2 Wochen Amerika Teil 4!

Ein Reisebericht von Ralf Rectenwald

Ein neuer Tag bricht an, aber bevor wir wieder nach Manhattan fahren muss ich noch einen Mietwagen bestellen, denn wir haben uns entschlossen nicht mit dem Zug sondern mit dem Auto nach Harrisburg zu fahren. Das geht auch ganz einfach über National Cars und soll knapp 100$ kosten, also günstiger und schneller als mit dem Zug. Der sollte ca 45$ pro Person kosten. Das Gepäck können wir hier im Airbnb stehen lassen und so beginnt unser letzter Tag in New York. Bei Madame Tussauds besorgen wir uns Tickets für den Sightseeing Bus und fahren erstmal Richtung Downtown, vorbei an allen bekannten Wolkenkratzer, z.B. dem Empire State Building, das wir ja gestern schon besucht hatten, dann das Chrysler Building und noch viele mehr.

An der Südspitze Manhattans steigen wir aus, denn wir wollen uns auf jeden Fall das 9/11 Memorial anschauen und das angrenzende Museum besichtigen. Wer noch nie dort war, kann nicht verstehen, welche Emotionen bei dem Anblick der beiden Becken, die auf der Fläche des ehemaligen World Trade Center entstanden sind, hochkommen. Rund 3000 Menschen sind dort an diesem Ort gestorben. Die Namen der Opfer sind auf dem Rand der Becken eingraviert und es ist einfach bedrückend! Unterhalb der beiden Becken befindet sich das Museum in dem viele persönliche Dinge der Verstorbenen ausgestellt sind, Außerdem viele Trümmerteile und auch ein, durch die enorme Hitze, verformtes Feuerwehrauto findet man dort. Ebenso Tonbandaufnahmen mit den letzten Nachrichten der Opfer und ihre Fotos sind hier zu sehen. Es ist ein sehr ergreifendes Erlebnis, diese Exponate anzuschauen. Mir fehlen einfach die Worte um all das zu beschreiben! Wir machen auch nicht viele Fotos, weil es sich einfach Falsch anfühlt hier wie sensationsgeile Touristen aufzutreten.

  

Mittlerweile ist es 15 Uhr und Hunger macht sich breit. Ein kurzer Blick auf´s Handy und wir finden in der Nähe einen “Shake Shack”. Einen leckeren Burger mit Pommes später, brechen wir auf um mit dem “Big Bus”, der uns hierher gebracht hatte, wieder zurück zum Times Square zu fahren. Vorbei geht es an weiteren Sehenswürdigkeiten und an unserem Ziel angekommen, stellen wir fest, dass es jetzt Zeit ist uns auf den Weg nach Harrisburg zu machen. Das Auto ist für 18 Uhr bestellt und wir haben noch ca 3 Stunden Fahrt vor uns. Wir müssen nur noch zurück nach New Jersey, das Auto abholen, das Gepäck im Airbnb einladen und dann kann es losgehen. Ein Blick auf das Streckennetz der Subway verrät uns, dass wir wieder zurück zur Südspitze Manhattans müssen um die Bahn nach New Jersey zu nehmen, super, da hätten wir auch dort bleiben können, aber nachher ist man immer schlauer. Also runter zur Subway und ab nach New Jersey, mit einmal umsteigen kein großes Problem. Dann sind wir endlich auf dem Freeway in Richtung Harrisburg, wo wir gegen 22 Uhr ankommen. Was wir dort erleben erzähle ich morgen.

