Emily Rectenwald Au Pair in den USA

-08.09.19- Hey!
Wie versprochen gibt es jetzt meinen Zweiten Bericht für diese Woche, es gibt viel zu erzählen, vom erstellen meiner Social Security Number, über mein erstes Konzert und dem Erkunden der Nachbarschaft!

Ich fange mit dem Beantragen der Social Security Number an, diese brauche ich um später meine Steuern bezahlen zu können.
Wir sind an einem Montag morgen nach Carlisle gefahren, eine Stadt in der Nähe von Harrisburg, hier ist das nächste Amt um eine SSN zu beantragen.
Nach dem wir den Papierkram erledigt haben, was sehr schnell ging, sind wir noch ein wenig die Stadt erkunden gegangen.
Carlisle ist eine historische Stadt und es gibt ein Haufen an Gedenkmälern und alten Gebäuden, unter anderem waren wir in einem Antiquitätenladen und sind durch die Straßen der Stadt gelaufen.
Wir hatten einen riesen Spaß an diesem Tag!

Außerdem habt ihr vielleicht bemerkt, dass ich mich etwas verändert habe, ich habe mir die Haare fast 30cm abgeschnitten, ich fühle mich wie ein neuer Mensch :).

Letztes Wochenende sind wir auf unser erstes, und hoffentlich nicht letztes, Konzert in den USA gegangen.
Wir waren im Hersheypark Stadium um uns die Jonas Brothers anzuschauen, mein 10 Jähriges Ich hätte davon nur träumen können ;).

Das Konzert war wirklich gut! Danach haben wir dann noch solange auf dem Gelände gewartet, da wir nicht mit allen anderen gleichzeitig zum Auto rennen wollten, bis wir raus geworfen wurden.
Am Auto angekommen haben wir erstmal eine 10cm Schicht Dreck auf dem Auto gefunden, da wir auf irgendeiner Wiese Parken mussten. Bevor es dann Heim ins Bett ging, haben wir noch über eine Stunde am selben Fleck gestanden, da hunderte Autos gleichzeitig losfahren wollten.
Zuhause waren wir dann um halb 3 Uhr Nachts und haben noch was gegessen, an dieser Stelle nochmal Danke an Bri, dass du mir noch was gekocht hast :).

Am nächsten morgen sind wir das Auto waschen gefahren und sind Abends noch auf eine Kirmes gegangen. Wenn ihr jemals in Amerika seid, geht nicht auf eine kleine Kirmes, es ist fürchterlich, man kann es nicht mit Deutschland vergleichen! Als allererstes bestand diese Kirmes aus 5 Ständen und zweitens ist man hier nur auf zwielichtige Gestalten getroffen.

Im Laufe der Woche hatte Ava ein Playdate mit Bri´s Gast kindern, also sind wir zu einem Spielplatz in der Nähe gelaufen und haben die Nachbarschaft ein wenig erkundet.

Emily Drive

Als nächstes möchte ich auf etwas nicht so erfreuliches eingehen, in manchen Momenten bereut man es auch, so weit von Zuhause weg zu sein! Dieses Wochenende geht es mir nicht wirklich gut, denn am Donnerstag ist mein Kater gestorben. Das war der schlimmste Tag seit langem, ich bin so weit weg und kann nichts tun, ich konnte mich nicht verabschieden oder ihn ein letztes mal drücken.
Es ist also nicht alles Toll daran, ein Jahr in einem anderen Land zu leben, man verpasst nun mal doch vieles was Zuhause passiert und kann nicht mal eben schnell Heim fahren.

Ich vermisse dich Fox! Du bist immer bei mir!

Bis zum nächsten Eintrag!

Liebe Grüße, Emily

-03.09.19- Hallo!
Entschuldigung für die Verspätung, ich hatte leider kaum Zeit um einen neuen Beitrag zu Verfassen, dafür bekommt ihr jetzt  das Update über meine Reise nach New Orleans!

