Alle Beiträge von Herbert Germann

ZDF live in der Lisdorfer Kirche

Heute war es soweit.  Pünktlich um 9:30 Uhr begann mit einem festlichen Einzug des Pastors mit den Messdienern die Hl. Messe in Lisdorf. Ca. 700 000 Menschen schauen die Sonntagsgottesdienste im ZDF an. Hohe Temperaturen wie auch schon am Samstag brachten die Besucher und das Team vom ZDF zum schwitzen. In seiner Predigt ging der Pastor Kleinjohann auf das Klima ein und bat um eine Abkühlung ohne Sturm für alle die unter der andauernden Hitze leiden. Nach der Messe waren die Telefone für die Zuschauer freigeschaltet und ein Team fleißiger Helfer beantwortete die Fragen der Menschen die von Nah und Fern anriefen. Viel Lob gab es von den Zuschauern aus ganz Deutschland. Es wurden auch Fragen zu den Heiligenfiguren, zur Kirche, Orgel, unserem Ort und vieles mehr freundlich beantwortet. Diese Gespräche wurden in den Räumen der Fa. Rietmann geführt, die freundlicher Weise die Technik zur Verfügung gestellt hat.

Zeitgleich fand auf dem Schulhof das Sängerfest des MGV statt, das nach der Messe gut besucht war. In der Hans Welsch Halle wurde vom ZDF die Messe auf einer großen Leinwand nochmals gezeigt.
ZDF Gottesdienst Mediathek

 

Nilgänse in der Au

Nilgänsen schmeckt es gut in der Lisdorfer Au
Gastbeitrag von Dr. Franz J. Klein, Lisdorf

Mehrere Schreckschusskanonen, installiert in großen Metallboxen, donnern seit einigen Tagen lautstark in der Lisdorfer Au. Durch den Ohren betäubenden Lärm sollen die Schwärme von Vögeln, unter anderem Stare und verschiedene Krähenarten, die sich genüsslich über das Lisdorfer Qualitätsgemüse hermachen und enorme Fraß Schäden erzeugen, vergrämt (= verscheucht) werden.

Diese Kanonenschläge verängstigen aber höchstens die auf dem Saarradweg vorbeikommenden Fahrradfahrer und die Bewohner in der angrenzenden Bebauung.

Etliche, niedlich anzusehende Nilgans-Familien lassen sich von dem Knall aber überhaupt nicht irritieren. Der Tisch ist ja reich gedeckt in der Gemüsekammer des Saarlandes.

Die Nilgans ist ursprünglich an Gewässern des afrikanischen Kontinents beheimatet. Die Population dieser Neozoe (= Neubürger) hat in den letzten Jahren bei uns deutlich zugenommen. Man sagt der recht angriffslustigen Art nach, dass sie große Reviere für sich beansprucht und heimische Vogelarten, zum Beispiel Stockenten, schonungslos verdrängt.

 

 

Foto:   Nicht zu fassen! – Die dominanten und schlauen Tiere haben sich schnell an die weithin schallende Geräuschkulisse gewöhnt. Sie stolzieren seelenruhig an dem nur wenige Meter entfernt stehenden, lärmenden Schreckschussapparat vorbei und lassen es sich, auf Kosten der Lisdorfer Gemüsegärtner, sehr gut schmecken.

Wie wird man dieses Problem wohl in Zukunft lösen können?

Beitrag von Dr. Franz J. Klein, Lisdorf

Open-Air Lisdorf auch 2018 ein Highlight

Wiedermal ausverkauft das Open-Air Konzert in Lisdorf.

Mit einem mitreissendem Musikprogramm begeisterten die Musiker und Solisten beim jährlichen Konzert vor der Kirche in Lisdorf. Dem musikalischen Leiter Günter Donie ist es wiederum gelungen, ein äußerst anspruchsvolles Programm mit hervorragenden Mitwirkenden zu erarbeiten. Auf dem Programm, das von Hans-Werner Strauß moderiert wurde, standen Opern- und Operettenmelodien sowie, Musical-, Jazz- und Filmmusik.