 

 

2 Wochen Amerika Teil 3!

Ein Reisebericht von Ralf Rectenwald

Dienstag Morgen, halb acht, so langsam sind alle wach. Wir wollen so schnell es geht nach Manhattan, der Tag ist kurz und es gibt noch viel zu sehen. Nach einem neuerlichen wilden Ritt mit dem Bus gehen wir zu Pret A Manger, eine Schnellimbiskette die leckere Sandwich´s und mehr für einen fairen Preis anbieten. So gestärkt geht es mit einem kleinen Fußmarsch zum Hudson River um mit der Circle Line eine Bootsrundfahrt um Manhattan zu machen. Auf dem Weg dorthin gibt es wieder jede Menge Wolkenkratzer zu sehen, aber auch die negativen Dinge fallen uns auf, Obdachlose die in Hauseingängen ihr Lager aufgeschlagen haben, an jeder Ecke die grünen Haschtrucks und völlig Zugekiffte, die ihren Frust lautstark herausposaunen. Am Hafen angekommen haben wir noch etwas Zeit und bestaunen den Flugzeugträger “USS Intrepid” der das Intrepid Sea, Air & Space Museum beherbergt. Wir beschließen, im Anschluß an die Bootsfahrt, dem Museum einen Besuch abzustatten, wo das Space Shuttle “Enterprise” ausgestellt ist, was mich persönlich sehr interessiert.

 

Jetzt kommen zum ersten mal unsere New York Pässe ins Spiel. Ich brauche sie nur am Schalter vorzulegen und schon bekommen wir unsere Bordkarten für das Schiff. Normalerweise kosten sie 44$, für uns sind sie kostenlos. Auf dem Oberdeck suchen wir uns Plätze auf der, in Fahrtrichtung, linken Seite, damit wir auch die beste Aussicht auf Manhattan haben. Die ca 2 1/2 Stündige Fahrt führt uns rund um Manhattan, vorbei an der fantastischen Skyline, Ellis Island und der Freiheitsstatue. Wir fahren um die Südspitze New Yorks in den East River und unterqueren die vielen Brücken, die Manhattan mit Brooklyn und Queens verbinden, unter anderem die berühmte Brooklyn Bridge und die Manhattan Bridge. Wir sehen vom Wasser aus all die berühmten Gebäude, wie zum Beispiel das neue One World Trade Center, das Empire State Building, das Chrysler Building und das Gebäude der United Nations. Dabei fahren wir an den vielen Stadtteilen NewYork´s vorbei und erfahren viele Interessante Details. Über den Harlem River geht es wieder zurück zum Hudson und zur Anlegestelle.

 

Nach der Bootstour haben wir erst mal Hunger und beschließen einen Burger zu essen. Der beste Burger, der auch noch erschwinglich ist findet man in einem der zahlreichen “Shake Shack” Restaurants. Eine Imbisskette ähnlich der “goldenen Schwalbe”, aber viel leckerer und mit sehr freundlichem Personal. Auch hier das Trinkgeld nicht vergessen. Noch ein kleiner Hinweis zum Trinkgeld, wir haben das meiste mit Kreditkarte bezahlt und beim bezahlen erscheint nach der Bestätigung des Betrags meistens ein Fenster in dem man das Trinkgeld auswählen kann, das man gerne geben möchte. Es variiert zwischen 15 und 25 % und wenn der Service gut ist, sollte man schon mal die 20% wählen. Wie schon erwähnt, das Personal ist in den meisten Fällen sehr nett und hilfsbereit und lebt vom Trinkgeld.

Nach dem Essen gehen wir zurück zur “Intrepid”, nur um festzustellen, dass der letzte Einlass schon ein halbe Stunde vorbei ist, soviel dazu, vielleicht schaffen wir es morgen noch dahin. Dann gehen wir zu unserem nächsten Punkt in meiner Liste, Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett mitten auf dem Times Square! Auch hier kommen unsere Pässe wieder zum Einsatz, statt 34$ zahlen wir nichts. Auf 5 Etagen gibt es jede Menge Stars und Sternchen zu bestaunen. Mein Tipp: lasst euch Zeit, es gibt viele Details zu erkunden und mit vielen Figuren kann man interagieren. Sei es ein Kaffeekränzchen mit der Queen oder Fußball spielen mit Messi. Es ist für jeden etwas dabei!

