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Der Löschbezirk Lisdorf lädt ein zum Maibaumsetzen

Am 30. April ab 18 Uhr richtet der Löschbezirk Lisdorf der Feuerwehr Saarlouis wieder das traditionelle Maibaumsetzen aus.
Mit Grußworten von Dr. Steffen Freichel als Vorsitzender der HG Saarlouis und Beiträgen befreundeter Vereine wollen wir gegen 18.30 Uhr gemeinsam den Maibaum aufstellen. Sie sind herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen und anschließend bei geselligem Zusammensein in den Mai zu feiern.

Die Politik ist gefordert

Dorfentwicklungskonzept „Links der Saar“: Workshop in Lisdorf stärkt Gemeinschaft und Vernetzung

Am 10. April fand in der Hans-Welsch-Halle in Lisdorf der zweite Workshop zum Thema Dorfentwicklungskonzept „Links der Saar“ statt. Ziel dieses Konzepts ist es, die Lebensqualität in den vier Stadtteilen zu sichern, eine lebendige Dorfgemeinschaft zu erhalten und die Vernetzung innerhalb und zwischen den Ortsteilen zu stärken.

Lisdorfer Bürger und Vereinsmitglieder beim Gewichten der Themen.

In der Diskussion an diesem Abend kristallisierte sich als wichtigster Baustein ein Dorfgemeinschaftshaus für Lisdorf heraus. Viele Lisdorfer Vereine fühlen sich von der Politik und der Stadt Saarlouis im Stich gelassen. Nach der Schließung des Gasthauses Schulden mit Saal und Nebenzimmer, stehen sie vor großen Herausforderungen. Die Anmietung des Michaelssaals als Notlösung reicht nicht aus, um die Vereinsarbeit im Ort zu gewährleisten.

Dipl.-Ing. Anika Rothfuchs-Buhles Ergebniserklärung an diesem Abend. Im Bild rechts oben steht DGH für Dorfgemeinschaftshaus.

Die Situation ist prekär: Proben für das Theater des LIGEKA finden im privaten Wohnzimmer statt, Vorstandsitzungen werden im kleinen Kreis privat abgehalten, und der Flügel des MGV verharrt im leerstehenden und unbeheizten Saal des Gasthauses Schulden. Seniorenveranstaltungen sind zum Erliegen gekommen, und Vortragsreihen werden erst gar nicht geplant.

Die Enttäuschung ist groß, da bisher keine schnelle Lösung für diese Probleme gefunden wurde. Dennoch sind weitere Abende geplant, um förderungswürdige Projekte zu erarbeiten. Ob die öffentlichen Kassen noch Mittel bereitstellen können und eine zufriedenstellende Lösung für die Vereine gefunden wird, bleibt ungewiss. Die Politiker scheinen derzeit mit dem Wahlkampf überlastet zu sein.

Die Verantwortlichen in den Lisdorfer Vereinen stehen unter Zeitdruck. Arg gebeutelt durch die Corona-Pandemie war es schon schwer genug den Verein wieder hoch zu fahren. Jetzt ist es doppelt schwer Angebote für die Mitglieder aufrecht zu erhalten und Möglichkeiten zur Vereinsarbeit anzubieten.

Auch bei den anderen Themen wie Verkehrsberuhigung (Großstraße, Feldstraße und Provinzialstraße) wurde über den Wunsch und die Machbarkeit diskutiert.  Interessante Vorschläge wie zum Beispiel einen Weg über die Schleuse in Lisdorf nach Ensdorf oder eine Paketstation in Lisdorf wurde als Vorschlag eingebracht.

Neuliscard – Ein Zukunftsprojekt für Lisdorf, Picard und Neuforweiler

Im Rahmen der Dorfentwicklung “Links der Saar” sind aufregende Neuigkeiten ans Licht gekommen. Die drei Stadtteile Lisdorf, Picard und Neuforweiler werden zu einem verschmolzen, um größere Investitionen zu ermöglichen. Der sowieso flächenmäßig größte Stadtteil erhält den Namen Neuliscard.