Am Montag dem 19.08.19 ging es los, ich habe mir einen Uber (so ähnlich wie ein Taxi) gerufen und dann ging es auch schon zum Flughafen. Dort angekommen habe ich meine  Freundin getroffen, welche ich bis dahin noch nie in echt gesehen habe, wir haben uns auf Anhieb gut verstanden!
Das lustige dabei ist, wir haben herausgefunden, dass wir zusammen von New York nach Pennsylvania im selben Bus gefahren sind, und es beide nicht bemerkt haben, der Bus hatte übrigens nur 8 Sitze, also normalerweise sehr unrealistisch.

Auf jeden Fall sind wir um Mitternacht in New Orleans angekommen, als wir aus dem Flughafen raus gegangen sind  wurden wir fast erschlagen, die Luftfeuchtigkeit war so hoch, dass man das Gefühl hatte gegen eine Wand zu laufen. Das Gefühl wurde die nächsten Tage auch nicht besser. Im AirBnB angekommen sind wir, mit angeschaltetem Ventilator, direkt ins Bett gegangen und haben gut ausgeschlafen.

Dienstags sind wir, nach dem wir groß Frühstücken waren, in`s French Quarter gefahren, das ist der bekannte Teil der Stadt.
Es ist wirklich genauso wie im Internet dort, einfach wunderschön!
Jedoch auch nicht sonderlich groß, sodass wir am ersten Tag schon alles gesehen haben und durch hunderte Geschäfte gelaufen sind.

Am nächsten Tag sind wir nochmal zu den Geschäften gelaufen, die wir am Vortag besonders gut fanden und haben ein paar Souvenirs und Geschenke gekauft. Außerdem habe ich mir ein Tattoo stechen lassen, natürlich nicht einfach irgendwo, ich habe lange recherchiert und mir den Laden genausten angeschaut. Nachdem wir heim duschen waren und uns schick gemacht haben, sind wir in die bekannte Bourbon Street feiern gegangen und das ist ein wahres Erlebnis dort! Jeder Besitzer einer Kneipe oder eines Clubs möchte, dass du genau in sein Lokal kommst, deswegen stehen vor jedem Lokal Angestellte, die gratis Getränke verteilen, um dich anzulocken.

“Das Leben ist kurz und die Welt ist weit”

Wir sind jeden Tag von Ort zu Ort mit dem Bus gefahren, das ist auf der einen Seite mega einfach gewesen, da ein Tagesticket nur 3$ gekostet hat, jedoch hatte jeder Bus eine Verspätung von mindestens 20min.

Die letzten zwei Tage haben wir uns es gemütlich gemacht, sind mit den Fahrrädern, welche uns unsere Vermieterin zur Verfügung gestellt hat, durch die Straßen gefahren und waren essen. Das Essen in New Orleans ist der Hammer! Es ist einfach nur extrem gut, egal wo man hingeht, ich würde nicht sagen, dass es teuer war, eher sogar billig für die Größe.

Im Großen und Ganzen kann ich nur sagen, die Reise hat sich total gelohnt und wir haben uns eine wunderschöne Stadt angeschaut!
Ein wichtiger Tipp, nicht nur für New Orleans sondern für ganz Amerika, Wasser ist in den Restaurants umsonst, es ist zwar Kranenwasser und nicht unbedingt gefiltert, aber besser als nichts bei der Hitze! Kauft euch also keine 10 Plastikflaschen, sondern setzt euch in ein Cafe und bestellt euch ein kaltes Wasser!

Ich hoffe euch hat das kleine Update gefallen, hier kommen noch ein Paar Tipps, wo ihr in New Orleans unbedingt hingehen solltet:

1, St. Louis Cathedral – Eine Wunderschöne Kirche!

2, Bourbon Street in der Nacht – Ein wirklich verrückter Ort

3, kleine Souvenir Shops – diese haben nicht nur typisches Touristen Zeug sondern auch wirklich schöne Geschenke!

