Alle Beiträge von Herbert Germann

Konzert-Highlight

Die klingende Kirche hat es wieder geschaftt ein Konzert der Extraklasse in Lisdorf auf die Bühne zu zaubern.

Hier der Bericht aus der Saarbrücker Zeitung von Jutta Stamm, 20.07.2015

Viele Kulturschaffende um den künstlerischen Leiter Günter Donie machten das inzwischen zwölfte Open-Air-Konzert in Lisdorf erst möglich. Auf dem Programm standen Melodien aus Oper, Operette, Musical und Film. Die humorige und informative Moderation lag in den Händen von Heike Breitenmoser und Hans-Werner Strauß.
Alle Versprechen, die Hans-Werner Strauß gab, bewahrheiteten sich: „gute Musik, tolle Künstler, kein Tropfen Regen.“ Ein drohendes Gewitter zog über Lisdorf hinweg. Wahrscheinlich hat die großartige Musik es vertrieben, denn davon gab es genug – quer durch die Literatur. Eine erste Überraschung war Anja Jung, Ensemblemitglied am Theater Freiburg, die für Mezzosopranistin Madara Dziedataja einsprang – eine opulente Stimme, die über ein breites Register verfügt und in tiefen Lagen einen herrlich weichen, voluminösen Klang erzeugt. Das Publikum war von Anfang an beeindruckt und immer wieder.
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Völlig anders präsentiert sich Sabine Becker. Die Saarlouiserin gehört bereits zum Stammpersonal dieses Open Airs. Mit ihrem mitreißenden Esprit und ihrem biegsamen Sopran meistert sie jede Anforderung. Dagegen gab Michael Müller, Tenor, sein Debüt. Dank guter Atemtechnik gelangen ihm besonders gut die Kantilenen des „E lucevan le stelle“ aus Tosca von Puccini. Und auch der junge Julien Hirschauer (Bass) bestätigte Donie, wieder mal eine glückliche Hand bei der Wahl der Solisten gehabt zu haben.
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Schon zum Auftakt hatte das Kreisjugendorchester (KJO) unter seiner bewährten Leitung Können und Enthusiasmus mit „Un giorno di regno: Sinfonia“ von Verdi unter Beweis gestellt. Homogene Streicher und intonationssichere Bläser spielten das feurige Werk aus dem Genre der Opera buffa, eine frühe Komposition von Verdi, die bei der Uraufführung (1840) in der Mailänder Scala ausgepfiffen wurde. Verdi soll darüber so verzweifelt gewesen sein, dass er das Komponieren habe aufgeben wollen. Was für ein Verlust für die Opernwelt wäre das gewesen.
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Erstmals auf der Lisdorfer Bühne war auch der bekannte und stimmlich gut aufgestellte Jazzchor United Voices. Unter Leitung von Dietmar Strauß und in Begleitung der beliebten Gruppe Fourtissimo machten sie Stimmung mit Songs der Goldenen 20er Jahre. Ebenso bravourös zeigte sich der 142 Sänger starke Chor des RSG. Mit Filmmelodien wie aus dem „Phantom der Oper“ trafen sie nicht nur den eigenen Geschmack.Immer wieder spannend bleibt, welche Gewächse aus den Reihen seiner Schüler Donie aus dem Hut zaubert. Dazu gehört Lisa Saterdag, die schon 2009 im Alter von 13 Jahren auffiel. Sie brachte mit der hinreißend gespielten „Introduction et rondo capriccioso“ von Saint-Saëns die Konzertarena ins Schwärmen – ein Stück, das der Geigerin einen hohen Grad an Virtuosität abverlangte. Aber auch das Duo Tatjana Deutsch (Sopran) und Sophia Buhl (Mezzo) glänzte mit einem spritzigen Auftritt und guten Stimmen.Nicht unerwähnt bleibt Organist Armin Lamar. Dank einer Übertragung aus der Kirche und dem perfekten Einsatz gelang hervorragend das Zusammenspiel mit dem Orchester, so dass das Musikstück „Grand Coeur Dialogué“ von Gigout als Frage- und Antwortspiel zu einem weiteren Höhepunkt geriet. Ein gelungener Abend, der mit „Time to say good bye“ und wilden Bravorufen den Schlusspunkt setzte.

Brunnenfest bei heißen Temperaturen

Trotz tropischer Hitze war das Brunnenfest auf dem Lisdorfer Marktplatz wieder ein voller Erfolg. Bei Temperaturen von fast 40 Grad wurden den Akteuren auf der Bühne und den Helfern an den Ständen alles abverlangt.
Auftritte der LIGEKA Garde,  des HardChores des MGV und dann noch die eigene Band The Badsaichers.
Der Abend war Treffpunkt für Jung und Alt. 20150704_194347 20150704_203357