Aktive Gestaltung des demografischen Wandels und Flächensparens

Die Zusammenlegung der Stadtteile ist nicht nur eine administrative Maßnahme, sondern ein strategischer Schritt zur aktiven Gestaltung des demografischen Wandels. Gleichzeitig stärkt sie die Innenentwicklung und setzt auf Flächensparen. Ein zentrales Projekt ist das neue Kulturzentrum, das über das Dorferneuerungsprogramm finanziert wird. Dieses Zentrum wird genau zwischen den alten Stadtteilen errichtet, an der Stelle, an der sich derzeit das Gebäude der Lisdorfer Frischgemüse befindet.

Neues Kultur- und Sportzentrum

Das geplante Kultur- und Sportzentrum wird nicht nur den Bewohnern von Neuliscard zugutekommen, sondern auch den gesamten Stadtteil bereichern. Die Hallen in Neuforweiler und Picard sind dringend renovierungsbedürftig und finanziell nicht mehr allein von der Stadt Saarlouis zu stemmen. Das neue Zentrum wird nicht nur kulturelle Veranstaltungen beherbergen, sondern auch als Sportstätte dienen. Angegliedert wird auch ein Bürgermeisteramt für Neuliscard. Dort soll ein Bürgermeister nah an den Bürgern sein und so für diesen neuen Stadteil die Interessen vertreten.

Erlebnisgastronomie und historische Baukultur

Ein weiteres Highlight ist die an das Kulturzentrum angeschlossene Erlebnisgastronomie, die die traditionellen Gasthäuser (die nur noch in Beaumarais vorhanden sind) ersetzen wird. Damit wird auch kulinarisch für die Bürger “Links der Saar” ein attraktives Angebot geschaffen. Gleichzeitig bleibt der Erhalt der historischen Baukultur ein wichtiges Förderziel. Die besondere Atmosphäre der Ortskerne soll bewahrt werden.

Weitere relevante Themen

Neben den genannten Aspekten werden in Neuliscard auch weitere Themen aufgegriffen, darunter Mobilität und Erreichbarkeit, technische Infrastruktur, Energie, Klima- und Ressourcenschutz, Arbeitsmarkt, wirtschaftliche Entwicklung, Tourismus, Kultur, Freizeit, Landschaft und Landwirtschaft sowie Kooperationen.

Bürgerbeteiligung im Fokus

Die Mitwirkungsbereitschaft der Lisdorfer, Picarder und Neuforweiler Bürger ist ein zentraler Bestandteil bei der Dorfentwicklung. Die Stadt Saarlouis lädt die Bürgerinnen und Bürger ein, die Zukunft des neuen Stadtteils Neuliscard aktiv mitzugestalten und dabei die gesamtstädtische Entwicklung im Blick zu behalten.

Das neue Konzept und die bereits weit ausgearbeiteten Pläne versprechen eine aufregende Zukunft für Neuliscard und seine Bewohner.

 

Termin Dorfentwicklung Lisdorf

Pressebericht Internetseite  Saarlouis.de

Wie können sich die Stadtteile „Links der Saar“ in den kommenden Jahren entwickeln, was ist nötig, um das Leben vor Ort zu verbessern und die Dörfer zukunftsfähig zu machen?

Mit einem gemeinsamen Dorfentwicklungskonzept soll das für die Saarlouiser Stadtteile Beaumarais, Lisdorf, Neuforweiler und Picard erarbeitet werden. Ziel des Dorfentwicklungskonzeptes „Links der Saar“ ist es, die vorhandene Lebensqualität in den vier Stadtteilen zu sichern, eine lebendige Dorfgemeinschaft zu erhalten und die Vernetzung innerhalb und zwischen den Ortsteilen zu stärken. In die Erstellung des Dorfentwicklungskonzeptes wird die Bevölkerung dabei aktiv mit einbezogen. So besteht die Möglichkeit, eigene Ideen, Anregungen und Kritik im Rahmen von Bürgerworkshops einzubringen.

