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Heimatblatt Nr. 30 ist da

Das neue Lisdorfer Heimatblatt des „Vereins für Heimatkunde Lisdorf e.V.“ ist da. In der Ausgabe Nr. 30 sind Berichte über einen Flugzeugabsturz im Jahr 1944 in Lisdorf, Jeanne d’Arc die Heilige aus unserer Nachbarschaft, de Fähgass (heute Saarstraße), Panzerbrücke über die Saar, aber auch Berichte von Lisdorfern in der Coronazeit, ein Bilderrätsel und vieles mehr. Einige Neuerungen wie Layout und Berichte machen die erfolgreiche Infozeitschrift des Vereins noch lesenswerter.
Natürlich kommt die „Leischdroffer“ Mundart nicht zu kurz. Reich bebildert aus Privatarchiven ist das Heft eine interessante Lektüre für Jung und Alt. In Lisdorf ist das Heimatblatt bei den Bäckereien Wagner und Breininger in der Feldstraße, in der Bäckerei Fuchs Provinzialstraße, in Saarlouis bei Pieper Bücher und Book & Seip für 3.- € erhältlich.

Generationenwechsel im CDU Ortsverband Lisdorf

Neuer Vorstand hat sich konstituiert

Der CDU Ortsverband Lisdorf hat am 10. September 2020 auf seiner Mitgliederversammlung im Gasthaus Schulden einen neuen Vorstand gewählt, der sich in der vergangenen Woche am 08. Oktober 2020 konstituiert und seine Arbeit für den Stadtteil Lisdorf aufgenommen hat.
„Wir haben in der CDU Lisdorf einen Generationenwechsel vollzogen. Nach über 30 Jahren als Vorsitzender habe ich die Verantwortung in jüngere Hände gelegt und bin wirklich stolz, dass sich so viele junge Leute für eine Mitarbeit im neuen Vorstand gefunden haben. Es war mir in all den Jahren eine große Freude und Ehre Vorsitzender der CDU Lisdorf in der Nachfolge von Heiner Groß sein zu dürfen. Das Amt des Ortsvorsitzenden ist das schönste und zugleich wichtigste Amt, welches man in einer Partei ausüben kann“, so der langjährige Vorsitzende und ehemalige Innenstaatssekretär Georg Jungmann.
Jungmann weiter: „Seit der Gründung war die CDU-Lisdorf ein dominierender Faktor in Lisdorf und bestimmte das Ortsgeschehen als politischer Verband und als eine Art Ortsinteressenverein wesentlich mit. In dieser Zeit setzte die CDU-Lisdorf richtungsweisende Impulse bei der Entwicklung von Industrie, Verkehr, Wirtschaftsleben, Kultur, Innerer Sicherheit und in der Dorfentwicklung. Besonders hervorzuheben sind u. a. die IKEA-Ansiedlung, das Industriegebiet Lisdorfer Berg, Straßen- und Kanalsanierungen sowie die Neuausweisung von Bauland.“
Als Ehrengäste konnte die Versammlung Franz-Josef Berg begrüßen, Kreisvorsitzender der CDU und Bürgermeister von Dillingen, sowie Marc Speicher, Mitglied des Landtages und Vorsitzender der CDU Saarlouis. Die CDU der Innenstadt war vertreten durch ihren Chef Carsten Quirin. Von den Ehrengästen gab es in ihren Grußwörtern nur Lob zu hören für die Arbeit der CDU-Lisdorf in den vergangenen Jahren und des scheidenden Vorstandes, der auf Antrag von F.-J. Berg einstimmig entlastet wurde.

In geheimer Wahl wurde der Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende im Saarlouiser Stadtrat Raphael Schäfer (39) einstimmig von den Mitgliedern des Ortsverbandes zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Nach über fünf Jahrzehnten unter der Führung von Heiner Groß (>20 Jahre Vorsitzender) und Georg Jungmann (>30 Jahre Vorsitzender) hat die Lisdorfer CDU damit einen Generationenwechsel vollzogen und sich für die künftigen Aufgaben personell neu aufgestellt. Nach über 40 Jahren als Kassierer ist auch Norbert Zell aus der aktiven Vorstandsarbeit ausgeschieden, bleibt der CDU Lisdorf aber als Ehrenmitglied erhalten. Georg Jungmann wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Damit hat die CDU Lisdorf neben dem CDU-Urgestein Heiner Groß künftig zwei Ehrenvorsitzende und mit Clemens Port und Norbert Zell zwei Ehrenmitglieder.

