Alle Beiträge von Herbert Germann

Viele Helfer beim Abbau der Krippe

Mit vereinten Kräften packte am Sonntag die Dorfgemeinschaft der Lisdorfer Vereine an, um die Weihnachtskrippe in der Kirche abzubauen.  Es wurden die Teile in den Lagerraum unter dem Altar der Lisdorfer Kirche bis zur Adventszeit eingelagert. Besonders gut schmeckte den Helfern der Lyoner und selbstgemachter Schweinskäs nach der Arbeit. Vielen Dank allen.

Krippenteile bevor sie im Lagerraum verstaut werden.
Helfer beim Abbau. Bernd Hawner, Alfred Philippi, Robin Germann, Karl Schneider, Georg Amann, Christine Hawner.
Alle Helfer nach getaner Arbeit.

Frauenchor neu in Lisdorf

Frauenchor wird gegründet

Lisdorf. Auch wenn die Entwicklung vielerorts gegenteilig verläuft, sprich viele Vereine den Chorgesang wegen fehlendem Nachwuchs eingestellt ­haben, hat sich der MGV Saarlouis-Lisdorf entschlossen zu dem traditionellen Männerchor und dem HardChor einen ­Frauenchor zu gründen.

Auslöser waren in der Vergangenheit immer mal wieder Anfragen ob der MGV auch einen Frauenchor hätte.

Nach dem das Projekt HardChor trotz anfänglicher Bedenken in über zehn Jahren eine äußerst positive Entwicklung verzeichnen kann, hoffen die Verantwortlichen beim MGV Lisdorf auf eine ähnliche Entwicklung für den Frauenchor zumal die Leitung des Chores in den bewährten Händen von Natalya Chepelyuk liegt, die auch seit Jahren den HardChor erfolgreich begleitet.

Wichtig zu erwähnen, dass man keine Vorkenntnisse mitbringen muss, einzig die Liebe zur Musik ist entscheidend. Gemeinsam soll ein Repertoire aus beliebter Popmusik, Schlager und Evergreens erstellt werden.

Wer Interesse hat – Geprobt wird jeden Montag von 18.30 bis 20 Uhr im Pfarrheim neben der Lisdorfer Kirche.

Weitere Informationen bei Andreas Klein, Tel. (01 77) 6 85 31 37 oder Jörg Krier, Tel. (01 73) 6 49 60 70. red./jb

Bernd Freichel verstorben

Plötzlich und unerwartet ist im Alter von 73 Jahren der Lisdorfer Bernd Freichel verstorben.

Bernd Freichel war nicht nur ein Original der Gemeinde, sondern auch weit über die Ortsgrenzen als Maler besonderer Werke bekannt. „So schön gab´s Saarlouis noch nie zu sehen“ wurde einmal über ihn geschrieben bei einer Ausstellung seiner Bilder im Rathaus in Saarlouis.

Alles was er im Leben anpackte war etwas Besonderes. In jungen Jahren gründete er eine Jugendband mit dem Namen „The Hooks“. Die „Wurzelbütt“ in Saarlouis war ein Kultkneipe für junge Leute die Bernd mit einem Freund als Wirt jahrelang bewirtschaftete. Als Dekorateur kam er zur Kunst.

SZ vom 5. Oktober 2017
„Ich male nur, wenn ich Lust dazu habe, sonst bleibt die Staffelei liegen“, sagt der 1949 geborene Maler, der seine Werke schon in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert hat, von sich selbst. Und diese Lust, diese Freude am Gestalten mit Farben und Formen, die spürt man beim Betrachten seiner teils großformatigen Gemälde bereits auf den ersten Blick.
Seine künstlerischen Wurzeln sieht Freichel im Expressionismus, bei namhaften Vertretern wie Vincent von Gogh, Karl Schmidt-Rottluff und August Macke. Mittlerweile hat er sich den neuen Realismus in einer Mischung aus Abstraktion und Gegenständlichkeit zu Eigen gemacht. Im Umgang mit Farbe, Raumaufteilung und Perspektive kommt ihm dabei seine frühere Ausbildung als Werbegestalter und Plakatmaler zugute. Später arbeitete Bernd Freichel hauptberuflich als Dekorateur und Schreiner.

Ein weiteres Hobby von Bernd war das Angeln, als Aktiver im Angelsportverein Lisdorf und beim Urlaub am Walchensee.

 

Weihnachtliches Konzert

Das saarländische Chorensemble 85´ zählt zu den überregional bekanntesten Chören. Seit fast 40 Jahren begeistern die engagierten Sänger mit ihrem anspruchsvollen und breit gefächerten Repertoire an geistlicher und weltlicher Chorliteratur ihr Publikum. Über Ihren Konzertbesuch freuen wir uns.