 

So langsam wird es dunkel und das nächste Highlight steht an. Der Besuch des Empire State Building. Mit 443 m Höhe bis 1972 das höchste Gebäude der Welt. Von seiner Aussichtsplattform in der 102. Etage hat man einen atemberaubenden Blick über New York. Die 45$ Eintritt sparen wir uns wieder mit unseren Pässen . Im Gebäude ist eine sehenswerte Ausstellung, die die Geschichte der Entstehung dieses Bauwerks beleuchtet. Die gesamte Bauzeit beträgt ca. 18 Monate, eine logistische Meisterleistung an der sich die deutsche Baukunst messen lassen muss, ich sage nur BER. Mit dem Aufzug geht es erst in die 86. Etage, zur ersten Aussichtsplattform. Während der Fahrt  nach oben kann man an der Fahrstuhldecke mithilfe eines Displays den Bau der Stockwerke verfolgen, alleine das ist schon den Besuch wert. Dann geht es weiter zur 102. Etage und der Ausblick ist einfach der Wahnsinn! New York bei Nacht!

 

Nach diesen Eindrücken im Gepäck verlassen wir Manhattan wieder in Richtung New Jersey und freuen uns auf unseren letzten Tag morgen in New York und fallen todmüde ins Bett.

 

2 Wochen Amerika Teil 2!

Ein Reisebericht von Ralf Rectenwald

Montag morgen 2 Uhr, der Wecker klingelt! Endlich geht es los, der Transfer zum Flughafen Frankfurt ist für 3:15 Uhr bestellt. Die Koffer sind gepackt und alle Unterlagen liegen bereit! Jetzt noch alle duschen und Pippi machen und es geht los. Die zwei Stunden Autofahrt fliegen nur so dahin und dann sind wir endlich am Terminal 1 und stellen uns an zum Einchecken. Alles geht sehr zügig, es werden die Ausweise und unsere ESTA Unterlagen überprüft und dann bekommen wir unsere Bordkarten. Das Gepäck wird verstaut und dann heißt es durch den Zoll und warten auf den Abflug.

Nachdem wir dann endlich auf unseren Plätzen im Flieger der Singapore Airlines sitzen fällt schon mal die erste Anspannung ab und wir können einfach den Flug genießen, mehr oder weniger. Kurz nach dem Start geraten wir über England in einige Turbulenzen, was uns schon ordentlich durchrüttelt. Das Bordpersonal ist super nett und kümmerte sich um Marc, dessen erster Flug eher auf der Toilette, als auf seinem Sitzplatz stattfindet. Sie suchen eine Reihe Plätze die nicht besetzt sind, er kann sich hinlegen und so auch die Reise halbwegs munter beenden. Das Essen an Bord ist lecker und wir haben unseren Spaß.

Nach unserer planmäßigen Landung in New York müssen wir erst mal durch den amerikanischen Zoll, was aber kein Problem ist, nach den üblichen Fragen nach dem Grund und der Dauer unseres Aufenthalts dürfen wir passieren und unser Gepäck in Empfang nehmen. Dann ist es endlich soweit, nach einem halben Jahr sehen wir endlich Emily wieder, die uns direkt in die Arme schließt und uns fasst nicht mehr loslassen will. Jetzt heißt es unseren Mietwagen zu kontaktieren der uns abholen soll.  Zehn Minuten später sind wir auf dem Weg nach New Jersey zu unserem Airbnb. Auf unserem Weg dorthin fahren wir mitten durch Manhattan und können schon mal einen ersten Eindruck von dieser unglaublich quirligen Großstadt bekommen.

