Archiv der Kategorie: Allgemein

Keine Scherze mehr in der Bütt

Oh welche Empörung der Weltverbesserer und Humorlosen. Hat sich doch die AKK erlaubt einen Scherz zu machen über das dritte Geschlecht. Es wäre gescheiter über wichtigere Themen in manchen Parlamenten zu diskutieren als über die Einführung von geschlechterlosen Toiletten. Wenn weiter Schüler mit dem Segen solcher „Die Welt Zurechtweiser“ die Schule schwänzen wird die nächste Generation von Volksvertretern nicht mal mehr einen abgeschlossenen Beruf oder ein Abitur vorweisen können.  Und die werden dann die Welt machen wie es ihnen gefällt. (so ähnlich hat es mal eine Politikerin gesungen)

Es wurden sogar in den Fastnachtsumzügen Menschen diskriminierende Gruppen gesichtet. Hier einige Beispiele:

Als Indianer verkleidete Umzugsteilnehmer in Fraulautern.

Als Indianer verkleidete Umzugsteilnehmer in Fraulautern und dann lächeln diese noch in die Kamera, als wenn sie Spass dabei hätten.

Bauarbeiter auf dem Umzug in Fraulautern

Frechheit von einer Volkspartei die Bauarbeiter in einem Faaasendumzug zu missbrauchen um die Zuschauer an den Strassen zu erfreuen.

Und jetzt die schlimmste Entgleisung im Saarlouiser Karneval.
Hier macht man sich über die Lisdorfer Bauern lustig. Eine Minderheit in Deutschland. Es werden sogar zur Freude der Zuschauer Samenpäckchen verteilt. Und beim Picarder Umzug war das der Jury sogar der 3. Platz wert.

3. Platz beim Picarder Umzug

Da schrillen doch bei den Weltverbesserern die Alarmglocken. Weg mit den Karnevalsumzügen wo sich der Normalbürger erfreut und hin zu den wichtigen Umzügen wie in Hamburg bei den  G20 Krawallen.

Liebe Grüße euer Herbert

Bericht LiGeKa Kappensitzung


Welcome to fabulous Lis Dorf! – Las Vegas-Stimmung mitten in Lisdorf
Am vergangenen Samstag entführte der LiGeKa die Besucher seiner Kappensitzung in das Spielerparadies Las Vegas. Eine bunte Mischung aus großartigen Tänzen der Garden, amüsanten Büttenreden, Filmen und lustigen Sketchen sowie klasse Musik der hauseigenen Band „The [Bad]sa:ichers“ sorgten bis weit nach Mitternacht für eine ausgelassene Stimmung im Saal.
Das grandiose Bühnenbild mit zahlreichen Lichtern und Scheinwerfern sowie einem großen Drehrad, entworfen von dem ersten Vorsitzenden der LiGeKa, Bernd Hawner, versetzte die Zuschauer schon vom ersten Anblick an sofort mitten hinein ins Spielerparadies Las Vegas. Moderiert von Emily und Ralf Rectenwald folgte in der ausverkauften Halle ein Höhepunkt dem anderen. Den Startschuss in der Bütt gab der Zauberer „Fusseldini“ (Dustin Dini). Ihm folgten an diesem atemberaubenden Abend Kathrin Kolling, Bianca Theobald, Christel Forsch, Christine Hawner, Elisabeth Jakob und Herbert Germann mit hervorragenden Reden in die Bütt. Sketche zur Reparatur einer Schreibmaschine (Christine Hawner, Sebastian Blass), zum Geschehen auf einer Baustelle (Bernd Hawner, Mirko Wirbel, Manné Müller) und zum Datenschutz in einer Arztpraxis (Aileen Dietrich, Rudi Germann, Hartmut Schuff, Oliver Krämer, Kerstin Rectenwald), eine „Blätterrede“ (Dustin Dini, Sebastian Blass) sowie eine Zaubershow (Sebastian Blass) brachten die Narren ohne Unterbrechung zum Lachen. Eine besondere Showeinlage an diesem Abend bot die Rhythmusgruppe (Bernd Hawner, Peter Gindorf, Herbert Germann, Christian Weinard) dar, die mit alten Werkzeugkisten bekannte Lieder imitierte und die Stimmung in der Hans-Welsch-Halle zum Kochen brachte. Kurzum: Es war ein rundum gelungener närrischer Abend, an dem noch lange nach Ende des offiziellen Programms weitergefeiert wurde.

