
Die Lisdorfer Feuerwehr hat in diesem Jahr die Organisation des Martinsumzug übernommen. Christopher Freichel erklärte auch im nächsten Jahr den Martinsumzug in Lisdorf sicher zu stellen.

In den Berichterstattungen der Saarbrücker Zeitung von der Stadtratssitzung, im SR3 Rundfunk und am Freitagabend im Fernsehen SR „Aktueller Bericht“, wurde von den Lisdorfer Vereinen nochmals die Dringlichkeit für ein Bürger- und Vereinshaus für Lisdorf dargestellt. Momentan ist es sehr schwierig sich zu Vorstandssitzungen zu treffen, Chorproben finden keine mehr statt, kleinere Veranstaltungen wie Mundartnachmittage und Stammtische der Vereine sind auch nicht möglich. Proben und Treffen für die Kappensitzung des Ligeka finden in privaten Wohnzimmern statt, was mit mehreren Personen sehr schwierig wird. Der MGV hat das Problem mit der Unterbringung des Konzertflügels und Noten, der Heimatverein braucht Räumlichkeiten für die Technik eines digitalen Archivs usw. Die Spielvereinigung Lyra Lisdorf-Picard möchte für ihre Jugendabteilung musikalische Seminare durchführen wie die Dirigentin Yvonne Mißler uns sagte. Auch den Lisdorfer Bürgern muss man eine Gelegenheit bieten sich außerhalb der eigenen vier Wände zu treffen. Gerade jetzt wo nach der Corona Quarantäne das gesellschaftliche Leben langsam wieder in Schwung kommt, darf uns der Mangel an Versammlungsmöglichkeiten nicht ausbremsen. Notlösungen helfen da wenig.
Mit einem Dringlichkeitsantrag von CDU, den Grünen und FDP für ein Vereinshaus in Lisdorf wurde in der Stadtratssitzung gestern Abend die Weichen für eine zügige Lösung dieses Problems gestellt.
Der Antrag lautet:
„Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, mit Blick auf die Anmietung geeigneter Räumlichkeiten zur Schaffung eines Dorfgemeinschaftshauses im Stadtteil Lisdorf für die ortsansässigen Vereine und Interessengruppen Gespräche mit potentiellen Vermietern/Eigentümern umgehend aufzunehmen bzw. fortzuführen und den Stadtrat zeitnah über die jeweiligen Ergebnisse zu unterrichten.“
Die Dringlichkeit wurde durch Redebeiträge von Raphael Schäfer (CDU), Gerald Purucker (die Grünen), Paul Kronenberger (FDP), Florian Schäfer (SPD) und Klaus Hild (CDU) unterstrichen.
In Lisdorf müssen sich die Vereine in privaten Räumen zu Proben und Sitzungen treffen. Viele Veranstaltungen fallen aus Mangel geeigneten Räumlichkeiten aus. Auch die Gesangsstunden des MGV sind ab sofort nicht mehr möglich. In mehreren Anschreiben an den Oberbürgermeister Peter Demmer weisen die Lisdorfrer Vereine auf diesen Mißstand hin. Zum Beispiel der Brief der klingenden Kirche der es auf den Punkt bringt.
Dorfgemeinschaftshaus in Lisdorf
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
In Lisdorf hat die letzte Gastwirtschaft Ende September 2022 geschlossen. Damit steht den Vereinen weder eine geeignete Versammlungsmöglichkeit, noch eine Örtlichkeit zur Durchführung von kleineren Veranstaltungen zur Verfügung.
Die Ortsvereine sind in großer Sorge, dass das derzeit sehr aktive Vereinsleben in Lisdorf zu erlöschen droht. Traditionelle Verantaltungen, wie der Lisdorfer Mundartabend musste bereits abgesagt werden. Ebenso fehlen der Chorgemeinschaft Lisdorf mit ihren leistungsfähigen Chören die entsprechenden Proberäumlichkeiten.
Für Theaterproben können nur noch sporadisch in Privaträumen duchgeführt werden.
Für Vorstandsstizungen und Mitgliederversammlungen stehen ebenso keine geeigneten Räumlichkeiten zur Verfügung. Ohne gut funktionierende vereinsbezogenen Räumlichkeiten ist ein funktionierendes Vereinsleben nicht möglich.
Um das sehr aktive Lisdorfer Vereinsgeschehen aufrecht zu erhalten bzw. auch für die Zukunft zu sichern, ist das Vorhandensein eines Dorfgemeinschaftshauses unabdingbar.
Der sehr rührige Lisdorfer Verein für Heimatkunde hat sich erfreulicherweise im Rahmen seiner Möglichkeiten bereit erklärt, ein solches Projekt, das natürlich allen ortsbezogenen Institutionen zur Vereinsarbeit zur Verfügung steht muss, zu unterstützen. Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir sind davon überzeugt, dass auch Ihnen das künftige Wohlergehen der ehrenamtlich gut funktionierenden Lisdorfer Vereinen am Herzen liegt und Sie das vorstehend begründete Anliegen in Kooperationen mit den Stadtrats-Fraktionen bestens unterstützen.
Mit den besten Wünschen
Manfred Boßmann
Vorsitzender
Der Antrag wurde einstimmig vom Stadtrat angenommen. Nun muss die Verwaltung zügig für Vorschläge und Umsetzung sorgen.
Heiner Groß ist am vergangenen Wochenende friedlich im Kreis seiner Familie eingschlafen.