  1. Neben Künstlerinnen und Künstlern, die bereits schon mehrfach in Lisdorf auf der Bühne gestanden haben, gelang es den Organisatoren in diesem Jahr Martin Herrmann als Tenor zu gewinnen. Zusammen mit Sabine Becker begeisterten sie das Puplikum mit musikalischen Duetten, wie zum Beispiel den Titel „Totale Finsternis“ aus dem Musical „Tanz der Vampire“. Zum ersten Mal dabei ist die 15-jährige Solistin Alessia Licata, sie sagte: „Für mich ist es eine Ehre dabei sein zu dürfen“. Alessia spielt Violine beim Stück „Czárdás“ von Vittorio Monti.
    Neben diesen herausragenden Musikern und dem Kreisjugendsinfonieorchester bot das Open Air Highlight auch namhafte Chöre aus der Region. Neben dem Chor des Robert-Schuman-Gymnasiums unter der Leitung von Günter Donie, Daniel Franke und Tobias Rößler war auch die Chorgemeinschaft MGV 1859 Lisdorf und der Männergesangsverein Concordia Bous unter der Leitung von Adolph Seidel auf der Bühne. Besonders stolz war Manfred Boßmann vom Förderverein Klingende Kirche auf den musikalischen Leiter des Events, Günter Donie, der es jedes Jahr aufs Neue schafft, „junge Talente neben den erfahrenen Musikern auf die Bühne zu bringen“. Donie, der für die Gesamtleitung zuständig ist, freute sich in diesem Jahr besonders über die große Auswahl an verschiedenen Musikrichtungen, die man dem Publikum präsentiert – neben Klassik, Operette und Musical war auch Rock, Jazz und Kabarett geboten. Insgesamt waren etwa 60 freiwillige Helferinnen und Helfer der Vereine, sowie der freiwilligen Feuerwehr rund um das Konzert im Einsatz, erklärt der Vorsitzender des Fördervereins Manfred Boßmann. Den Besuchern hat es gefallen und kommen im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder.


ARD Tatort wird in Lisdorf gedreht

Der nächste Saarländische Tatort der ARD wird größtenteils in Lisdorf gedreht. Für die im Herbst beginnenden Dreharbeiten werden noch Komparsen und Locations gesucht. Der Saarländische Rundfunk sucht dafür in Lisdorf Männer und Frauen im mittleren bis Rentenalter. An folgenden Drehorten sollen Szenen mit den Komparsen gefilmt werden: Im Gasthaus Schulden Stammtisch mit Einheimischen, Industriegebiet Lisdorfer Berg wo es um Datenklau und um Verwicklungen mit den Bauern um die Flächennutzung geht, sowie in einem gut bürgerlichen Haus in Lisdorf wo der Sohn in die Affäre verwickelt ist und letztendlich der Mord geschieht.


Interessierte können sich hier auf lisdorf.de melden und sich als Komparsen melden oder ihr Haus für die Dreharbeiten (ca. 4 Tage) anbieten.

E-Mail bitte an info@lisdorf.de

kfd Fahrt in den Ostergarten

Die kfd St.Elisabeth Lisdorf ist am Montag 19. März mit dem Bus nach Wadrill in den Ostergarten gefahren. Der „Ostergarten“ ist eigentlich ein Pfarrheim, das für ein paar Wochen umgebaut wird in einen Marktplatz in Jerusalem, den Abendmahlssaal, den Ölberg, den Hügel Golgotha, das Grab Jesu und in einen Ostergarten.  Es war für die Lisdorfer Frauen ein erlebnisreicher Nachmittag in der österlichen Zeit. Die Vorsitzende Renate Arnold freut sich wenn bei der nächste Fahrt auch Männer teilnehmen würden.

Die Fahrtteilnehmer in der Kirche Wadril