Nachdem wir uns in unserer Wohnung, für die nächsten drei Tage, eingerichtet haben müssen wir erst einmal sehen, wie wir jetzt wieder zurück nach Manhattan kommen, denn wir wollen jeden Moment nutzen um die Stadt kennen zu lernen. Ich kontaktiere unsere Vermieterin Jenson, die ich nur über den Messenger kenne und sie schickt mir einen Plan, welchen Bus ich nehmen muss und so machen Kerstin und ich uns auf den Weg um New York zu erkunden. Marc ist nach dem Flug noch nicht wirklich fit und so bleiben er und Emily zurück. Zwei Querstraßen weiter finden wir, wie angegeben eine Bushaltestelle und da kommt auch schon der Bus, ein abenteuerliches Gefährt mit etwa 25 Sitzplätzen, wir werden schnell durch gewunken ohne zu bezahlen, und kaum dass wir sitzen geht die wilde Fahrt los. Wir hoffen, dass wir im richtigen Bus sitzen und nehmen das Abenteuer an. Da wir hier kein Internet haben müssen wir uns einfach darauf verlassen, dass wir hier Richtig sind. Wir sind Richtig! Wir kommen in Manhattan am Port Authority Bus Terminal an, das ich schon von meinen Recherchen kenne und steigen aus, der Fahrer bittet uns zur Kasse und wir bezahlen zusammen 7 Dollar für einen halbstündigen Höllenritt durch die verstopften Straßen von New York.

Gut, dass ich im Vorfeld schon mal einen Plan gemacht habe, so wusste ich genau wo es jetzt lang geht, das Internet funktioniert auch wieder, dank der vielen W-LAN Hotspots, die es überall in  der Stadt gibt. Meinem Navi folgend geht es staunend die 8th Street entlang Richtung Greenwich Village. Erster Stopp ist der Jackson Square, einer der ältesten Parks in New York, ebenso klein wie unspektakulär. Nach einem kurzen Stop, spazieren wir weiter zu der, aus dem Fernsehn bekannten, Magnolia Bakery in der Carrie aus Sex in the City schon ihre Cupcakes kaufte. Dann ging es weiter zum, für Insider, ebenso bekannten Treppenaufgang zu Carries Appartement. So langsam macht sich der lange Tag bemerkbar und wir machen uns auf den Rückweg. Wir gehen, die für ihre vielen Geschäfte bekannte, 5th Avenue hoch zum Briant Park, von dem wir einen tollen Blick auf das bekannte Flatiron Gebäude haben und machen eine kleine Pause. Wir nehmen die Abkürzung durch die einzige Straße, die in Manhattan nicht dem üblichen Raster folgt, durch den Broadway in Richtung Times Square!

 

Mittlerweile ist es dunkel und wir können auf dem Times Square die  tolle Lichtershow der Leuchttafeln bewundern. Bizarre Gestalten bevölkern die Straße und überall gibt es was zu sehen und zu hören.

 

 

Inzwischen ist es 20 Uhr Ortszeit, wir sind jetzt schon 23 Stunden auf den Beinen und es wird jetzt Zeit nach Hause zu fahren, weil wir  einfach nicht mehr in der Lage sind weitere Eindrücke aufzunehmen. Und so beschließen wir mit dem Bus zurück nach New Jersey zu fahren um zu schlafen, damit wir morgen ausgeruht weitere Sehenswürdigkeiten erleben können. Eine Stunde später liegen wir todmüde in unseren Betten und sind gespannt darauf, welche Abenteuer uns morgen erwarten werden.

Corona dahemm – ohne Flemm

Auch mich hat Corona ausgebremst. Ich arbeite zwar nicht mehr, aber trotzdem habe ich jetzt mehr Zeit die gefüllt werden muss. Nachdem alle Fenster geputzt sind und im Garten alles gemacht ist , was momentan geht habe ich meine Nähmaschine wieder ausgepackt. In weiser Voraussicht haben meine Tochter und ich am Tag bevor die Geschäfte schliessen mussten gehandelt. Wir haben im Stoffladen in Lisdorf zugeschlagen. Da ich im Sommer Oma werde, gibt es viele schöne Dinge die man nähen kann.