Neben seinen vielfältigen beruflichen und politischen Aktivitäten hat sich Heiner Groß besonders große Verdienste im gesellschaftlichen Leben erworben. So war er Schöffe am Landgericht Saarbrücken, Mitglied im Kreisgutachterausschuss zur Ermittlung von Grundstückswerten, langjähriges Mitglied im Pfarrgemeinderat und im Verwaltungsrat der Kirchengemeinde St. Crispinus und Crispinianus Lisdorf. Daneben gehörte Heiner Groß 20 örtlichen und überörtliche Vereinen teilweise als Vorstandsmitglied an. mehr auf heimatkunde lisdorf.de
Ein besonderes Wochenende erwartet Lisdorf Anfang August. 1111 Jahre ist es her, dass Lisdorf urkundlich zum ersten Mal erwähnt wurde. Das muss natürlich gefeiert werden. Am Freitag den 5. August findet in der Hans-Welsch-Halle ein „Vazehlches Owend“ statt. Auf einer großen Leinwand wird von der 1100 Jahrfeier ein Video des Umzuges gezeigt. In der Halle präsentieren sich Lisdorfer Vereine bei einem ungezwungenen Dorftreffen mit Bildern und Dokumente den Besuchern. Da an diesem Wochenende traditionell Kirmeswochenende in Lisdorf ist, wird an diesem Abend auch der/die Kirwenjohane/ssin inthronisiert. 
Am Samstag den 6. geht es schon ab 14 Uhr los mit einem „Menschlichen Tischfußballspiel“ vor der Hans-Welsch-Halle. Mannschaften der Vereine treten in einem Gauditurnier gegeneinander an. Die „kfd“ Frauengemeinschaft verkauft auf einem Flohmarkt „Fraleitzeich“ auf dem Schulhof. In der Pfarrkirche findet um 17 Uhr ein Festgottesdienst statt. Ab 19 Uhr beginnt ein Bunter Abend in der Halle. Sketche, Tänze, Gesang, Siegerehrung der Fußballmannschaften und Musik sorgen für einen abwechslungsreichen Abend.
Mit einem Frühschoppenkonzert ab 11 Uhr startet der Sonntag. Flohmarkt, Tischfußbalturnier, Kinderanimation, Eierschlüpfen runden das Programm an diesem Tag ab.
Der Montag ab 9 Uhr Frühschoppen und Verurteilung der/die Kirwenjohane/ssin.
Die Lisdorfer Vereine sorgen an allen Tagen für Speisen und Getränke.
Unter der künstlerischen Leitung von Gudrun Jungmann präsentierten Künstler und Künstlerinnen rund um den Dorfbrunnen an Pfingstmontag ihr Können. Festlich dekoriert in bleu, blanc, rouge konnte man ihnen teilweise beim Malen und Arbeiten zusehen und dabei ihre Kunst bewundern. Bei bestem Wetter hatte man den Eindruck, man sei im Urlaub, wozu natürlich auch der Pastis und Wein sorgten. Mehr …
An Pfingstmontag, den 06. Juni 2022, bringt der Heimatverein französisches Flair nach Lisdorf.
Künstler und Künstlerinnen präsentieren am Brunnenplatz in der Großstraße ihr Können. Man kann ihnen beim Malen und Arbeiten zusehen und dabei ihre Kunst bewundern. Einige Werke werden auch zum Verkauf angeboten.
Um 11 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einer kleinen Matinee des Musikduos „Les Sarrois“, das unter anderem französische Chansons darbietet und für entsprechende Stimmung sorgt.
Bei Pastis, Wein und Flammkuchen können die Besucher den Klängen lauschen und dabei die Kunst genießen.
Bei hoffentlich schönem Wetter verbreitet nachmittags Gregor auf seinem Akkordeon französisches Flair, für das leibliche Wohl sorgen LiGeKa. Das künstlerische Spektrum ist breit gefächert, die Künstler freuen sich auf ihren Besuch.
Peter Seiwert – Steinbildhauerei
Anneliese Werquet – Ölgemälde

