Maibaumsetzen 2015

Zum traditionellen Maibaumsetzen haben sich Vereine und Bewohner von Lisdorf am Feuerwehrgerätehaus eingefunden. Leider spielte das Wetter nicht mit. Regen und Kälte trübte das erste gesellige Treffen des Jahres im Freien. Hans Werner Strauß lobte in seiner Rede den Zusammenhalt der Lisdorfer. Albert Bernard begrüßte den Orchesterverein Lisdorf, den Männergesangverein und den Minichor die mit Musik- und Gesangbeiträgen zur Unterhaltung beitrugen.20150430_183825 20150430_183836 20150430_183911 20150430_184827 20150430_185041 20150430_185056 20150430_18505820150430_185115 20150430_185101  20150430_185827 20150430_185836 20150430_185840 20150430_185849

Raiffeisen-Markt Lisdorf verbindet Tradition und Innovation

Der Artikel entstammt der Saarbrücker Zeitung vom 20.04.2015″, Kauf lokal in Saarlouis“

Der Raiffeisen-Markt Lisdorf steht zurzeit ganz im Zeichen der neuen Jahreszeit. Hier finden Landwirte wie Hobbygärtner alles, was sie für die Pflanzzeit im Frühjahr brauchen.

Der Raiffeisen-Markt Lisdorf, der zur Volksbank Westliche Saar plus gehört, verbindet Tradition und Innovation: Zum einen steht er in der Tradition des Sozialreformers und Namensgebers Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der Mitte des 19. Jahrhunderts Modelle zur Unterstützung mittelloser Landwirte und für landwirtschaftliche Einkaufsgenossenschaften entwickelte; zum anderen hat er sein Sortiment ständig der Nachfrage angepasst und mit Vorausschau viele neue Produkte angeboten.

Ein Beispiel dafür sind Aroma-Kräuter und essbare Blüten, die nach wie vor im Trend liegen. Samen-Mischungen aus dem Raiffeisen-Markt lassen die ausgefallenen Kräuter auf jedem Balkon gedeihen. Der April ist für die Aussaat prädestiniert, und das Ergebnis ist schon in etwa zwölf Wochen erntereif. Beliebt sind auch heimische Wildkräuter mit essbaren Blüten, die auf jedem Gericht fröhlicher Farbtupfer und aromatischer Hingucker sind. Auch sie können jetzt im Balkonkasten, im Kübel oder im Garten ausgesät und schon rund zehn Wochen später geerntet werden.

Trotz der beachtlichen Größe der Raiffeisen-Organisation hat jeder Raiffeisen-Markt seinen individuellen örtlichen Charakter behalten. So hat der Gemüse und Salatanbau in Lisdorf eine lange Tradition. Nicht umsonst spricht man von der „Gemüsekammer des Saarlandes“. In dieser Tradition steht auch unser Raiffeisen-Markt in Lisdorf, der seit vielen Jahren Gemüsebaubetriebe beliefert.

Aber schon vor Jahren hat man damit begonnen, das Sortiment zu erweitern. Denn nicht nur viele Gemeinden, Gärtnereien, Baumschulen und Garten- und Landschaftsbaubetriebe, sondern auch verstärkt Privatkunden zählen zu den Stammkunden, das heißt: Auch Privatkunden steht der Raiffeisen-Markt offen.

Für denjenigen, der auf knackige Salate und frisches Gemüse aus dem eigenen Garten nicht verzichten möchte, gibt es beim Raiffeisen-Markt bis in den August eine reichliche Auswahl an Pflanzgut. Auch finden Gartenliebhaber eine große Auswahl an Düngemittel und Bodenverbesserern sowie professionelle Gartengeräte und Pflanztöpfe. Besonders stolz ist man auf das breit gefächerte Angebot an Spezialerden (Aussaat-, Pikkier-, Topf- und Pflanzenerden und vieles andere mehr) sowie zurzeit 15 verschiedene Sorten Rindenmulchprodukten in Säcken, aber auch in loser Lieferung.

Neben der breiten, auf die Region zugeschnittenen Produktpalette, ist das gut ausgebildete, kompetente Personal eine besondere Stärke des Raiffeisen-Marktes. Beratung wird hier groß geschrieben. So werden in Lisdorf eigens ein Gemüsebaumeister und ein Gärtner beschäftigt. Das Sortiment umfasst: saisonales Pflanzgut, Dünger und Erden, Pflanzenschutz, Gartengeräte, Gartenbewässerung, Pflanzgefäße und vieles mehr. PR/om

Klemens Port für 50 Jahre als 1. Vorsitzender geehrt

Die Chorgemeinschaft MGV 1859 ehrte mit einer Matinee Klemens Port zu 50 Jahren als 1. Vorsitzenden des Vereins.
Am Sonntagmorgen kamen viele Gratulanten von Politik, Vereinen, Freunde und Verwandte zu dieser Feierstunde.

