünscht allen weiterhin beste Gesundheit. Warten wir ab, wie vom SFV entschieden wird.

Der SV 1929 Lisdorf trauert um Axel Buschmann…


Mit Betroffenheit haben wir von der Nachricht Kenntnis genommen, dass unser einstiger Spieler / Torhüter und ehemaliges Vorstandsmitglied Axel Buschmann am 14. April nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren verstorben ist.

Wir teilen in dieser schweren Zeit unsere Trauer mit seinen Angehörigen und werden uns sein Andenken in Erinnerung behalten.

DAS BRUNNENFEST FÄLLT AUS!

So wird es dieses Jahr leider nicht aussehen!

Wir haben lange mit dieser Entscheidung gezögert, aber mit der gestrigen Ansage unserer Bundesregierung, dass bis zum 31. August 2020 keine Großveranstaltungen stattfinden dürfen, müssen auch wir handeln. Gestern Abend hat der Vorstand des LiGeKa in einer Telefonkonferenz beschlossen, wegen der aktuellen Lage, unser Brunnenfest, dass für den 4. Juli geplant war, ausfallen zu lassen!

Wir können zu diesem Zeitpunkt nicht gewährleisten, dass sich niemand von unseren Gästen oder unserer Helfer mit dem Coronavirus infizieren könnte. Da nicht vorauszusehen ist, ob und wann sich die Lage wieder normalisiert haben wir außerdem beschlossen das Brunnenfest auch nicht auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Wir hoffen, dass ihr alle gesund bleibt und wir gehen mal davon aus, dass wir uns spätestens nächstes Jahr gesund und munter wieder auf dem Dorfplatz sehen werden, wenn es dann wieder heißt ” Freunde treffen beim Lisdorfer Brunnenfest”

 

2 Wochen Amerika Teil 6!

Ein Reisebericht von Ralf Rectenwald

Freitag Morgen  7 Uhr,  mein innerer Wecker hat sich scheinbar schon umgestellt und ich bin hellwach. Kerstin schnarcht noch leise vor sich hin, also beschließe ich mir die Umgebung unseres Hauses auf Zeit mal etwas genauer anzuschauen. Nachdem ich geduscht habe, gehe ich zuerst in Richtung Fluss. Nur zweihundert Meter entfernt schlängelt sich der Susquehanna River gemächlich dahin. Berühmt wurde er, als es im Jahr 1979 im Atomkraftwerk “Three Mile Island”, das auf einer Insel mitten in selbigem Fluss liegt, zu einem Atomunfall kam und 150 cm³ kontaminiertes Kühlwasser in den Fluss geleitet wurde. Die Haare auf meinem zweiten Kopf jucken schon. (Ich sollte beim schreiben weniger Gin trinken). Ich gehe einmal um den Block und sehe in den Nebenstraßen eine beschauliche Vorstadtidylle. Nachdem ich zurück bin ist auch Kerstin wach und wir trinken gemeinsam mit Cynthia einen Kaffee. Während wir warten lesen wir noch die Nachrichten aus der Heimat und erfahren, das die Corana Kriese Deutschland in Atem hält. Von Ausgangssperren und Schließungen von Geschäften ist die Rede. Hier wird darüber noch gelächelt.

 

Mittlerweile ist auch Cynthia´s Freund (ich weiß leider nicht mehr seinen Namen) eingetroffen und bald sind wir mitten im Gespräch über die Verschwörungstheorien rund um den Einsturz der drei Gebäude des World Trade Center. Plausibel legt er uns dar, das es nur eine Möglichkeit gibt, wie die Gebäude auf diese Art einstürzen konnten. Mit Sprengladungen! Ich glaube es erübrigt sich zu sagen, dass er kein Anhänger der Regierung im Allgemeinen und Trump im Speziellen ist. Auch der Corona Virus ist nicht echt und dient nur dazu, die Bevölkerung einzusperren. Oder kennt ihr einen der wirklich krank ist? Oh Mann! Nachdem wir das Gespräch in eine andere Richtung gelenkt haben zeigt er uns Fotos seiner Hütte in den Bergen, inklusive Braunbär auf der Veranda. Unser Garten daheim ist da weniger spektakulär. Und so fliegt dieser Tag nur so dahin. Am Nachmittag kommt Emily vorbei und wir fahren wieder in ihr Zuhause auf Zeit. Dort spielen wir gemeinsam und reden über die Ereignisse in Deutschland. Dieser Tag war wenig aufregend, aber trotzdem Interessant, denn wir konnten erfahren, wie es so bei dem “kleinen Mann” in Amerika tickt.