Als erstes habe ich meine Patchworkhefte durchstöbert und bin schnell fündig geworden. Nachdem der neue Stoff gewaschen und gebügelt war ging es los. Zuerst habe ich das Top für eine Krabbeldecke genäht die verschenkt werden soll. Als nächstes habe ich einen Wandbehang gefertigt für das Kinderzimmer unserer kleinen Maus. Ich habe schon viele Kinderdecken und Kissen genäht, aber wenn es für das eigene Enkelkind ist, dann sind doch viel mehr Emotionen dabei. Jeder Handgriff war mit Liebe gefüllt. Die Omas unter euch werden mich verstehen. Als nächstes nähe ich für die werdende Mutter eine Auflage und Kissen für die Gartenbank, damit sie sich ausruhen und Sonne tanken kann. Wenn das geschafft ist, mache ich mich an eine Krabbeldecke. Ihr seht, bei mir kommt keine Langeweile auf. Zwischendurch will der werdende Opa ja auch noch bekocht werden.

Wir gedulden uns einfach noch eine Weile und halten die Füsse still. Umso schöner ist es wenn wir wieder ins normale Leben zurückkehren dürfen und wieder gemeinsam mit Freunden und Bekannten Kontakt haben können. Liebe Grüsse und bleibt gesund . Elisabeth Jacob

 

2 Wochen Amerika Teil1!

Ein Reisebericht von Ralf Rectenwald.

Das Wichtigste zuerst: Wir sind alle gesund und munter wieder daheim angekommen.

Wir, das sind Kerstin, Marc der Freund meiner Tochter Emily und Ich. Wir hatten uns schon letztes Jahr entschlossen Emily in den USA zu besuchen, wie ihr ja wisst ist sie gerade für ein Jahr als Aupair in Harrisburg und wir wollten ihr zu ihrer “Halbzeit” einen Besuch abstatten.

Als erstes sammelte ich Informationen über die Einreisebestimmungen nach Amerika und natürlich auch über New York, weil wir dort die ersten drei Tage verbringen wollten. Dann hieß es ins Reisebüro und den Flug buchen. Es sollte mit Singapur Airlines nonstop von Frankfurt nach New York JFK sein. Dann noch die ESTA Formulare ausfüllen und der Flug war klar.

Im Flugzeug

Als nächstes mussten wir für unseren Aufenthalt in New York ein Zimmer buchen. Auf Airbnb wurden wir nach einigem Suchen fündig und buchten eine Wohnung in New Jersey, was uns vor das logistische Problem stellte, wie wir vom Flughafen dort hin kommen sollten. Nach Rücksprache mit unserem Vermieter und einigen Recherchen entschieden wir uns bei Carmel Car einen Wagen zu mieten. Wir hätten auch mit den berühmten Yellow Cab fahren können, was genauso teuer, aber mit Sicherheit weniger Bequem gewesen wäre. Eine weitere Möglichkeit und viel Billiger, wäre die Fahrt mit der Subway. Aber erstens hätten wir da zweimal umsteigen müssen mit unserem gesamten Gepäck und bequem nach dem langen Flug ist auch etwas anderes.

Dann hieß es überlegen, was wir in New York alles anstellen wollen. Ich kann nur jedem empfehlen sich im Vorfeld einen Plan zu machen, denn es gibt so viel zu sehen und erleben, dass drei Tage auf keinen Fall ausreichen, um auch nur an der Oberfläche zu kratzen. Wir haben uns auch noch für zwei Tage einen New York Pass besorgt, da bezahlt man einmalig einen Betrag und kann dafür alle Sehenswürdigkeiten umsonst besuchen. Wenn ihr da genauere Informationen braucht fragt gerne nach oder recherchiert so wie ich im Internet, da gibt es einige verschiedene Pässe, die für jeden etwas bieten. Informiert euch auch über die “Trinkgeldregel”. Anders als hier ist das die Haupteinnahmequelle der Bedienungen, also nicht geizig sein. Der Service in den USA, soweit wir das erleben konnten, ist hervorragend. Da haben wir auch gerne was gegeben!