„Ich freue mich wahnsinnig auf die künftige Arbeit im Ortsverband. Wir sind ein klasse Team und haben richtig Lust, gemeinsam unseren Stadtteil weiter gut voran zu bringen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Georg Jungmann, der in den letzten 30 Jahren die Partei wie kein anderer in Saarlouis und insbesondere in Lisdorf geprägt hat. Mein Dank gilt auch unserem langjährigen Schatzmeister Norbert Zell. Norbert hat die finanziellen Geschicke des Ortsverbandes über 40 Jahre geleitet und das in einer vorbildhaften Art und Weise. Norbert ist wahrscheinlich der Schatzmeister mit der längsten Amtszeit in der gesamten CDU Saar,“ so der neue Vorsitzende Raphael Schäfer.
Die neuen stellvertretenden Vorsitzenden sind Andrea Rapp, Frederic Becker und Bernd Lay. Weiterhin gehören dem geschäftsführenden Ortsvorstand an: Harald Weiler, Carmelo di Martino, Carlo Mees, Norman Kleer, Herbert Germann und Dennis Nicola. Als Beisitzer wurden gewählt: Josephine Ehm, Vanessa Wassong, Gabi Schmitt, Julian Martin, Klaus Hild, Rosi Spoerhase, Alfred Philippi, Klemens Port.

Neuer Ortsvorstand:

Im Bild von links nach rechts: Klaus Hild, Vanessa Wassong, Carmelo di Martino, Raphael Schäfer, Dennis Nicola, Andrea Rapp, Bernd Lay
Im Bild von links nach rechts: Carlo Mees, Bernd Lay, Heiner Groß, Gabi Schmitt, Julian Martin, Raphael Schäfer, Herbert Germann, Frederic Becker, Georg Jungmann

Führungswechsel in der CDU Lisdorf

Georg Jungmann

Am 10. September fand nun die verschobene Hauptversammlung des Ortsverbandes der CDU Lisdorf statt. Nach 30 Jahren als Ortsvorsitzender hat Georg Jungmann den CDU Ortsverband an Raphael Schäfer übergeben. In seiner letzten Rede als Vorsitzender hob Georg Jungmann die Erfolge der CDU Lisdorf in den letzten 30 Jahren hervor. Einer der wichtigsten, das Industriegebiet Lisdorfer Berg. Aber auch die Einigung der Anlieger Kleinstraße mit der Stadt Saarlouis über die anteiligen Kosten der Straßensanierung, oder die Betriebserweiterung der Fa. Rietmann um nur einige zu nennen. Auch wurde in dieser Zeit kontinuierlich das Informationsblatt „Lisdorf Aktuell“ herausgebracht. Seine politische Karriere begann 1970 in der Ju Lisdorf, 1979 1. Vorsitzender der JU Lisdorf, 1990 mit 34 Jahren Vorsitzender CDU Lisdorf, 1999 CDU Stadtverbandsvorsitzender, 1999 bis 2009 Landtagsabgeordneter im Landtag des Saarlandes, 2009 bis 2015 Innenstaatssekretär und ab 2015 EVS Geschäftsführer.

Raphael Schäfer neuer Vorsitzender mit dem Ehrenvorsitzenden Heiner Groß

Der neue Vorstand hat sich stark verjüngt. Als Stellvertreter wurde Andrea Rapp, Frederic Becker und Bernd Lay gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Dirk Mathes, Harald Weiler, Carmelo di Martino, Carlo Mees, Norman Kleer, Herbert Germann, Dennis Nicola, Josephine Ehm, Julian Marti, Vanessa Wassong, Klaus Hild, Rosi Spöhrhase Eisel, Alfred Philippi, Gabi Schmitt, Klemens Port, Heiner Groß (Ehrenvorsitzender), Georg Jungmann.

Nach 41 Jahren gab Norbert Zell sein Amt als Schatzmeister auch in jüngere Hände. Er wurde mit Klemens Port zum Ehrenmitglied gewählt. Alfred Philippi hat nach über 30 Jahren als Organisationsleiter sein Amt auch abgegeben ist aber weiter im Vorstand.

In seiner Antrittsrede bedankte sich Rahphael Schäfer bei Georg Jungmann für die Arbeit in der CDU. Er werde politisch an die vergangenen Jahre anknüpfen und mit dem neuen Team auch in Corona Zeiten aktiv Lisdorf weiterentwickeln.