Mit den besten Grüßen
Manfred Boßmann
Vorsitzender des Fördervereins
Klingende Kirche

200 Jahre Freiwillige Feuerwehr Lisdorf

Das Amtsblatt der Regierung zu Trier, Nr. 51 vom Sonnabend, dem 3. November 1821 meldet unter der Nummer 276 eine Feuersbrunst zu Hölzweiler (heutiges Hülzweiler, Gemeinde Schwalbach) die “… vermöge der kräftigen Hülfe, welche die schleunig herbeigekommene Spritze von Lisdorf und die zu Saarlouis stationierte Pionier-Compagnie unter Anführung ihrer Offiziere geleistet haben, von weniger trauriger Folgen gewesen…” ist. Dieser amtlich beglaubigte Einsatz der “Lisdorfer Spritze” beim Brand in Hölzweiler (am 5. Oktober 1821) darf als Beleg dafür angesehen werden, dass bereits im Jahr 1821, evtl. sogar früher, eine – wie auch immer organisierte – freiwillige Wehr in Lisdorf bestanden hat, in deren Händen die richtige Handhabung, der Transport und die Pflege der Spritze lag.

Christopher Freichel bei seiner Begrüßungsrede

Das ist über 200 Jahre her und ist jetzt in einer Jubiläumsfeier, wegen der Pandemie mit einem Jahr Verspätung, gewürdigt worden. Wie wichtig heute eine gut funktionierende Wehr auch im sozialen Gefüge eines Ortes ist, stellte der Löschbezirksführer Christopher Freichel in seiner Begrüßungsrede dar. Peter Demmer der Oberbürgermeister der Stadt Saarlouis lobte die Einsatzbereitschaft der Lisdorfer Wehr, die gewachsene Struktur und Verflechtung der Lisdorfer Vereine untereinander.

Gastgeschenk aus Reinstorf Wappen zur Partnerschaft mit Lisdorf
Urkunden zur Partnerschaft Reinstorf
Gästfeuerwehr aus Lüsen Tirol

Ebenso wurden 45 Jahre Partnerschaft von Reinstorf (Niedersachsen) und 50 Jahre Partnerschaft von Lüsen (Tirol) gefeiert und eine Abordnung beider Wehren in der Hans Welsch-Halle begrüßt. Georg Jungmann überbrachte im Namen der Vereine in Lisdorf die Glückwünsche zum Jubiläum mit den entsprechenden Couverts.
Die Partnerschaften wurden mit Urkunden und Gastgeschenken nochmals besiegelt.

Albert Bernard bedankte sich humorvoll für die Ehrung
v.l. Christian Müller, Michael Wiltz, Knut Kempeni, Albert Bernard, Peter Demmer, Chritopher Freichel

Eine besondere Ehrung erhielten Joachim Loris und Albert Bernard die als Löschbezirksführer in den Jahren vorher am Aufbau einer modernen Feuerwehr in Lisdorf maßgeblich mit dazu beigetragen haben.

Stolz ist man mit Manuel Hawner einen Doktor der Chemie in den eigenen Reihen zu haben.
Übergabe der Urkunden in Bronze

Besonders Stolz ist man auch auf die Zusatzausbildung für das Saarländische Leistungsabzeichen in Bronze, hier wurden gleich mehreren junge Feuerwehrkameraden die Urkunden und Abzeichen in Bronze überreicht.
Nach dem offiziellen Teil des Abends waren die zahlreichen Gäste in der festlich geschmückten Halle zu einem Essen und anschließenden Tanz mit der Band „Corona“ eingeladen. Eine rundum gelungene Veranstaltung und gesellschaftliches Ereignis für Lisdorf in diesem Jahr.

Ein Teil der Lisdorfer Vereinsvertreter beim Jubiläum. v.l. Christian Müller, Raphael Schäfer, Josef Görgen, Georg Jungmann, Bernd Hawner, Christopher Freichel, Ralf Rectenwald, Herbert Germann, Georg Harig, Edmund Theobald, Klaus Hild, Klaus Helfen, Michael Wiltz

 

Vereinshaus in Lisdorf. Wann?

In den Berichterstattungen der Saarbrücker Zeitung von der Stadtratssitzung, im SR3 Rundfunk und am Freitagabend im Fernsehen SR „Aktueller Bericht“, wurde von den Lisdorfer Vereinen nochmals die Dringlichkeit für ein Bürger- und Vereinshaus für Lisdorf dargestellt. Momentan ist es sehr schwierig sich zu Vorstandssitzungen zu treffen, Chorproben finden keine mehr statt, kleinere Veranstaltungen wie Mundartnachmittage und Stammtische der Vereine sind auch nicht möglich. Proben und Treffen für die Kappensitzung des Ligeka finden in privaten Wohnzimmern statt, was mit mehreren Personen sehr schwierig wird. Der MGV hat das Problem mit der Unterbringung des Konzertflügels und Noten, der Heimatverein braucht Räumlichkeiten für die Technik eines digitalen Archivs usw. Die Spielvereinigung Lyra Lisdorf-Picard möchte für ihre Jugendabteilung musikalische Seminare durchführen wie die Dirigentin Yvonne Mißler uns sagte. Auch den Lisdorfer Bürgern muss man eine Gelegenheit bieten sich außerhalb der eigenen vier Wände zu treffen. Gerade jetzt wo nach der Corona Quarantäne das gesellschaftliche Leben langsam wieder in Schwung kommt, darf uns der Mangel an Versammlungsmöglichkeiten nicht ausbremsen. Notlösungen helfen da wenig.