Weitere Bilder

Großes Konzert

Eine voll besetzte Hans-Welsch-Halle erlebte am Sonntag den 28. Juni ein Konzert der Extraklasse. Eröffnet wurde das Konzert der Spielgemeinscahft „Lyra“ Lisdorf-Picard von den ganz jungen Musikern des Schülerorchesters mit dem Stück „Guns ’n‘ Cowboys“.  Der erste Vorsitzende Georg Harig begrüßte das Publikum sowie zahlreiche Vertreter aus Politik und Vereinen. Mit Popmusik und mit einer Zugabe konnten die jungen Musiker die Besucher begeistern.
Auch mit modernen Musikstücken stark interpretiert vom Jugendorchester ging es im Programm weiter. Besonders „I got you (i feel good) von James Brown, mit Sicherheit schwierig zu spielen, war ein Highlight an diesem Tag.
Maurice Schröder  ehrte junge Musiker die ihre D1 Prüfung bestanden haben.
Im zweiten Teil des Abends spielte das große Orchester bekannte Fimmelodien und Stücke aus dem Musical (Tarzan).
Zum Abschluss dann alle drei Orchester gemeinsam auf der Bühne unter der Leitung von Yvonne Harig.  Nach zwei Zugaben verabschiedete sich der Musikverein von seinen treuen Zuhörern und bedankt sich an dieser Stelle recht herzlich für den zahlreichen Besuch und den überwältigenden Applaus.

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Sportliche Einweihung

Der neue Rasenplatz des SV 1929 Lisdorf wurde von Pastor Simon Huynh am Samstag den 27. Juni mit einem Lauf zum Mittelkreis  mit anschliessender Einsegnung für den Spielbetrieb freigegeben.  Zahlreiche Ehrengäste, Mitglieder und Gönner feierten gemeinsam dieses freudige Ereignis. Für den Schirmherrn Georg Jungmann ist dieser neue Rasenplatz nicht nur ein Gewinn für Lisdorf, sondern für die gesamte Stadt Saarlouis.
Bei der Erneuerung des Platzes wurden gleichzeitig auch Renovierungen rund um das Vereinshaus ausgeführt. Viele Arbeiten erledigte der Verein in Eigenleistung.
Der Vereinsvorsitzende Josef Görgen bedankte sich  bei den Sponsoren  für ihre  Unterstützung.

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LISDORF        Die „staubigen Zeiten“ beim SV 1929 Lisdorf sind vorbei. Der neue Naturrasenplatz ist offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Die Feier bot Gelegenheit, die vergangenen Jahre der Planung noch einmal Revue passieren zu lassen.

„Bereits früh in den 2000er Jahren haben wir erstmals mit dem damaligen Bürgermeister der Stadt, Klaus Pecina, Kontakt aufgenommen und darüber informiert, dass unser Tennenplatz stark renovierungsbedürftig sei“, erinnerte SV-Vorsitzender Josef Görgen an den langen Atem, den der Verein bewies.

Im Mai 2009 erfolgte ein Antrag an die Stadt, der im Juni 2013 erneuert wurde. Schließlich konnte der Verein die Planung mit einer ausgearbeitet Finanzierung und der Ausführung der Arbeiten vorstellen. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt ist in den vergangenen acht Monaten ein neuer Rasenplatz entstanden, dessen Bau die Mitglieder tatkräftig, aber auch finanziell durch Spenden unterstützt haben. Insgesamt wurden 26000

Euro investiert, die kommen von der Stadt, der Sportplanungskommission und, durch ein Darlehen vom Verein. Gut funktioniert, erklärt Görgen hat der Trainings- und Spielbetrieb in der abgelaufenen Saison dank des Ausweichquartiers in Picard.

Nun können die vier Jugend- und zwei Aktivenmannschaften vom neuen Gefühl auf Naturrasen zu spielen profitieren: „Chancengleichheit mit anderen Vereinen ist hergestellt“, so der Vorsitzende.

Für den Schirmherrn des Eröffnungsspiels, Georg Jungmann, war es ein guter Tag für Lisdorf und die Stadt Saarlouis. „Die Stadt verfügt über eine hervorragende Sport-Infrastruktur“, lobte er. Er betonte aber auch, dass der SV Lisdorf seine Hausaufgaben gemacht hat. In Zeiten, in denen die öffentliche Hand knapp bei Kasse ist, können nicht einfach Sportstätten gebaut werden.

„Wichtig war hier die Vorlage für Infrastrukturplanung, die den demografischen Wandel berücksichtigt. Der Verein und die Stadt haben dies vorgelegt, der Verein hat den Bau mit viel Eigenleistung unterstützt“, erklärte Jungmann.

Froh über die Wahl, einen Naturrasenplatz zu bauen, zeigte sich Raphael Schäfer vom Innenministerium. „Es ist ökologisch, aber auch finanziell die beste Wahl“, sagte er. Während die Ehrengäste aus Wirtschaft und Politik mit ihren Kuverts gratulierten, hatte Pastor Simon Huynh von der Pfarrgemeinde Lisdorf Gottes Segen dabei.