4, Der Mississippi – man hat eine tolle Aussicht auf den Fluss, es gibt auch ein Restaurant direkt auf einem Steg

So, das war es von mir für heute, ich werde diese Woche noch einen weiteren Beitrag hochladen, um die Verzögerung wieder gut zu machen 😉
Liebe Grüße!

 

-11.08.19- Hey!
Ich habe die ersten zwei Wochen Au pair Alltag überlebt, habe eine neue Freundin ins Herz geschlossen und starte am Montag in meinen ersten wohlverdienten Urlaub.

Quelle: https://travelroads.de/new-orleans-french-quarter/

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum wohlverdient?
Ja ich weiß, ich arbeite erst zwei Wochen und es ist ja nur ein bisschen auf Kinder aufpassen, richtig? Nein!
Die Realität sieht dann doch anders aus, ich arbeite von morgens bis abends mit drei Kindern zusammen, welche mir das leben nicht immer einfach machen. Von Wutanfällen, über plötzliches schreien, über Trotzphasen und Streitereien, habe ich in diesen Wochen alles erlebt.
Versteht mich nicht falsch, ich habe die Kinder unglaublich ins Herz geschlossen, aber ich denke jedes Elternteil versteht mich, wenn ich sage, man ist froh wenn man auch wieder seine Ruhe hat. An dieser Stelle: Entschuldigung Mama und Papa! Wie meine Gastmutter zu sagen Pflegt: ” Alles was man macht, kommt irgendwann wieder zurück”.
Trotz allem liebe ich meine Arbeit, ich verbringe viel Zeit in einer wunderbaren Familie und sehe gleichzeitig viel von Amerika, ich bin schon total auf meinen Urlaub gespannt.

Am schwierigsten ist es morgens Ava (4 Jahre alt), davon zu überzeugen sich die Zähne zu putzen, die Haare zu kämmen und sich um zu ziehen. Denn im Moment ist alles “blöd” und “dumm”, da lässt man sich auch schon mal einiges einfallen, von Geschichten, dass sie ein Roboter ist und ihre Metall “Hülle” sauber halten muss, damit sie schön strahlt, über sich die Haare von der älteren Schwester machen lassen, damit sie sieht, dass Haare kämmen gar nicht so schlimm ist.

Frisur von Chloe

Auch die Gewohnheiten der Kinder muss man kennen, jeder isst natürlich nur bestimmte Dinge. Deswegen habe ich mir ein kleines Notizbuch angefertigt, in dem alles steht was jedes Kind mag oder nicht.
Kochen ist also nicht sehr einfach, deswegen schreibt Wendy jeden Abend genau auf, was ich kochen soll und wer was essen wird, das macht mir meine Arbeit um einiges einfacher!

Diese Woche gab es auch etwas zu feiern!
Luke`s elfter Geburtstag stand am Donnerstag an, hier kam die ganze Familie und es gab Kaffee und Kuchen, natürlich gab es auch einen Kinder Geburtstag, dieser fand jedoch am Wochenende vorher statt.
Luke ist ein riesen Fan von Nerf Guns, Spielzeugpistolen, er wünscht sich seit langem einen steuerbaren Spielzeug Panzer, also hab ich ihm eine kleine Freude gemacht.

Das gab es zum Frühstück
Geld Panzer

In meiner Freizeit mache ich am liebsten was mit der lieben Bri, eine Freundin, die ich mittlerweile sehr in mein Herz geschlossen habe. Wir gehen was essen, übernachten bei einander oder gehen ins Kino. Ich habe lange nicht mehr so gelacht, wie mit ihr!
Zusammen sind wir die amerikanischen Supermärkte erkunden gegangen, und haben über so manches viel gelacht, wie ich schon gesagt habe: In Amerika ist alles riesig! Eine Flasche O-Saft kommt hier gleich im 5L Kanister, eine Tüte Chips ist so groß wie ein ganzer Oberkörper und nur ein wenig Aufschnitt kaufen, kann man hier auch nicht, den gibt es nämlich auch nur in riesigen Mengen.