Vereinshaus in Lisdorf

Mit einem Dringlichkeitsantrag von CDU, den Grünen und FDP für ein Vereinshaus in Lisdorf wurde in der Stadtratssitzung gestern Abend die Weichen für eine zügige Lösung dieses Problems gestellt.

Der Antrag lautet:

„Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, mit Blick auf die Anmietung geeigneter Räumlichkeiten zur Schaffung eines Dorfgemeinschaftshauses im Stadtteil Lisdorf für die ortsansässigen Vereine und Interessengruppen Gespräche mit potentiellen Vermietern/Eigentümern umgehend aufzunehmen bzw. fortzuführen und den Stadtrat zeitnah über die jeweiligen Ergebnisse zu unterrichten.“

Die Dringlichkeit wurde durch Redebeiträge von Raphael Schäfer (CDU), Gerald Purucker (die Grünen), Paul Kronenberger (FDP), Florian Schäfer (SPD) und Klaus Hild (CDU) unterstrichen.
In Lisdorf müssen sich die Vereine in privaten Räumen zu Proben und Sitzungen treffen. Viele Veranstaltungen fallen aus Mangel geeigneten Räumlichkeiten aus. Auch die Gesangsstunden des MGV sind ab sofort nicht mehr möglich.  In mehreren Anschreiben an den Oberbürgermeister Peter Demmer weisen die Lisdorfrer Vereine auf diesen Mißstand hin. Zum Beispiel der Brief der klingenden Kirche der es auf den Punkt bringt.

Dorfgemeinschaftshaus in Lisdorf

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
In Lisdorf hat die letzte Gastwirtschaft Ende September 2022 geschlossen. Damit steht den Vereinen weder eine geeignete Versammlungsmöglichkeit, noch eine Örtlichkeit zur Durchführung von kleineren Veranstaltungen zur Verfügung.
Die Ortsvereine sind in großer Sorge, dass das derzeit sehr aktive Vereinsleben in Lisdorf zu erlöschen droht. Traditionelle Verantaltungen, wie der Lisdorfer Mundartabend musste bereits abgesagt werden. Ebenso fehlen der Chorgemeinschaft Lisdorf mit ihren leistungsfähigen Chören die entsprechenden Proberäumlichkeiten.
Für  Theaterproben können nur noch sporadisch in Privaträumen duchgeführt werden.
Für Vorstandsstizungen und Mitgliederversammlungen stehen ebenso  keine geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung. Ohne gut funktionierende vereinsbezogenen Räumlichkeiten  ist ein funktionierendes Vereinsleben nicht möglich.
Um das sehr aktive Lisdorfer Vereinsgeschehen aufrecht zu erhalten bzw. auch für die Zukunft zu sichern, ist das Vorhandensein eines Dorfgemeinschaftshauses unabdingbar.
Der sehr rührige Lisdorfer Verein für Heimatkunde hat sich erfreulicherweise im Rahmen seiner Möglichkeiten bereit erklärt,  ein solches Projekt, das natürlich allen ortsbezogenen Institutionen zur Vereinsarbeit zur Verfügung steht muss, zu unterstützen.
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir sind davon überzeugt, dass auch Ihnen das künftige Wohlergehen der ehrenamtlich gut funktionierenden Lisdorfer Vereinen am Herzen liegt und Sie das vorstehend begründete Anliegen in Kooperationen mit den Stadtrats-Fraktionen bestens  unterstützen.
Mit den besten Wünschen
Manfred Boßmann
      Vorsitzender

Der Antrag wurde einstimmig vom Stadtrat angenommen. Nun muss die Verwaltung zügig für Vorschläge und Umsetzung sorgen.

Heiner Groß verstorben

Heiner Groß ist am vergangenen Wochenende friedlich im Kreis seiner Familie eingschlafen.

Neben seinen vielfältigen beruflichen und politischen Aktivitäten hat sich Heiner Groß besonders große Verdienste im gesellschaftlichen Leben erworben. So war er Schöffe am Landgericht Saarbrücken, Mitglied im Kreisgutachterausschuss zur Ermittlung von Grundstückswerten, langjähriges Mitglied im Pfarrgemeinderat und im Verwaltungsrat der Kirchengemeinde St. Crispinus und Crispinianus Lisdorf. Daneben gehörte Heiner Groß 20 örtlichen und überörtliche Vereinen teilweise als Vorstandsmitglied an. mehr auf heimatkunde lisdorf.de