 

 

 

 

 

Antenne auf dem Zwiebelturm

Antenne auf dem Zwiebelturm

Das Bistum Trier möchte auf ausgesuchten Kirchtürmen Funkantennen für die neuen Funkstandarts der Handynetzbetreiber  installieren. Pro Anbieter können bis 7.000 € Jahresmiete eingenommen werden. Sollten alle 4 Netzbetreiber auf einem Kirchturm ihre Antennen installieren können, kämen so bis zu 28.000 € Jahresmiete in die Kassen der Kirche. Es ist angedacht diese Einnahmen mit der jeweiligen Kirchgengemeinde zu teilen. Als Pilotprojekt soll die Lisdorfer Kirche umgerüstet werden. Zuerst war eine Antenne auf dem Hauptschiff geplant. Wurde aber wegen der Obtik verworfen. Hätte evtl. Gegner auf den Plan gerufen.

Ursprünglich geplante Variante der Antennen Montage

Für die Technik ist im Kirchturm genügend Platz vorhanden. Die Vorarbeiten sind bereits im Gange, wurden aber durch die Coronakrise unterbrochen.
      

Alfred Philippi Vorsitzender vom Freundeskreis der Pfarrkirche Lisdorf begrüßt die Maßnahmen, da auch dringende Reparaturen am Turm von den Netzbetreibern mit übernommen werden. Auch der Kirchturm in Saarlouis soll umgerüstet werden. Dort ist schon das Gerüst für die Installation des Trafos aufgebaut und soll in Kürze im Turm verbaut werden. Auch Pastor Dr. Kleinjohann ist erfreut über die Mehreinnahmen durch den Funkmast. Äußerlich werde die Technik kaum zu erkennen sein, da die Masten als Wetterhahn getarnt werden.

Vodafone bei der Installation einer Antenne des neuestens Standarts. Typ “Kikeriki”

Oberbürgermeister Peter Demmer fühlt sich von der Kirche überrumpelt, hat er von diesem Vorhaben erst aus der Presse erfahren. Er meinte: „Auch auf dem Rathausturm wäre eine solche Anlage denkbar gewesen.“
Einen positiven Nebeneffekt hat das ganze auch noch. Die Kirchenvorstände erhalten kostenlos alle 2 Jahre ein Top Handy mit Vertrag solange der Mietvertrag läuft.

2 Wochen Amerika Teil 5!

Ein Reisebericht von Ralf Rectenwald

In einer kleinen Seitenstraße am Rande Harrisburg´s befindet sich das kleine  Haus von Cynthia, das für die Dauer unseres Aufenthalts unser Zuhause sein wird. Wie beschrieben befindet sich neben der Tür eine Leuchte mit blauem Licht und darunter die Klingel die wir auch gleich, laut Anweisung betätigen. Kurz darauf öffnet sich die Tür und eine freundliche rothaarige Frau steht vor uns. Sie begrüßt uns aufs herzlichste und führt uns erst einmal durch die untere Etage. Sie schleust uns durch drei Räume, vollgestopft mit Musikinstrumenten, selbstgemachtem Glasschmuck, und jeder Menge Nippes aus der Welt der Feen und Elfen. Wir fühlen uns sofort sehr wohl. Cynthia stellt uns außerdem ihre vierbeinigen Freunde vor, insgesamt vier Katzen und eine Hundedame, die uns auch sehr herzlich begrüßen. hier sind wir richtig! Nach der Besichtigung der Küche geht´s dann in die erste Etage, wo sich unser Zimmer befindet, Auch das ist mit Büchern und Nippes dekoriert und das Bett ist sehr gemütlich, hier werden wir uns Wohl fühlen! Nachdem Kerstin und ich unsere Koffer nach oben gebracht haben fahren wir Marc und Emily zu ihrer Gastfamilie und dann ist es Zeit zu schlafen, denn der Tag war sehr ereignisreich und wir sind platt.

Am nächsten Morgen werden wir durch Klavierklänge geweckt. Wir gehen nach unten und finden im Esszimmer Kaffee, Muffins, Eier und frisches Obst. Cynthia sitzt am Klavier und so bekommen wir zum Frühstück noch ein kostenloses Morgenkonzert. Unsere Lieblingskatze, wir nennen sie Bitchface, die in der vergangen Nacht in unserem Zimmer geschlafen hat, macht es sich auf dem Tisch gemütlich und verlangt ihre Streicheleinheiten, während Fatcat, der Name ist Programm, auf meinen Füßen liegt und das Gleiche fordert. Dann kommt auch noch Harley, die schwarze Hundedame und ich merke, dass ich eine Hand zu wenig habe. Bei einem netten Gespräch mit Cynthia über Trump und die Welt, vergeht die Zeit wie im Flug. Mittlerweile sind die Nachrichten über Corona auch über den großen Teich geschwappt, aber hier macht sich noch niemand wirklich Gedanken über diesen “China-Virus”. Es gibt auch noch keine bestätigten Fälle hier und so geht das Leben seinen Gang.