Ja, diese Unterhaltung hat wirklich stattgefunden.
Nach langer Suche haben wir ein Brötchen gefunden und uns gefreut wie Kinder an Weihnachten

Jetzt habt ihr wieder einiges über mein Leben als Au pair in den USA erfahren, als nächstes wird wohl ein Update von meiner ersten Reise folgen. Bis dahin, alles Gute!

-30.07.19- Hallo ihr Lieben, in diesem Beitrag erzähle ich euch von meinem Alltag in den USA und was mich bisher schon alles erwartet hat. Denn in dieser Woche habe ich das erste Mal, noch zusammen mit dem jetzigen Aupair, gearbeitet. Ab morgen geht es dann in meinen ersten Arbeitstag, an dem ich alleine mit den Kindern bin.

Als erstes möchte ich euch von meinem Alltag in meiner Gastfamilie in Harrisburg erzählen. Mein Tag startet, von Dienstag bis Freitag, um 7:00 Uhr, wenn ich mich endlich aus dem Bett rollen konnte und mich angezogen habe, beginnt dann um 7:20 Uhr mein Arbeitstag. Bisher sind noch Sommerferien und alles ist ein wenig anders, als wenn die Kinder Schule haben, doch dazu mehr wenn es soweit ist.

Ich starte den Tag normaler weise damit  den Kindern Frühstück zu machen, meistens essen sie Pancakes und etwas Obst dazu. Danach wird sich abwechselnd die Zähne geputzt, währenddessen räume ich den Tisch ab und räume die Spülmaschine ein. Nachdem dann alle Kinder angezogen sind und es ins Auto geschafft haben, ist es ca. 8:30 Uhr, je nachdem welches Camp sie haben.
Wenn dann alle im Camp sind bereite ich die Lunchpakete für den nächsten Tag vor, koche das Mittagessen, so dass ich es später nur noch aufwärmen muss, und genieße meine Freizeit, an manchen Tagen bleibt Ava (die Jüngste) zuhause und ich erledige alles mit ihr zusammen.
Wenn ich Luke und Chloe wieder von ihrem Camp abgeholt habe ist es ungefähr 17:00 Uhr, nun wärme ich das Essen auf und wir essen gemeinsam. Nach dem Essen stehen noch Aufgaben an, wie Mathe und Lesen, welche sie täglich machen müssen.
Auch sämtlicher Haushalt der die Kinder betrifft, steht an, wie Staubsaugen, ihre Wäsche waschen und helfen auf zu räumen.

Natürlich haben die Kinder auch noch viele Aktivitäten zu denen ich sie fahren muss, die meisten fangen jedoch erst wieder an wenn die Ferien vorbei sind.
Hier hatten sie einen Triathlon für Kinder, an diesem haben Luke und Chloe mitgemacht und jeweils in ihrer Altersgruppe den 2. Platz gemacht, ich bin so stolz auf sie!

Ein großer Teil meines Alltages ist also die Kinder hin und her zu fahren, was am Anfang wirklich angst einflößend war. Doch als ich das erste Mal mit meinem Gastvater durch die Gegend gefahren bin stellte sich heraus, Autofahren ist hier so viel leichter als in Deutschland, aber auch ziemlich gewöhnungsbedürftig. Das seltsamste ist, dass man an jeder roten Ampel trotzdem rechts abbiegen darf, sei denn es steht dort, dass man es nicht darf. Hier gibt es auch keine wirklichen Vorfahrtsschilder, entweder gibt es Stoppschilder oder Ampeln an jeder Kreuzung, natürlich gibt es hier auch Hauptstraßen, auf denen es nicht unbedingt Stoppschilder gibt.
Doch wenn es eine Kreuzung mit 4 Stoppschildern gibt, was macht man dann? Diese Frage habe ich mir gestellt als ich  an solch einer stand, das ist aber ganz einfach, es fährt immer der, der zuerst an der Kreuzung angekommen ist.