 

Nachdem der Plan für New York abgehakt war mussten wir uns auch noch um die Unterkunft in Harrisburg kümmern, was über Airbnb wieder kein Problem war. Außerdem haben wir noch ein Auto für unseren Aufenthalt gebucht, denn zu Fuß ist nichts mal gerade so in der Nähe und die öffentlichen Verkehrsmittel sind nicht das gelbe vom Ei. Außerdem musste Emily in der zweiten Woche noch Arbeiten und konnte uns nicht herumfahren. Aber bei Alamo Car wurden wir fündig und reservierten schon mal ein Auto.

So, die Vorbereitungen waren damit abgeschlossen und morgen erfahrt ihr etwas über unseren Flug und den ersten Tag in New York!

Corona dahemm – ohne Flemm

Fast eine Woche Dahemm. Was mache ich in dieser Zeit? Aufräumen, im Haushalt helfen, nur die nötigsten Dinge besorgen, Vereinsarbeit am PC und mit Gabi im Garten arbeiten. Und hier im Garten gehe ich meinem Hobby nach. Bonsai. Meine Minibäume selbst gezogen aus Stecklingen, Findlingen und Samen. Alles Bäume wie sie bei uns in der Natur zu finden sind. Ulmen, Ahorn, Buchen, Lerchen, Haselnuss und viele andere. Ca 50 Bäume müssen ständig geschnitten und umgetopft werden. Seit ca. 50 Jahre begeistert mich dieses Hobby. Im Herbst färben sich die Blätter in allen Farben bis sie abgeworfen werden. Es ist schön im Frühjahr die Bäume wieder im kräftigen Grün zu sehen. Alle überwintern draußen im Freien. Mein ältester Baum ist eine Lerche, gekauft als Containerpflanze, da war sie etwa 4-5 Jahre alt. Mit ständigem schneiden, formen und guter Pflege ist sie heute rund 50 Jahre alt.

50 Jahre alte Lerche
Lerche ca. 50 Jahre, gerade umgetopft. die ersten grünen Blätter sind zu sehen.

Und ich freue mich das sie eine der ersten Pflanzen ist die jetzt schon kräftig austreibt. Gestern habe ich sie in einen größeren Topf umgesetzt, dabei die Wurzeln geschnitten und frische Erde nachgefüllt.  Im laufe der Jahre hat man so seine eigene Technik entwickelt wie man an die Sache ran geht.

Eine Tröpfchenbewässerung wird in den nächsten Tagen installiert. Durch die kleinen Töpfe brauchen die Pflanzen dreimal am Tag bei trockenem Wetter Wasser. Das funktioniert ganz gut, besonders in der Urlaubszeit. Aber da sind wir ja im Moment weit davon entfernt. Meine Bäume lenken mich in dieser Zeit, wo es fast keine sozialen Kontakte gibt, von der Corana-Krise etwas ab. Irgendwie sind es ja auch meine Kinder. Bleibt gesund.  Herbert Germann

Corona Dahemm – Ohne Flemm

Sinnvoll in der Corona-Krise:

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes könnte die Übertragungswege einer Corona-Virus-Infektion reduzieren. Da die Viren über Tröpfchen übertragen werden, kann ein Schutz der jeweiligen Region helfen. Besonders aber, wenn man selbst infiziert sein könnte, ist der Schutz sinnvoll. Bei jeder Begegnung insbesondere mit Risikopersonen sollte ein Schutz getragen werden um die Ansteckungsgefahr zu mindern. Experten raten aber dazu, dennoch zusätzlich auf das gründliche Händewaschen und Hygienemaßnahmen zu achten. Fasst man mit schmutzigen Händen die Maske oder das Gesicht an, ist der Schutz nicht mehr unbedingt gegeben.