Ende des vergangenen Jahres fanden die ersten Bürgerworkshops in den Stadtteilen statt. In einem gemeinschaftlichen Austausch über den eigenen Heimatort wurden u.a. die Themen Mobilität und Infrastruktur, demographische Entwicklung, Vereinsleben und klimatische Veränderungen besprochen sowie in einer offenen Ideensammlung zusammengetragen. Diese bildet die Basis für die Frage: Wie kann, wie soll der Stadtteil in zehn Jahren und darüber hinaus aussehen?

In einem nächsten Schritt folgt die zweite Phase der Bürgerworkshops in den vier Stadtteilen „Links der Saar“, die an die erste Phase anknüpft. Hier sollen anhand der erarbeiteten Entwicklungsziele konkrete Maßnahmen und Projekte für eine nachhaltig gesicherte Zukunft der Ortschaften entwickelt werden.

Die Kreisstadt Saarlouis lädt die Bevölkerung zur Teilnahme an den kommenden Bürgerworkshops ein. Diese finden wie folgt statt: am 10.04.2024 in Lisdorf (18 Uhr, Hans-Welsch-Halle), am 11.04.2024 in Beaumarais (18 Uhr, Mehrzweckhalle), am 16.04.2024 in Picard (18 Uhr, Mehrzweckhalle) und am 22.04.2024 in Neuforweiler (18 Uhr, Mehrzweckhalle). Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie bei Frau Tanja Kesselheim unter Tel. 06831-443-316 oder tanja.kesselheim@saarlouis.de.

Fleißige Hände packten den Müll an

SZ vom 18.03.2024      Von Robert Claus

Rund 40 Teilnehmer der Dorfgemeinschaft Lisdorf beteiligten sich an der Picobello-Aktion rund um den Saarlouiser Stadtteil.

LISDORF |Graue Wolken zogen über den Saarlouiser Stadtteil Lisdorf zum Auftakt der Picobello-Aktion „Wir räumen auf!“ am vergangenen Samstag.

Der Verein für Heimatkunde Lisdorf, unter der Leitung von Georg Jungmann, hatte dazu aufgerufen, Lisdorf sauberer zu machen. Rund 50 Kinder, Jugendliche und Erwachsene trotzten der nass feuchten Witterung und kamen zum Treffpunkt am Sportplatz Rosenthal.

Koordinator Georg Jungmann freute sich dann auch, dass die gesamte Dorfgemeinschaft mit den Vereinen und Interessengemeinschaften, wie dem Musikverein, MGV, VdK, Ligeka, die erste Handballmannschaft der HG Lisdorf sowie des Fußballvereins SV 1929 der Einladung des Heimatvereins gefolgt sind. Lediglich die Freiwillige Feuerwehr, die sich in der Vergangenheit mit der Jugendwehr beteiligte, sagte wegen der Beerdigung ihres Ehrenwehrführers Wolfgang Hermann kurzfristig ab.

Nach dem gemeinschaftlichen Gruppenfoto, teilte Georg Jungmann die einzelnen Gruppen ein. Alle bekamen einen Müllbeutel, Arbeitshandschuhe und Müllgreifer und machten sich auf den Weg in die „Müllproblemzonen“.

Die Trupps nahmen sich dem Müll im gesamten nicht bebauten Ortsbereich vor. „Lisdorf ist flächenmäßig gesehen der größte Stadtteil von Saarlouis, und wir benötigen gut zwei bis drei Stunden die Bereiche Lisdorfer Berg, Lisdorfer Aue, die stark frequentierten Wege entlang der Saar oder an den Mitfahrparkplätzen zu säubern“, erkläre Georg Jungmann.

Für ihn sei ärgerlich, dass in jedem Jahr die gleichen Bereiche vom Müll geräumt werden müssen. Wir sehen jedes Mal nach zwölf Monaten die gleiche Vermüllung, da werde bewusst Müll abgelagert.

Die Picobello-Aktion sei aus diesem Grund eine gute Sache, zumal sich zahlreiche Kinder an der Müllsammlung beteiligen und erfahren, dass man bewusster mit Umwelt umgehen müsse. So stehe der Aufräumgedanke erst an zweiter Stelle, sagte Jungmann weiter.