In Amerika ist alles riesig, das trifft auch auf die Geschäfte hier zu, ein normaler Supermarkt ist hier mindestens so groß wie der Globus, oder viel größer. Manches Essen ist sehr viel billiger, während anderes um einiges teurer ist, vor allem Fleisch! Das Einkaufen hier kann also sehr chaotisch sein. Restaurants dagegen sind im Vergleich zu Deutschland etwas billiger, zumindest dort wo ich essen war.

Allen in allem kann man sagen, hier hat alles seine schönen und nicht so schönen Seiten, aber ist das nicht überall so?
Etwas auf was man sich ebenfalls gefasst machen sollte, sind eine Menge verschiedener Tiere, hier lebt alles von Zikaden, über Rehe, über Waschbären, über Murmeltiere und Opossums.
Hier Folgen noch Bilder von unserem wunderschönen Garten, den man von der großen Terrasse sehen kann.

Ich melde mich bald und erzähle mehr über meine Erlebnisse mit den Kindern, also bis dann :).

-22.07.19- Hey! Heute werde ich euch von meinen ersten Tagen in New York City und der Ankunft in meiner Gastfamilie erzählen.

Die Busfahrt in die City war tatsächlich unspektakulärer, als wir dachten, denn man sieht erst Hochhäuser wenn man die Stadt schon erreicht hat. Wir haben also alle mit unseren Handys gewartet bis wir endlich schöne Bilder machen konnten, doch leider gab es nichts spannendes zum fotografieren. Endlich in der Stadt angekommen, hatten wir eine kleine Tour, naja was heißt Tour, eigentlich sind wir nur durch zwei oder drei Straßen gefahren und uns wurde gesagt welche Häuser hier so stehen.

Den ersten Zwischenstopp gab es dann im Central Park, hier haben wir unter anderem Drehorte von “Kevin allein Zuhaus” und vielen anderen Serien gesehen. An einem Platz stand ein Mann, welcher riesen Seifenblasen gemacht hat, für ein wenig Trinkgeld konnte man sogar in der Blase stehen und ein Foto machen.

Nachdem wir den Central Park erkundet haben, ging es endlich zum Time Square! Hier wurden wir uns selbst überlassen, wir konnten den berühmten Teil New Yorks selbst erkunden und zu einer bestimmten Uhrzeit am Empire State Building  sein, wie wir dieses finden sollten wussten wir bis dann auch noch nicht.

Ich und eine Freundin sind also alleine auf der Suche nach etwas zu trinken und zu essen, nach langer suche und vielen Diskussionen wo wir hin gehen sollen, haben wir dann einen kleinen Shop gefunden in dem wir dann eine total überteuerte Cola gekauft haben. Dann stellte sich ein weiteres Problem, ich hatte nur 50$ dabei und das restliche Geld war noch in Euro, das sollte nicht das größte Problem sein, denn in New York gibt es viele Banken richtig?  Naja fast zumindest, es gibt zwar viele Banken, diese machen jedoch alle ausgerechnet um 18:00 Uhr zu, nur zu Info wir hatten 18:05. Dann musste ich also wo anders an mein Geld kommen, in einem Souvenir Shop wurde ich schließlich fündig, ein großes Schild mit den Worten “CHANGE” ragte hervor und ich dachte mir warum nicht. Also ging ich zu einem Mann, welcher für andere Menschen vielleicht nicht sehr Vertrauenswürdig schien, was mir meine Freundin auch später deutlich gemacht hat, und wechselte 215€. Der Mann stellte sich als total nett heraus und er gab uns noch einige Tipps wo wir hingehen können, um das Geld gleich wieder los zu werden, also hörten wir auf ihn und gingen erstmal shoppen.