Weitere Bilder zur Kapensitzung von Ilona Lariviere

LiGeKa Kappensitzung ein Knaller

Las Lisdorf das Spieleparadies in Lisdorf.

Weitere Bilder zur Kapensitzung von Ilona Lariviere

Lichter, Scheinwerfer, Spieler, Garden, Zauberer und eine Show wie in Nevada im Spieleparadies Las Vegas. Die Narren konnten am Samstag ein buntes, quirliges und kurzweiliges Programm sehen das von Büttenreden, Tänzen und Sketchen bis weit nach Mitternacht dauerte.

Hier der Einspieler “Spielhölle Rosenthal”

Bild Ilona Lariviere
Bild Frederic Becker
Bild Frederic Becker
Bild Frederic Becker

Weitere Bilder zur Kappensitzung

Burger King kommt nach Lisdorf

Endlich wird im Bereich Obstgarten die Gourmetmeile um ein Restaurant erweitert. Der Stadtrat in Saarlouis hat grünes Licht für den Neubau gegeben. Damit erhöht sich das Angebot an weggeworfenen Tüten und Pappbechern. Da freuen sich schon die freiwilligen Helfer bei der Picobello Aktion mit noch mehr Abwechslung in der Mülltüte. Jetzt schon viel Spass beim Sammeln im Obstgarten, am Sportplatz, auf dem  Lisdorfer Berg und der alten Autobahn.

“Kfd” Echternacher Springprozession

Echternacher Springprozession

am 11.06.2019

Jedes Jahr versammeln sich Gläubige, um als Pilgerer oder Zuschauer an der Echternachter Springprozession teilzunehmen. Das Besondere an dieser Prozession ist, dass die körperliche Bewegung („das Springen in Reihen“) in das Gebet miteinbezogen wird. Die Prozession führt zum Grab des Hl. Willibroad in der Echternacher Basilika.

Teilnehmen kann jeder. Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung bitte an Renate Arnold 06831/125188

LiGeKa in Las Vegas

Mit einem bunten Programm mit vielen Büttenreden, Gardetänzen und Sketchen startet der LiGeKa seine diesjährige Kappensitzung. Amtierende Saarlandmeister werden auf der besonders dekorierten Bühne, die der Spielerstadt in Kalifornien nach emfunden ist, ihr Können zeigen. Im Anschluss sorgen die “Bad Saichers”  für Stimmung in der Sektbar.

Buchvorstellung des VHL

Im Pfarrheim Lisdorf wird am 18. Januar um 19 Uhr die Lyrikerin und Autorin Helga Koster und die Autorin des Lisdorfer Kriegstotenbuchs Agnes Groß mit weiteren Vortragendenzu einem besinnlich-literarischen Abend einladen.
Das soll ein Abend werden der an die schrecklichen Weltkriege erinnert und an die heutige Generation als Mahnung gedacht ist. Alle Interessierten sind zu diesem Abend herzlich eingeladen.

Aus- und Fortbildungreihe “Brandbekämpfung in Gebäuden”