Wenn es jemand verdient hat eine besondere Ehrung zu erfahren, dann ist es mit Klemens Port ein Mann der es verstanden hat, zwei Vereine zu einer Einheit zu verschmelzen. Denn wer kann schon 50 Jahre im Amt des 1. Vorsitzenden im selben Verein vorweisen?  Der Oberbürgermeister Roland Henz erzählte in seiner Laudatio wie der Mensch Klemens Port das kulturelle Leben nicht nur für Lisdorf mit geprägt hat.Klemens Port 1Umrahmt wurde die Feier mit Darbietungen der Chöre des MGV.20150419_115120

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Klemens Port – Ehrung für 50 Jahre Vereinsvorsitz

Nachfolgender Artikel entstammt der Samstags-Ausgabe der Saarbrücker Zeitung vom 18.04.2015, SZ-Redakteur Johannes Werres

Vorsitzender ein halbes Jahrhundert lang

Klemens Port führt seit 50 Jahren die heutige Chorgemeinschaft 1859 Lisdorf

Das ist ganz selten: 50 Jahre steht Klemens Port an der Spitze eines großes Vereins. Er schrieb damit lokale Zeitgeschichte und fühlte selbst immer wieder den Puls der Zeitgeschichte. Am Sonntag wird er geehrt. Bereits 2013 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

Von SZ-Redakteur Johannes Werres

Lisdorf. Manchmal muss man stutzen und zweimal hinschauen, bevor man begreift. Klemens Port und sein Männergesangverein Lisdorf ist so ein Fall. Bei Gründung des Vereins im vorvorigen Jahrhundert, 1859, war sein Urgroßvater als Junge dabei. Der Urgroßvater war von 1902 bis 1926 Vorsitzender. Auf ihn folgten nur zwei weitere Vorsitzende, und seitdem hat er das Amt inne: Klemens Port, 73, seit genau einem halben Jahrhundert ununterbrochen Vorsitzender des MGV Lisdorf, der heutigen Chorgemeinschaft MGV 1859 Saarlouis-Lisdorf. War mal der größte Verein in Lisdorf, ist heute der älteste bestehende Chor in Saarlouis. „Auf beiden Seiten, väterlich wie mütterlich, wurde seit zumindest dem 19. Jahrhundert gesungen. Urgroßvater, Großvater, Mutter, sind Beispiele, ebenso Klemens Port und seine drei Brüder auch. Gut verteilte Stimmen, ein 2. Bass, ein 1. Bass, Klemens 2. Tenor und sein Bruder Edmund singt seit 50 Jahren den 1. Tenor. Alle vier Brüder waren mal Messdiener, alle vier spielten Handball. Klemens Port trainiert bis heute F-Handballkinder und eine Handball-AG an der Schule. Ports Enkel setzen manches davon fort.

Der MGV ist sein Leben, assistiert Bruder Edmund auf eine Frage an seinen Bruder.

Die schönste Zeit des Vereins sei zwischen Mitte der 70er und 2007 gewesen, erinnert sich Klemens Port. Die Zeit des Dirigenten Helmut Amann. Volles Vereinsprogramm mit Fastnacht, Fahrten und großen Auftritten. Besuche im Wechsel mit jugendlichen Sängern aus der Partnerstadt Saint-Nazaire.

Singen im Quartett, mit nur vier Sängern, das Personal hatte längst nicht jeder Verein. Port erinnert sich an „russische Lieder“, an Lieder der „Bläck Föös“, „lange bevor die jetzt übliche englischen Lieder kamen“.

Vorsitzender wurde Port mit 23, im März 1965. Da hatte er die Bundeswehr hinter sich. Er gehörte zu den ersten Wehrpflichtigen der Bundesrepublik. Das ist Zeitgeschichte – ebenso wie die angeordnete Verlängerung der 18 Monate Wehrdienst 1961, als die Soldaten nach dem Mauerbau drei Monate länger dienen mussten. Zeitgeschichte auch beruflich: Der Vermessungstechniker leitete die Einführung der EDV für das Katasteramt des Saarlandes. Entwickelte Programmiersprachen, „die bis heute im saarländischen Katasterwesen in Gebrauch sind“. Zeitgeschichte wie seine 20 Jahre Vorsitz des Pfarrgemeinderates. Es waren die Pfarrgemeinderäte der ersten Generation, ab 1965.

Zeitgeschichte, die Besuche der Sänger aus Eisenhüttenstadt im Rahmen der ersten deutsch-deutschen Städtepartnerschaft, 1989, vor dem Fall der Mauer. 1990, gleich nach der Wiedervereinigung, Singen vor der Semperoper in Dresden, „da flossen Tränen“. Das inzwischen verblasste Interesse an dieser Partnerschaft ist Zeitgeschichte ebenso wie der anfangs berührende und 2009 eingestellte Austausch mit jugendlichen Sängern aus der Partnerstadt Saint-Nazaire. Ein bisschen der Zeit hinterher hinkt die Chorgemeinschaft beim Durchschnittsalter – es liegt mit 63 vergleichsweise niedrig.