Zusammen mit Georg Jungmann und Josef Görgen versuchte er sich nach der Einweihung des Rasens im Elfmeterschießen. ing

Fussballer feiern Rasenplatzeinweihung

Der SV 1929 Saarlouis-Lisdorf feiert am Samstag, dem 27.6. ab 14 Uhr auf der Sportanlage im Rosenthal die Einweihung seines neuen Rasenplatzes. Der Lisdorfer Verein erwartet zahlreiche Ehrengäste und lädt alle seine Mitglieder und Gönner ein, gemeinsam dieses freudige Ereignis gebührend zu würdigen. Der Festakt startet mit der Freigabe durch den Schirmherrn Staatssekretär a.D. Georg Jungmann und der Einsegnung des Platzes durch Pastor Simon Huynh. Anschließend finden Fußballspiele der C-Junioren der JFG Saarlouis gegen eine australische Auswahlmannschaft, sowie der Aktivenmannschaft des Vereins gegen eine Auswahlmannschaft der Saarlouiser Vereine statt.

CDU-Fahrt nach Südtirol

Nach Südtirol ins Pustertal ging in diesem Jahr die Fahrt der CDU Lisdorf. Vom 13. – 17. Mai führte die Bustour nach Kiens. Auf dem Programm standen Besuche einer Latschenkieferbrennerei, Abstecher an den Gardasee, Bozen mit Besuch im Südtiroler Archäologiemuseum mit dem Eismensch „Ötzi“ und Brixen.

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Die gesammte Reisegruppe am Gardasee.

Maibaumsetzen 2015

Zum traditionellen Maibaumsetzen haben sich Vereine und Bewohner von Lisdorf am Feuerwehrgerätehaus eingefunden. Leider spielte das Wetter nicht mit. Regen und Kälte trübte das erste gesellige Treffen des Jahres im Freien. Hans Werner Strauß lobte in seiner Rede den Zusammenhalt der Lisdorfer. Albert Bernard begrüßte den Orchesterverein Lisdorf, den Männergesangverein und den Minichor die mit Musik- und Gesangbeiträgen zur Unterhaltung beitrugen.20150430_183825 20150430_183836 20150430_183911 20150430_184827 20150430_185041 20150430_185056 20150430_18505820150430_185115 20150430_185101  20150430_185827 20150430_185836 20150430_185840 20150430_185849

Klemens Port für 50 Jahre als 1. Vorsitzender geehrt

Die Chorgemeinschaft MGV 1859 ehrte mit einer Matinee Klemens Port zu 50 Jahren als 1. Vorsitzenden des Vereins.
Am Sonntagmorgen kamen viele Gratulanten von Politik, Vereinen, Freunde und Verwandte zu dieser Feierstunde.

Wenn es jemand verdient hat eine besondere Ehrung zu erfahren, dann ist es mit Klemens Port ein Mann der es verstanden hat, zwei Vereine zu einer Einheit zu verschmelzen. Denn wer kann schon 50 Jahre im Amt des 1. Vorsitzenden im selben Verein vorweisen?  Der Oberbürgermeister Roland Henz erzählte in seiner Laudatio wie der Mensch Klemens Port das kulturelle Leben nicht nur für Lisdorf mit geprägt hat.Klemens Port 1Umrahmt wurde die Feier mit Darbietungen der Chöre des MGV.20150419_115120

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Sauberes Lisdorf

Die Aktion Saarland Picobello lockt seit mehr als zehn Jahren jährlich mehr als 20.000 Saarländer auf die Straßen, Schulhöfe, Spielplätze, Grünanlagen und in die Wälder.

In Lisdorf trafen sich am Samstagmorgen ca. 35 Helfer um an der Aktion teil zu nehmen. Die Anmeldung erfolgte auch in diesem Jahr vom Heimatverein unter der Leitung von Heiner Groß. Treffpunkt Sportplatz Rosenthal. Mit Unterstützung des NBS Saarlouis, der Mülltüten, Greifer und Handschuhe bereitstellte, gingen dann Jung und Alt ans Werk. Der neue Geschäftsführer des EVS Georg Jungmann sammelte als Lisdorfer Bürger fleißig mit.

Nur schade, es haben die falschen sauber gemacht. Die Umweltverschmutzer sollten an diesem Tag sauber machen bzw. erst gar nicht die Umwelt verschmutzen, dann braucht man diese Aktion nicht durch zu führen. Und an die Adresse der bekannten Fastfood Ketten: „Ihr könnt Euch auch an dieser Aktion beteiligen. Fast die Hälfte von dem gesammelten Schmutz waren Tüten, Plastikdeckel und Becher von den „Burgerhäusern“. Mindestens ein Bon für ein Menü für jeden Helfer müsste drin sein. Unsere Helfer werden im Gegensatz zu anderen im Restaurant essen und nicht im Auto, um dann den Müll aus dem Autofenster zu entsorgen.“

Auch wurden Kühlschränke, Autoreifen und andere Sperrmüllartikel gefunden. Wer in der Lage ist große Gefriertruhen im Auto am Waldrand abzuladen, der kann das auch genauso gut an den Abgabestellen des EVS tun.  Härtere Strafen könnten hier ein wenig helfen. Es geht schon los mit ausgespukten Kaugummis. Umweltverschmutzung ist kein Kavaliersdelikt. In diesem Sinne: Immer schön sauber bleiben. Herzlichen Dank an alle Helfer.

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