Ein einfacher Mundschutz lässt sich relativ einfach selbst nähen. Noch dazu ist er wasch- und wiederverwendbar und schont somit Ressourcen. Benötigt wird dafür kochfeste Baumwolle und ein Gummi oder Band zum Festmachen. Nähmaschine, Schere und Bügeleisen werden zur Anfertigung benötigt.

Außerdem gibt es Empfehlungen zur Pflege: Nach der Benutzung muss der Mundschutz gewaschen und getrocknet werden. Den Angaben in der Anleitung zufolge ist der selbst gemachte Schutz weder geprüft noch zertifiziert. Da im Handel aber Mundschutzmasken knapp werden und diese zudem dringend in Kliniken und anderen Einrichtungen gebraucht werden, kann eine solche Idee Sinn machen.

Es ist mittlerweile sehr schwierig, in der Corona-Krise an Masken zu kommen. Deshalb nähen wir, nach vielen Anfragen von Ärzten, Pflegediensten, Kliniken und anderen Institutionen, Mundschutze jetzt selbst und das Ehrenamtlich. Selbst die Materialien kommen aus dem eigenen Bestand.

Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig sich gegenseitig zu stützen und zu schützen. Schnelle Hilfe ist jetzt besonders wichtig.

Deshalb haben sich Heike Groß und Alexia Bernard an ihre Nähmaschinen gesetzt und über viele Stunden solche Mund-Nasen-Masken genäht. „Wir nutzen jede freie Minute, weil das eng wird, wir sind erst ganz am Anfang der Corona-Pandemie.

Und alle bisher genähten Masken, bereits über 200 Stück, sind schon binnen kurzer Zeit verteilt worden. Die Resonanz ist gewaltig.

Uns ist bewusst, dass solche Mund- und Nasenschutze keinen Virenschutz bieten, wie er durch Profiwegwerfmasken gewährt wird. Einen Vorteil hat der Schutze aber trotzdem. Er verhindert, dass man sich mit den Händen ins Gesicht fasst, so wird die Chance einer Schmierinfektion verringert.“

Leider kosten die Materialien sehr viel Geld und auch die Lieferungen bei bestellten Waren dauern zurzeit sehr lange.

Deshalb sind wir auch auf Spenden angewiesen.

Wer also alte kochfeste Baumwollstoffe, wie z.B. Bettwäsche, T-Shirts, Molton-Tücher, Geschirrtücher hat, kann sie gerne bei uns abgeben. Auch gebraucht werden Gummilitze oder Schrägband.

Achtet bitte auf euch und bleibt gesund!!

Anleitungen zum Nähen einer Atemschutzmaske gibt es im Internet kostenlos zum Download. Oder einfach uns fragen, wir helfen gerne.

Formulare Corona Soforthilfe

Achtung. Service von lisdorf.de. . Da die Server zur Zeit der Saarländischen Ministerien überlastet sind, haben wir die Formulare für die Soforthilfen der Regierung hier als PDF zum Dowload. Für Rückfragen und Hilfestellungen stehen unsere Stadtratsmitglieder Frederic Becker und Landtagsabgeordnete Raphael Schäfer und Marc Speicher zur Verfügung.

Antrag Kleinunternehmer Soforthilfe

Richtlinie Kleinunternehmer Soforthilfe

Hotline Corona – FAQs Kleinunternehmer Soforthilfe

 

 

 

Corona dahemm – ohne Flemm

Was machen die Lisdorfer in der Krise. Hallo ihr seid aufgefordert Eure Erfahrungen mit der Corona-Krise auf lisdorf.de mit den daheim Gebliebenen zu teilen. Schreib eure Berichte und sendet diese an info@lisdorf.de. 1 – 2 Bilder dazu wäre nicht schlecht.

zusammen mit lisdorf.de