Feuerwehr Lisdorf – Jahresrückblick 2018

Von Christoph Jenal

Im vergangenen Jahr wurde im Löschbezirk Lisdorf wieder eine Blockausbildung zum Thema „Brandbekämpfung in Gebäuden“ durchgeführt. Diese Ausbildungsreihe bestand aus vier Terminen, die zusätzlich zum regulären, wöchentlichen Übungsdienst angeboten wurden. Ziel der Blockausbildung war es, die Grundlagen für die Brandbekämpfung in Gebäuden aufzufrischen und zu üben. So bestand jeder Termin zunächst aus einem kurzen theoretischen Teil, in dem die Grundlagen aus dem Aus- und Fortbildungskonzept „Atemschutz“ der Freiweilligen Feuerwehr Saarlouis noch einmal dargestellt wurden. Anschließend wurden diese Grundlagen praktisch geübt bzw. demonstriert. Im Rahmen der einzelnen Termine wurden auch immer wieder neue Ideen betrachtet und diskutiert, ob diese für den Löschbezirk einen einsatztaktischen Mehrwert bringen würden. So konnte z.B. das Schlauchmanagement mit der sog. „7-2-Go-Methode“ verbessert werden.

Insgesamt kamen an den 4 Terminen rund 350 Ausbildungsstunden zusammen. Dazu kommen ca. 100 Stunden Vorbereitung für die Ausbildungseinheiten wie Ausarbeiten der Szenarien, Erstellen von Gefährdungsbeurteilungen und Ausbildungsunterlagen sowie das Bauen von Modellen für die Kleinmaßstabsversuche.

Die Ausbildung gliederte sich in folgende Blöcke, die nachfolgend näher beschrieben werden:

Grundlagen zu Bränden in Gebäuden – Kleinmaßstabsversuche

Aufbauend auf der theoretischen Ausbildungseinheit „Den Brand Lesen“ in den Wintermonaten 2017 begann die Ausbildungsreihe am 14.04.18 mit Versuchen an Kleinmodellen, um die physikalischen Grundlagen zu Bränden in Gebäuden anschaulich zu erklären. Hierbei lag der Fokus auf dem Brandverlauf, der Branddynamik (speziell den Strömungspfaden) und dem „Lesen“ des Brandrauchs.

Für diesen Block wurden zwei Kleinmaßstabsmodelle in Eigenleistung hergestellt: Ein Raummodell aus Holz mit einer Sichtscheibe und ein Gebäudemodell aus Holz mit vier Zimmern und einem Dachboden nach den Plänen von Captain Matt Palmer, Stamford Fire Department, CT, USA („Palmers Dollhouse“).

Im ersten Versuch, wurde mit dem Raummodell der typische Brandverlauf in Räumen simuliert. Durch die Glasscheibe konnte so u.a. beobachtet werden, wie sich die Rauchschicht im Raum aufbaut und sich die Schwerkraftströmung und die neutrale Ebene einstellen. Durch gezieltes Öffnen von Ausschnitten in den Seitenwänden und der Raumdecke konnte der Brandverlauf in Abhängigkeit verschiedener Ventilationsszenarien beobachtet werden und verschiedene Phänomene der extremen Brandausbreitung simuliert werden.

Im zweiten Versuch wurde mit dem Gebäudemodell die Brandentstehung und –ausbreitung in einem Gebäude simuliert. Auch hier konnte der Brand im Modell mit einem gezielten Öffnen und Schließen einzelner Außen- und Innenöffnungen gesteuert werden, wodurch sich die Brandausbreitung und die Branddynamik bei einem Gebäudebrand eindrucksvoll simulieren ließen. Insgesamt konnten so die Strömungspfade visualisiert, die Zustandsänderungen des Rauches (Volumen, Dichte, Geschwindigkeit/ Druck, Farbe) im Verlauf der Simulation beobachtet und die Brandphänomene Rauchexplosion (backdraft), Raumdurchzündung (flashover) und Rauchdurchzündung (rollover) simuliert und praxisgerecht erklärt werden.

Brandbekämpfung im Innenangriff

Der zweite Block der Ausbildungsreihe fand unter dem Überbegriff Brandbekämpfung im Innenangriff statt und beinhaltete die Themen Löschmethoden und –taktik, Vorgehen im Innenangriff, Schlauchmanagement sowie Hygiene und Regenration im Brandeinsatz. Um diesem komplexen Thema ausreichend Zeit beizumessen, wurde am 17.05.18 eine Tagesausbildung in einem feststoffbefeuerten Brandhaus durchgeführt.