Raphael Schäfer, Heiner Groß, Georg Jungmann, Gudrun Jungmann, Bernd Lay

Heimatkundeverein mit dem Schiff nach Mettlach

Trotz Corana konnte der Verein für Heimatkunde Lisdorf eine Vereinsfahrt anbieten. Es ging mit dem Schiff von Saarlouis nach Mettlach. Der Vorstand des Vereins machte sich Gedanken wie man es schaffen kann ohne die Hygienevorschriften zu missachten etwas Normalität in den Vereinsaltag  bringen. Mit der „Qeen Wilma“, die genug Platz und frische Luft bieten kann, ging es um 9 Uhr von der Anlegestelle Saarlouis los. Die Schiffstour und führte u.a. vorbei an den Gemeinden Wallerfangen, Rehlingen-Siersburg, Saarfels und Fremersdorf. Dann den einzigartigen Anblick des saarländischen Wahrzeichens: die Saarschleife. Ein Erlebnis auch die Schleusungen. In der Gemeinde Mettlach angekommen, ging es nun zu einer dreistündigen Stadttour mit Einblicken in die historische Zeitgeschichte der Region. Das Abteigebäude aus dem 18. Jahrhundert, das älteste Gebäude des Saarlandes, den Alten Turm. Dann die Kapelle St. Joseph in Mettlach. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es gemütlich zurück nach Saarlouis.

Beim Frühstück auf dem Schiff
Alter Turm Mettlach

Josephskapelle St. Josef
Mettlach Schleusenkammer

Antenne auf dem Zwiebelturm

Antenne auf dem Zwiebelturm

Das Bistum Trier möchte auf ausgesuchten Kirchtürmen Funkantennen für die neuen Funkstandarts der Handynetzbetreiber  installieren. Pro Anbieter können bis 7.000 € Jahresmiete eingenommen werden. Sollten alle 4 Netzbetreiber auf einem Kirchturm ihre Antennen installieren können, kämen so bis zu 28.000 € Jahresmiete in die Kassen der Kirche. Es ist angedacht diese Einnahmen mit der jeweiligen Kirchgengemeinde zu teilen. Als Pilotprojekt soll die Lisdorfer Kirche umgerüstet werden. Zuerst war eine Antenne auf dem Hauptschiff geplant. Wurde aber wegen der Obtik verworfen. Hätte evtl. Gegner auf den Plan gerufen.

Ursprünglich geplante Variante der Antennen Montage

Für die Technik ist im Kirchturm genügend Platz vorhanden. Die Vorarbeiten sind bereits im Gange, wurden aber durch die Coronakrise unterbrochen.
      

Alfred Philippi Vorsitzender vom Freundeskreis der Pfarrkirche Lisdorf begrüßt die Maßnahmen, da auch dringende Reparaturen am Turm von den Netzbetreibern mit übernommen werden. Auch der Kirchturm in Saarlouis soll umgerüstet werden. Dort ist schon das Gerüst für die Installation des Trafos aufgebaut und soll in Kürze im Turm verbaut werden. Auch Pastor Dr. Kleinjohann ist erfreut über die Mehreinnahmen durch den Funkmast. Äußerlich werde die Technik kaum zu erkennen sein, da die Masten als Wetterhahn getarnt werden.

Vodafone bei der Installation einer Antenne des neuestens Standarts. Typ “Kikeriki”

Oberbürgermeister Peter Demmer fühlt sich von der Kirche überrumpelt, hat er von diesem Vorhaben erst aus der Presse erfahren. Er meinte: „Auch auf dem Rathausturm wäre eine solche Anlage denkbar gewesen.“
Einen positiven Nebeneffekt hat das ganze auch noch. Die Kirchenvorstände erhalten kostenlos alle 2 Jahre ein Top Handy mit Vertrag solange der Mietvertrag läuft.

Corona dahemm – ohne Flemm

Auch mich hat Corona ausgebremst. Ich arbeite zwar nicht mehr, aber trotzdem habe ich jetzt mehr Zeit die gefüllt werden muss. Nachdem alle Fenster geputzt sind und im Garten alles gemacht ist , was momentan geht habe ich meine Nähmaschine wieder ausgepackt. In weiser Voraussicht haben meine Tochter und ich am Tag bevor die Geschäfte schliessen mussten gehandelt. Wir haben im Stoffladen in Lisdorf zugeschlagen. Da ich im Sommer Oma werde, gibt es viele schöne Dinge die man nähen kann.