 

Dann kommt Emily vorbei, denn wir müssen noch unseren Mietwagen am Flughafen von Harrisburg abgeben. Da wir es heute etwas ruhiger angehen lassen wollen fahren wir mit Emily und Marc zum Outletcenter nach Lancaster und gehen ein wenig shoppen. Danach zeigt uns Emily ihr neues Zuhause und wir verbringen einfach etwas Zeit miteinander, ohne Stress und Hektik und lassen den Abend mit lustigen Spielen ausklingen.

 

 

 

 

2 Wochen Amerika Teil 4!

Ein Reisebericht von Ralf Rectenwald

Ein neuer Tag bricht an, aber bevor wir wieder nach Manhattan fahren muss ich noch einen Mietwagen bestellen, denn wir haben uns entschlossen nicht mit dem Zug sondern mit dem Auto nach Harrisburg zu fahren. Das geht auch ganz einfach über National Cars und soll knapp 100$ kosten, also günstiger und schneller als mit dem Zug. Der sollte ca 45$ pro Person kosten. Das Gepäck können wir hier im Airbnb stehen lassen und so beginnt unser letzter Tag in New York. Bei Madame Tussauds besorgen wir uns Tickets für den Sightseeing Bus und fahren erstmal Richtung Downtown, vorbei an allen bekannten Wolkenkratzer, z.B. dem Empire State Building, das wir ja gestern schon besucht hatten, dann das Chrysler Building und noch viele mehr.

An der Südspitze Manhattans steigen wir aus, denn wir wollen uns auf jeden Fall das 9/11 Memorial anschauen und das angrenzende Museum besichtigen. Wer noch nie dort war, kann nicht verstehen, welche Emotionen bei dem Anblick der beiden Becken, die auf der Fläche des ehemaligen World Trade Center entstanden sind, hochkommen. Rund 3000 Menschen sind dort an diesem Ort gestorben. Die Namen der Opfer sind auf dem Rand der Becken eingraviert und es ist einfach bedrückend! Unterhalb der beiden Becken befindet sich das Museum in dem viele persönliche Dinge der Verstorbenen ausgestellt sind, Außerdem viele Trümmerteile und auch ein, durch die enorme Hitze, verformtes Feuerwehrauto findet man dort. Ebenso Tonbandaufnahmen mit den letzten Nachrichten der Opfer und ihre Fotos sind hier zu sehen. Es ist ein sehr ergreifendes Erlebnis, diese Exponate anzuschauen. Mir fehlen einfach die Worte um all das zu beschreiben! Wir machen auch nicht viele Fotos, weil es sich einfach Falsch anfühlt hier wie sensationsgeile Touristen aufzutreten.

  

Mittlerweile ist es 15 Uhr und Hunger macht sich breit. Ein kurzer Blick auf´s Handy und wir finden in der Nähe einen “Shake Shack”. Einen leckeren Burger mit Pommes später, brechen wir auf um mit dem “Big Bus”, der uns hierher gebracht hatte, wieder zurück zum Times Square zu fahren. Vorbei geht es an weiteren Sehenswürdigkeiten und an unserem Ziel angekommen, stellen wir fest, dass es jetzt Zeit ist uns auf den Weg nach Harrisburg zu machen. Das Auto ist für 18 Uhr bestellt und wir haben noch ca 3 Stunden Fahrt vor uns. Wir müssen nur noch zurück nach New Jersey, das Auto abholen, das Gepäck im Airbnb einladen und dann kann es losgehen. Ein Blick auf das Streckennetz der Subway verrät uns, dass wir wieder zurück zur Südspitze Manhattans müssen um die Bahn nach New Jersey zu nehmen, super, da hätten wir auch dort bleiben können, aber nachher ist man immer schlauer. Also runter zur Subway und ab nach New Jersey, mit einmal umsteigen kein großes Problem. Dann sind wir endlich auf dem Freeway in Richtung Harrisburg, wo wir gegen 22 Uhr ankommen. Was wir dort erleben erzähle ich morgen.