Klemens sei einer, der immer seine Meinung sage, berichtet sein Bruder Edmund, „aber immer ohne anzuecken“. Deswegen sei er unangefochten immer wieder gewählt worden. Die jetzige Amtszeit läuft noch bis 2016.

Auf einen Blick

Matinee der Chorgemeinschaft Lisdorf am Sonntag, 19. April, 10 Uhr, Hans-Welsch-Halle in Lisdorf. Mit Ehrung langjähriger Sänger, darunter Klemens Port. we

Auf Harmonie bedacht: Klemens Port in Lisdorf.

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Foto: Hartmann Jenal

Kindergarten „Herz-Jesu“ Lisdorf wird 100 Jahre

Am 18.04.2015 wird mit einem Tag der offenen Tür der 100. Geburtstag des Kindergartens gefeiert (Gründungsjahr 1915).

Ab 1970 übernahm die Pfarrei St. Crispinus und St. Crispinianus die Trägerschaft. Zuvor waren Schwestern mit der Kinderbetreuung beauftragt.

„Wir stellen das Kind in die Mitte“ ist das Motto des bunten Programms am Tag der offenen Tür. Projektarbeit erleben die Besucher im Haus der kleinen Forscher, bei Kids in Bewegung und bei der Montessori-Pädagogik. Die pädagogische Arbeit des Kindergartens erklärt eine Filmvorführung. Hoch interessant ist die Darstellung der Arbeit durch Wanddokumentationen und die Einbindung von Kooperationspartnern.

Die Kindergartenkinder und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch!

Vorstandsneuwahlen des Freundeskreis der Lisdorfer Pfarrkirche e.V.

Am 29. März 2015 fand im Pfarrheim der Kath. Kirchengemeinde Lisdorf, die Jahreshauptversammlung des Freundeskreis der Lisdorfer Pfarrkirche e.V. statt. Der 1. Vorsitzende Alfred Philippi zog eine positive Bilanz über den Verein, der seit gut 2 Jahren existiert. Mittlerweile zählt der Verein über 60 Mitglieder und dank dem guten Spendenaufkommen und den Mitgliederbeiträgen kann der Verein die Lisdorfer Kirchengemeinde bei anstehenden Aufgaben mit finanziellen Mitteln unterstützen.  Bei der Herrichtung der Kirchturmuhr und des Wetterhahns bezuschusste  im Jahr 2013, der Freundeskreis der Lisdorfer Pfarrkirche e.V. die Pfarrgemeinde mit 3000.- Euro. Neben den erwähnten Mitgliedsbeiträgen und Spenden wurde auch größere Erlöse durch den Verkauf der Weihnachtskarten in den letzten beiden Jahren mit den Motiven der Lisdorfer Weihnachtskrippe erzielt. Als Höhepunkt der Aktivitäten im vergangen Jahr dürfte die „Weihnachtsengel-Aktion“  die aus den Seiten des alten Gotteslob von unserem Vorstandsmitglied Rosi Spoerhase-Eisel gebastelt wurde. Insgesamt wurden durch diese Aktionen über 2500.- Euro eingenommen. Ein großer Dank gilt auch Harald Weiler, der einige Spenden von CD´s, die er von verschiedenen Konzerten in Lisdorf erstellte und dem Freundeskreis zur Verfügung stellte.  Ebenso für die Unterstützung als Fotograf.  Harald Weiler hat  immer schöne Aufnahmen unserer Veranstaltung gemacht. Die Einnahmeseite des Vereins zeigte im letzten Jahr eine sehr positive Entwicklung, deshalb können in Zukunft zwei neue Vorhaben ins Auge gefasst werden:

Die Neubeschaffung von Sitzpolstern für die Kirchenbänke, wozu  ein Kostenaufwand von über 11.000.- Euro zu erwarten ist. Die alten Sitzpolster sind über 40 Jahre alt und  verschlissen. Anschließend bei Vorliegen der notwendigen Finanzmittel ein Zuschuss zur Renovierung der Eingangstüren zur Kirche, die 40 Jahre nach ihrer Beschaffung einer Überholung bedürfen.

Liebe Freunde der Lisdorfer Pfarrkirche, bitte unterstützen Sie unseren Verein, damit der Erhalt unsere schönen Barockkirche auch Zukünftig gewährleistet ist.

Durch das Schreiben des Finanzamtes Saarlouis vom Januar 2013 wurde unserem Verein die Gemeinnützigkeit anerkannt; dadurch sind alle Mitgliedsbeiträge und Spenden Steuerlich absetzbar.

Unsere Kontoverbindung: DE 37 593 501 100 370 025 843

Für nähere Informationen steht Ihnen gerne Herrn Alfred Philippi   (1. Vorsitzender ) zur Verfügung. Telef. 06831-3108