Zu Beginn wurden die Grundlagen der einzelnen Themen noch einmal besprochen und dabei u.a. folgende Fragestellungen aufgegriffen: Welche Strahlrohreinstellungen für welche Art der Brandbekämpfung? Wie gehe ich im Innenangriff vor? Wie sieht die Türprozedur aus? Welche Arten der Schlauchvornahme gibt es und welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus diesen?

Anschließend wurden die Grundlagen durch alle Teilnehmer praktisch geübt.

Nachdem die Grundlagen aufgefrischt waren, wurden das Übungsfeuer im Brandhaus entzündet und Angriffsübungen in Gruppenstärke durchgeführt. Hierbei lag der Fokus auf der korrekten Vorgehensweise und dem korrekten Durchführen der Maßnahmen im Innenangriff und außerhalb des Gebäudes. Während und nach den Übungen wurde auch das wichtige Thema Hygiene und Regeneration bei Brandeinsätzen aufgegriffen und den Teilnehmern nähergebracht.

Anmerkung: Für die Übung in dem Brandhaus wurde eigens eine ausführliche Gefährdungsbeurteilung erstellt, auf deren Grundlage die Schutzmaßnahmen für die Übung festgelegt und dokumentiert wurden. Vor der Übung wurden alle Teilnehmer auf Basis der Gefährdungsbeurteilung unterwiesen.

Suchen & Retten

Im vorletzten Block beschäftigten wir uns am 22.12.18 mit dem Thema Suchen und Retten im Innenangriff, wobei der Fokus auf dem Suchen von Personen lag. Nach einem kurzen Theorieteil zu den Grundlagen der Personensuche wurden verschiedene praktische Übungen in verrauchten Räumlichkeiten durchgeführt. Schwerpunkte waren hierbei die Orientierung im Gebäude bzw. in der Wohnung, die korrekte Vorgehensweise mit der Rückwegsicherung sowie die Kommunikation im Trupp, mit anderen Trupps und nach draußen zum Einheitsführer.

Atemschutznotfallmanagement

Im letzten Block der Ausbildungsreihe wurde am 29.12.18 das Thema Atemschutznotfallmanagement behandelt. In einem Theorieteil wurden zunächst die Ursachen für Atemschutzunfälle behandelt. Hierbei gingen wir auf ausgewählte tödliche Atemschutzunfälle der letzten 20 Jahre ein: Was war damals passiert und was können wir daraus lernen? Anschließend wurden die Grundlagen für den Einsatz des Sicherheitstrupps, die verschiedenen Rettungsverfahren sowie das Verhalten bei Notfällen besprochen.

Im Anschluss an den Theorieteil wurden zwei Szenarien aus der Ausbildungsempfehlung „Atemschutz-Notfalltraining“ von Atemschutzunfaelle.eu vorbereitet: Zum einen das „Hamburger Roulette“ bei dem es Ziel ist, den verunfallten Atemschutztrupp anhand seiner Rückwegsicherung aufzufinden, die Lage zu beurteilen und anschließend zu retten.

Zum anderen ein verunfallter Atemschutztrupp im Kellerbereich. Hierbei besteht die Herausforderung, unter Nullsicht in sehr engen Räumlichkeiten zu arbeiten und den verunfallten Atemschutzgeräteträger die Kellertreppe hinauf zu retten.

Ausblick auf 2019

Die Ausbildungsreihe fand bei den Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks großen Anklang. Alle Teilnehmer waren hoch motiviert.

Zudem ist der Zugewinn an Routiniertheit und Sicherheit beim Vorgehen unserer Atemschutzgeräteträger auch in aktuellen, realen Einsätzen bereits deutlich zu erkennen.

Dies bildet die beste Basis dafür, die Ausbildungsreihe in 2019 fortzuführen und mit neuen Schwerpunkten weiter auszubauen.

An dieser Stelle sei allen Kameradinnen und Kameraden gedankt, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Ausbildungsblöcke mitgewirkt haben und so zur Qualität der Ausbildung beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt hierbei Alexander Jenal für das Bauen der Modelle für die Kleinmaßstabsversuche.