Schon beim Eintreffen der Teilnehmer wurde das Engagement der Müllsammler deutlich. Schnell wurden die „Müllutensilien“ in Empfang genommen, und ab ging es auf die Strecke.

„Ich beteilige mich seit fast 30 Jahren an der Aktion, und es ist mir jedes Mal ein Anliegen die Umgebung von Lisdorf von Müll zu säubern“, erzählt Harald Weiler vom Heimatverein Lisdorf.

David Strauss, SV 1929 Lisdorf, meinte, es sei wichtig, das Umfeld des Fußballplatzes sauber zu halten. Es mache auch Spaß mit den Jugendlichen des Vereins, sich an Picobello zu beteiligen.

„Seit Jahren wollte ich immer mitmachen, aber aus persönlichen Gründen habe ich es bis heute nicht geschafft. Mich nervt einfach der ganze Müll in der Natur“, sagte Yannic Kreutzer zu seiner Motivation.

„Wir unterstützen jedes Jahr diese Aktion in Lisdorf und freuen uns, dass wir unseren Beitrag zu Sauberkeit des Ortsteils leisten können. Es macht auch Spaß, in den Gruppen mitzuarbeiten“, freute sich Julian Martin, CDU Ortsverband Lisdorf.

Inge Dittmann hatte auf Bitte von Sibylle Haferburg, VdK OV Lisdorf, spontan zugesagt, ihrer Freundin zu helfen. „Da nicht sehr viele junge Menschen im VdK aktiv sind, war es mir eine Freude, Sybille zu helfen und meinen Beitrag zu leisten, die Natur um Lisdorf von Müll zu räumen.“ Für Sybille Haferburg ist die Picobello-Aktion ein guter Anlass, um neue soziale Kontakte zu knüpfen und natürlich zu helfen. Wörtlich sagte sie: „Es sieht teilweise sehr unordentlich um Lisdorf aus“.

Nach gut drei Stunden war die Picobello-Aktion dann beendet. Inzwischen hatten sich die grauen Wolken etwas verzogen, und manchmal kam die Sonne hervor. Vor diesem Hintergrund zog Koordinator Jungmann eine deutliche, positive Bilanz. „Das Umweltverhalten der Bürger bessert sich. Wir haben in diesem Jahr wesentlich weniger Müll gesammelt als in den Vorjahren. Ich hoffe, dass wir das auch im kommenden Jahr sagen können.“

SV Lisdorf: Vorschau Stadtmeisterschaften!

Heute Abend fand im Clubheim des SV Lisdorf die Vorbesprechung für die Stadtmeisterschaften im Sommer 2024 statt.
Am 20. und 21. Juli spielen die Aktiven, am 24. und 25. August die Jugend.
Ausrichter ist der SV Lisdorf.

Ausgelost wurden die Gruppen der Aktiven:

Gruppe A:
SSV Saarlouis
FV Stella Sud Saarlouis e.V.
SC Roden 1910

Gruppe B:
SV 09 Fraulautern
TuS Beaumarais
SV Lisdorf

SV Lisdorf: Remis gegen DJK Saarwellingen!

Unsere beiden Lisdorfer Mannschaften konnten heute zwar keine Siege einfahren, jedoch bestätigte unsere erste Mannschaft ihren leichten Aufwärtstrend.
Für die Zweite setzte es eine Niederlage, die Erste spielte Unentschieden.

Den Beginn machte unsere zweite Welle gegen die DJK Eintracht Saarwellingen II.
Früh ging man in Führung, Alaa glich für die Gäste aus.
Mit 1:1 ging es in die Pause. Im zweiten Durchgang zog die DJK die Zügel an und konnte noch drei weitere Treffer erzielen.
So stand am Ende ein 1:4 aus Lisdorfer Sicht.
Wir unterstützen weiterhin unsere zweite Welle, Kopf hoch, bald wird es wieder Punkte geben!