Als erstes habe ich meine Patchworkhefte durchstöbert und bin schnell fündig geworden. Nachdem der neue Stoff gewaschen und gebügelt war ging es los. Zuerst habe ich das Top für eine Krabbeldecke genäht die verschenkt werden soll. Als nächstes habe ich einen Wandbehang gefertigt für das Kinderzimmer unserer kleinen Maus. Ich habe schon viele Kinderdecken und Kissen genäht, aber wenn es für das eigene Enkelkind ist, dann sind doch viel mehr Emotionen dabei. Jeder Handgriff war mit Liebe gefüllt. Die Omas unter euch werden mich verstehen. Als nächstes nähe ich für die werdende Mutter eine Auflage und Kissen für die Gartenbank, damit sie sich ausruhen und Sonne tanken kann. Wenn das geschafft ist, mache ich mich an eine Krabbeldecke. Ihr seht, bei mir kommt keine Langeweile auf. Zwischendurch will der werdende Opa ja auch noch bekocht werden.

Wir gedulden uns einfach noch eine Weile und halten die Füsse still. Umso schöner ist es wenn wir wieder ins normale Leben zurückkehren dürfen und wieder gemeinsam mit Freunden und Bekannten Kontakt haben können. Liebe Grüsse und bleibt gesund . Elisabeth Jacob

 

Corona dahemm – ohne Flemm

Fast eine Woche Dahemm. Was mache ich in dieser Zeit? Aufräumen, im Haushalt helfen, nur die nötigsten Dinge besorgen, Vereinsarbeit am PC und mit Gabi im Garten arbeiten. Und hier im Garten gehe ich meinem Hobby nach. Bonsai. Meine Minibäume selbst gezogen aus Stecklingen, Findlingen und Samen. Alles Bäume wie sie bei uns in der Natur zu finden sind. Ulmen, Ahorn, Buchen, Lerchen, Haselnuss und viele andere. Ca 50 Bäume müssen ständig geschnitten und umgetopft werden. Seit ca. 50 Jahre begeistert mich dieses Hobby. Im Herbst färben sich die Blätter in allen Farben bis sie abgeworfen werden. Es ist schön im Frühjahr die Bäume wieder im kräftigen Grün zu sehen. Alle überwintern draußen im Freien. Mein ältester Baum ist eine Lerche, gekauft als Containerpflanze, da war sie etwa 4-5 Jahre alt. Mit ständigem schneiden, formen und guter Pflege ist sie heute rund 50 Jahre alt.

50 Jahre alte Lerche
Lerche ca. 50 Jahre, gerade umgetopft. die ersten grünen Blätter sind zu sehen.

Und ich freue mich das sie eine der ersten Pflanzen ist die jetzt schon kräftig austreibt. Gestern habe ich sie in einen größeren Topf umgesetzt, dabei die Wurzeln geschnitten und frische Erde nachgefüllt.  Im laufe der Jahre hat man so seine eigene Technik entwickelt wie man an die Sache ran geht.

Eine Tröpfchenbewässerung wird in den nächsten Tagen installiert. Durch die kleinen Töpfe brauchen die Pflanzen dreimal am Tag bei trockenem Wetter Wasser. Das funktioniert ganz gut, besonders in der Urlaubszeit. Aber da sind wir ja im Moment weit davon entfernt. Meine Bäume lenken mich in dieser Zeit, wo es fast keine sozialen Kontakte gibt, von der Corana-Krise etwas ab. Irgendwie sind es ja auch meine Kinder. Bleibt gesund.  Herbert Germann

Formulare Corona Soforthilfe

Achtung. Service von lisdorf.de. . Da die Server zur Zeit der Saarländischen Ministerien überlastet sind, haben wir die Formulare für die Soforthilfen der Regierung hier als PDF zum Dowload. Für Rückfragen und Hilfestellungen stehen unsere Stadtratsmitglieder Frederic Becker und Landtagsabgeordnete Raphael Schäfer und Marc Speicher zur Verfügung.

Antrag Kleinunternehmer Soforthilfe

Richtlinie Kleinunternehmer Soforthilfe

Hotline Corona – FAQs Kleinunternehmer Soforthilfe