Am 19.07 ging es dann zu meiner Familie nach Harrisburg, hierzu kann ich eigentlich nur sagen, dass ich mich hier mehr als Willkommen und Wohl fühle! Alle sind so lieb und zuvor kommend, bisher musste ich noch nicht arbeiten, da das jetzige Au pair noch bis zum 30.07 da sein wird, und ich am Wochenende und Montags sowieso frei haben werde. Natürlich war ich schon Shoppen und habe viel zu viel Geld ausgegeben, besonders für Kleider und Starbucks, da dieses hier sehr viel billiger ist. Ich kann euch allen nur raten weder zu einem Mcdonald oder Burger King zu gehen, ich kann es nicht anders sagen, es ist einfach nur widerlich hier und ihr werft euer Geld aus dem Fenster raus, so wie ich. Der Geschmack ergibt sich wahrscheinlich daraus, dass hier viele Inhaltsstoffe enthalten sind, die in Deutschland oder in der EU nicht erlaub sind. Ich habe daraus gelernt und habe bis jetzt nur das gegessen, was meine Gastfamilie für gut empfindet, da sie sich sehr gesund ernähren und auf solche Dinge achten.

Mehr über das Fahren in den USA und über meine erste Arbeitswoche, werdet ihr nächste Woche erfahren. Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen und ihr werdet euch auch weiter meine Seite anschauen.

-18.07.19-     Hallo! Ich ( Emily Rectenwald) bin am 15.07.2019 nach New York geflogen um ein Au pair zu werden.  In ein paar Tagen werde ich zu meiner Gastfamilie, in welcher ich ein Jahr leben werde, nach Harrisburg reisen.

Hier liegt Harrisburg in den USA.

Dort werde ich arbeiten.

Was ist ein Au pair? Als Au pair werde ich in einer Gastfamilie leben, um auf  Kinder auf zu passen, auch sämtlicher Haushalt, welcher die Kinder betrifft, gehört zu meinen Aufgaben.

Das bin Ich!

Vor 3 Tagen hat meine Reise begonnen, nach vielen Monaten an Vorbereitungen, sowie sämtliche Besuche des Rathauses und sogar ein Besuch im amerikanischen Konsulat in Frankfurt, war es endlich soweit! Am Flughafen angekommen, habe ich bereits erste Freundschaften geschlossen und nach einem tränenreichen Abschied ging es in den Flieger. Wir sind in Stuttgart abgeflogen, von dort aus nach London und von London in die USA, trotz großen Verspätungen und dem Verpassen des eigentlichen Anschlussfluges, hat alles gut geklappt und wir sind gut in New York angekommen.

Im Flugzeug

In New York sind es 6 Stunden früher, als in Deutschland, also bin ich um 22:00 Uhr Ortszeit, was in Deutschland 4:00 ist, angekommen. Somit war ich 24 Stunden wach und bin im Bus, auf dem Weg in unsere Unterkunft erstmal eingeschlafen. Nach dem Nickerchen sind wir in der  “Training School” angekommen, hier lernen wir wichtige Regeln im Umgang mit den Kindern und deren Eltern, falls es Probleme gibt.

Training School
Amerikanischer Schulbus

Im Süden Amerikas trieb ein Tropensturm sein Unwesen, dieser hat nun auch New York erreicht, weshalb es zur Zeit unerträgliche Temperaturen sind! Als kleiner Tipp: Egal wie warm es draußen ist, habt immer eine Weste oder einen Pullover mit! Denn jedes Gebäude besitzt eine Klimaanlage, und die haben es in sich, aufgrund des Temperaturwechsels kann es vorkommen, dass man schnell krank wird, so wie ich.

In den nächsten Tagen werde ich eine New York City Tour machen und schließlich zu meiner neuen Familie reisen. Meine Gastfamilie besteht aus meinen Gasteltern (Wendy und Dave ) und ihren bezaubernden Kindern Luke (10), Chloe (8) und Ava (4). Ich bin schon so gespannt auf mein Leben dort! Bald werde ich euch mehr über mein Au pair leben erzählen, besonders über meine Ankunft in der Familie und alle Ereignisse die bald anfallen werden, wie Geld wechseln, Bank Account errichten und vieles mehr.

zusammen mit lisdorf.de