Die erste Mannschaft ergatterte wie gegen Schwarzenholz einen Punkt, auch wie am Mittwoch hieß es heute am Ende 1:1.
Saarwellingen erwischte einen Traumstart und erzielte in Minute 1 durch Vasilevski die Führung.
Ab der 39. Minute spielte der SVL in Unterzahl, Hamann sah rot.
Lisdorf drückte in Durchgang zwei und kam durch Burger zum mehr als verdienten Ausgleich.

Das sollte uns weiterhin Mut geben, es geht langsam voran mit der Ersten.
Weiter so!
Nächsten Sonntag geht es nach Schaffhausen.

SV Lisdorf: Sieg der Ersten!

Die erste Mannschaft hat ihr Heimspiel gegen die SF Wadgassen mit 1:0 gewonnen und somit weiter den positiven Trend bestätigt.

Nach dem Sieg im letzten Spiel 2023 wollte man heute nachlegen und zeigt mit Sieg heute, dass es aufwärts geht.
Das Tor des Tages fiel durch Burger relativ früh. Lisdorf hatte das Geschehen im ersten Durchgang weitestgehend im Griff, Wadgassen machte im letzten Viertel der ersten Halbzeit zwar Druck, oft durch Standards, sie konnten aber kein Kapital daraus schlagen.

Im zweiten Durchgang hatte Lisdorf mehrmals Pech im Abschluss.
Jedoch musste man immer aufpassen, aber den Gästen gelang kein Tor mehr.
Eine clevere Leistung reichte somit zum ersten Sieg im ersten Spiel ’24.

Fair und schön auch, dass die Wadgasser inklusive Anhang sich als faire Verlierer präsentierten.
Und wir freuen uns, dass erneut drei Punkte eingefahren werden konnten, weiter so, Jungs.

Unsere zweite Mannschaft verlor gegen Wadgassen II mit 1:3, zeigte jedoch eine gute Leistung.

Nikolaus in der Kita Herz-Jesu Lisdorf

Nikolaus besuchte Kinder der Kita Herz-Jesu Lisdorf

Am 5.12.23 waren die Kinder der Kita Herz- Jesu in Lisdorf sehr aufgeregt.
Wochenlang hatten sie Nikolauslieder und -gedichte eingeübt. Schon morgens hörte man immer wieder den Satz: „Wann kommt denn der Nikolaus?”

Etwas gedulden mussten sich die Kinder dann doch noch. Um 16.00 Uhr saßen die Kita- Kinder mit ihren Erzieher*innen und Familien, in der Kirche St. Crispinus und Crispinianus in Lisdorf und hofften, dass der Nikolaus den Weg dorthin findet. Es wurden sogar Wegweiser aufgestellt, die dem Nikolaus den Weg zur Kirche zeigen sollten. Eröffnet hat die Feier Herr Peter Gindorf mit einem stimmungsvollen Adventslied, bei dem er sich selbst auf der Gitarre begleitete.

Und als die Kinder das Lied „Sei gegrüßt, lieber Nikolaus” anstimmten, betrat der Nikolaus die Kirche. Er begrüßte alle Anwesenden und verfolgte im Anschluss erfreut die Gedichte und Lieder. Auch das Lied „Lieber gute Nikolaus, hör einmal”, dass die Kinder mit Instrumenten begleiteten, hat ihm wohl gut gefallen. Er erzählte die Nikolausgeschichte von der Hungersnot, und wie er damals vor vielen Jahren den Menschen geholfen hat.

Natürlich hat der Nikolaus auch in seinem Sack für jedes Kind etwas mitgebracht, was er nach dem Lied: „Nikolaus, Nikolaus, pack die Taschen aus”, mit Freude an alle anwesenden Kinder verteilt hat. Zum Abschluss wurde der Nikolaus mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein” aus der Kirche begleitet.