Heidrun Kley Baltes – Keramik und Acryl

Bernd Hawner – Aquarell
Sabine Gruhn – Acryl
Elisabeth Jacob – Patchwork
Bernd Freichel und Karen Pohl – Öl und Acryl
Gudrun Jungmann – Acryl und Tusche
Das wird sicher ein krönender Abschluss der Saarlouiser Woche. Der Heimatverein heißt alle herzlich willkommen.
Viele Besucher freute es am Samstag den 30. April beim traditionellen Maibaumsetzen in Lisdorf dabei zu sein. Zum Auftakt tanzte die Juniorengarde des LiGeKa und die Spielgemeinschaft Lisdorf-Picard spielte endlich wieder für ein großes Publikum. Mit Hilfe der Jugendfeuerwehr wurde der Maibaum mit den Wappen der Lisdorfer Vereine in die Höhe gehoben. Der Löschbezirksführer der Lisdorfer Feuerwehr Christopher Freichel bedankte sich in seiner Rede bei seinen Kameraden, die auch in Pandemiezeiten unter erschwerten Bedingungen immer voll einsatzfähig waren. Hier einige Bilder.















Gas zukünftig aus Lisdorf
In seiner Sitzung am Donnerstag hat der Stadtrat von Saarlouis mit den Stimmen der CDU, Grünen und der FDP für eine neue Biogasanlage gestimmt. Um unabhängig von russischem Gas zu sein müsse man nach Alternativen suchen die in Zukunft Haushalte und Industrie mit Gas versorgen kann. Es gab vor Jahren schon Überlegungen eine solche Anlage in Lisdorf zu bauen. Damals scheiterte das Vorhaben am zu geringen Rückhalt bei Land und Bund. Peter Demmer Oberbürgermaister der Stadt Saarlouis und Raphael Schaefer CDU bekräftigten nun, durch die Ukraine Krise sei dieses Thema aktueller den je. Für solche Vorhaben stünden nun im Land und Bund Gelder zur Verfügung. Auch durch die neue Klimapolitik in der EU können Gelder locker gemacht werden.

Die Anlage soll in der Holzmühlerstraße gegenüber den Stallungen der Gebrüder Welsch geplant werden. Im Rathaus liegen Pläne vom Planungsbüro Dung & GES. Tank aus, wobei die Nutzung der Biomasse aus der Tierhaltung der Gebrüder Welsch genutzt wird. Georg Jungmann Geschäftsführer beim Entsorgungsverband Saar sieht hier auch die Chance Biomüll in großem Stil in wertvolle Energie umzuwandeln. Die Anlage soll vom EVS betrieben werden.
Die Baukosten dürften sich bei 35 Mio. Euro bewegen. Die Anlage ist auf 30 Jahre ausgelegt und versorgt die Gasabnehmer von der Stadt Saarlouis, Industriegebiet Lisdorfer Berg und Wallerfangen.
Wenn die Genehmigungsverfahren und die Anhörungen positiv verlaufen, kann mit dem Baubeginn im Jahr 2025 begonnen werden.