Im Anschluss an die eigentliche Nikolausfeier gab es noch ein gemütliches Beisammensein mit den Kindern deren Familien und Erzieher*innen in der Kita. Auch der Nikolaus besuchte uns dort noch einmal und jedes Kind hatte die Möglichkeit, ein Foto gemeinsam mit dem Nikolaus zu machen. Bei Glühwein, Kakao, Kuchen und Plätzchen fand der Abend dann einen gemütlichen Abschluss.

Wir möchten uns bei allen Beteiligten bedanken, die diesen Tag zu einem tollen Erlebnis für die Kinder haben werden lassen.

Autor: Kath. Kindergarten Lisdorf

Lachen ist die beste Medizin

Die Lisdorfer Crispinus-Apotheke feiert ihren 20. Geburtstag
Text und Foto: Petra Molitor

Wenn man die Chrispinus-Apotheke in der Provinzialstraße in Lisdorf betritt, fällt einem eines direkt auf: Die fröhliche Stimmung, die zwischen Apothekerin Kristina Schmadel, ihren Mitarbeiterinnen Heike Schuld, Tanja Reinert und Rosi Mrosek sowie den meist langjährigen Kundinnen und Kunden herrscht. Während der kompetenten und individuellen Beratung wird viel gelacht, rumgescherzt und auch immer ein wenig geplaudert. Das sympathische Damen-Quartett hat für alle Belange stets ein offenes Ohr oder einen guten Rat und bietet in seinem kleinen Ladenlokal eine stets freundliche, fast schon familiäre Atmosphäre. Und das weiß man (nicht nur) im grünsten Saarlouiser Stadtteil zu schätzen. Wie ließe es sich sonst erklären, dass die Crispinus-Apotheke in diesem Jahr bereits ihr 20-jähriges Jubiläum feiern kann?

Herzlich begrüßt wurden auch Bürgermeister Carsten Quirin und Wirtschaftsförderer Thomas Jacob, als sie im Januar zu zwei Jahrzehnten Geschäftstätigkeit gratulierten. Nach den offiziellen Glückwünschen der Stadtverwaltung stellte Kristina Schmadel den Besuchern einen Teil ihres umfangreichen Angebotes vor. Neben rezeptpflichtigen und frei verkäuflichen Medikamenten sowie exklusiven Nahrungsergänzungsmitteln findet sich zusätzlich zum typischen Apothekenportfolio auch pflegende und dekorative Naturkosmetik in den Regalen. Hier ist Tanja Reinert die Ansprechpartnerin für alle Fragen, sie hat eine Zusatzausbildung zur Pharmazeutischen Fachkosmetikerin absolviert und kümmert sich zusätzlich im Unternehmen um das Kaufmännische. Rosi Mrosek ist u. a. Expertin für Salben, Crèmes und Tinkturen, die sie täglich frisch im hauseigenen Labor herstellt.

„Mein Herz schlug schon immer für die Pharmazie“, berichtet Kristina Schmadel und man merkt ihrer Begeisterung an, dass sich daran bis heute nicht das Geringste geändert hat. Nach dem Abitur 1993 am Stadtgarten-Gymnasium folgte eine Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technischen Assistentin. 1996 begann sie mit dem Studium in Saarbrücken, das sie 2001 mit dem 3. Staatsexamen abschloss. Bis zu ihrer Selbstständigkeit ab 2002 arbeitete die Lisdorferin in verschiedenen Apotheken. Sollte Kristina Schmadel mal verhindert sein oder einen freien Tag brauchen, vertraut sie auf ihre Vertreterin Heike Schuld, ebenfalls Apothekerin.

Was macht ihren Beruf neben den täglich wechselnden fachlichen Herausforderungen für sie so lebens- und liebenswert? Da muss Kristina Schmadel nicht lange überlegen. „Die Arbeit mit und für Menschen“, antwortet sie und lacht – was ja bekanntermaßen die beste Medizin überhaupt ist. Auf die nächsten 20 Jahre!

Bildtext: Thomas Jacob (links) und Carsten Quirin (rechts) wünschten Tanja Reinert, Kristina Schmadel und Rosi Mrosek (Mitte v. l. n. r.) im Namen der Kreisstadt Saarlouis für die Zukunft weiterhin alles Gute.